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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Onlinepanel Bremer Klimapolitik

Onlinepanel Bremen auf dem Weg zur Klimaneutralität?
Ziele, Wege, Kontroversen 

Klimaschutz ist derzeit in aller Munde – das gilt auch für die Bremer Landespolitik. Nachdem das Bremer Klimaschutzziel für 2020 deutlich verfehlt wurde, ist ein Neustart erforderlich. Statt einer Senkung der Treibhausgasemissionen um 40% (im Vergleich zu 1990) wurden nur etwas weniger als 20% erreicht. Daher hat die Bremische Bürgerschaft zum ersten Mal eine Enquete-Kommission eingesetzt. Sie arbeitet in den nächsten anderthalb Jahren fraktionsübergreifend an der Neuausrichtung der Bremer Klimapolitik.
Die entscheidenden Fragen sind: Was muss geschehen, damit dieser Neustart in der Bremer Klimapolitik gelingt? Wie kann das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden? Was muss das Land Bremen tun – und wo ist man auf die Politik und Finanzen des Bundes und der EU angewiesen? Und: entwickelt sich in Bremen tatsächlich bei allen Akteur*innen der politische Wille, Klimapolitik konsequent zu betreiben?
Das öffentliche Online-Panel „Bremen auf dem Weg zur Klimaneutralität?“ des Internationalen Studiengangs Politikmanagement der Hochschule Bremen greift diese Fragen auf. Die Veranstaltungsreihe widmet sich entscheidenden Themen, die in der Bremer Klimapolitik von Bedeutung sein müssen. Dies sind Industrie & Beschäftigung, Bauen & Stadtentwicklung, Verkehr & Mobilität, Konsum& Ernährung sowie Energie. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Gesellschaft diskutieren, welche Möglichkeiten, Probleme und Konflikte sich auf dem Weg zur klimaneutralen Hansestadt befinden.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Stahlwerke

Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und die globale Erwärmung auf 1,5°C begrenzen zu können, muss insbesondere die energieintensive Industrie auf den Kurs Richtung Klimaneutralität gebracht werden. In Bremen lässt sich das am Beispiel der Stahlwerke besonders gut erkennen: Das hiesige Stahlwerk von ArcelorMittal verursacht über die Hälfte der gesamten Bremischen Treibhausgasemissionen. Ohne einen Umbau hin zur klimaneutralen Stahlproduktion werden die Klimaziele lokal und global nicht erreicht werden können. Daher beschäftigt sich das Onlinepanel am 24. November mit den folgenden Leitfragen:

 

-     Was bedeutet sozial-ökologischer Wandel für die Stahlindustrie?

 

-     Was muss die Stadt und das Land Bremen an politischen Maßnahmen ergreifen, um Bremen zum ersten klimaneutralen Stahlstandort zu machen?

-     Genügt ein Umschwung auf erneuerbare Energien und energieeffiziente Technik, um den Klimawandel zu begrenzen, oder muss zudem weniger produziert und konsumiert werden?

-     Welche Rolle spielen alternative Arbeitszeitmodelle in diesem Kontext?

 

-     Gibt es beim Beispiel der Bremer Stahlwerke oder allgemein einen Widerspruch zwischen der sozialen & ökologischen Frage?

Folgende Gäste werden zu diesen und weiteren Fragen Stellung beziehen:

Dr. Patrick Graichen (Direktor von Agora Energiewende und Mitglied der Enquete-Kommission der Bremischen Bürgerschaft)

Klaus Hering (Vorsitzender des Betriebsrates von ArcelorMittal)

Klaus Prietzel (Vorsitzender des BUND Bremen)

Bernd Rosenbaum (Geschäftsführer der IG Metall Bremen)

Die Moderation wird Prof. Dr. Beate Zimpelmann übernehmen. Es wird möglich sein, den Referenten zudem eigene Fragen zu stellen.

Zur Anmeldung für diese Veranstaltung:

https://hs-bremen.zoom.us/meeting/register/tJEldemsrT8rG9WL90Yl3ZjBkTwfExvdVy_S

Für Rückfragen und weitere Informationen
Name Telefon E-Mail
Osthorst, Winfried, Prof. Dr. +49 421 5905 2592  senden
Zimpelmann, Beate, Prof. Dr. +49 421 5905 4285  senden

Tino Wengler Betreuung der Anmeldung und der Website twengler@stud.hs-bremen.de



 

 

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