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Antibiotika in der Schweinemast

Antibiotika - Ihre Auswirkung auf den Menschen und antibiotische Wachstumsförderer in der Tierhaltung

Foto: Antibiotika. Die Abbildung zeigt eine Reihe von Antibiotika, die in der Tierhaltung verwendet werden. Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/massentierhaltung-und-antibiotikaresistenzen
Antibiotika hemmen das Wachstum von Keimen oder töten sie ab. Antibiotische Leistungsförderer wirken auf den Pansen von Wiederkäuern und den Darm von Schweinen und Geflügel. Wachstumsförderer fördern propionsäure-bildende Bakterien und hemmen die Essig- und Milchsäurebildung. Als antibiotische Leistungsförderer sind in Europa nur solche Substanzen zugelassen, die nicht in der Humanmedizin verwendet werden. Dadurch soll einer Resistenzbildung vorgebeugt werden. Ein Teil der antibiotischen Leistungsförderer ist in Europa bereits verboten. Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss der EU hat die stufenweise Einstellung der Verwendung jeglicher Antibiotika als Wachstumsförderer empfohlen.

Antibiotika im Futter bewirken, dass die Tiere weniger fressen aber trotzdem schneller wachsen. Dadurch steigert sich der Profit der Fleischproduzenten. 1 Euro, die in Antibiotika investiert wurden, brachten beim Verkauf des Fleisches eine Gewinnsteigerung von bis zu 16 Euro. Ein lohnendes Geschäft. Wen wundert es da, dass 80 Prozent aller in der EU hergestellten Antibiotika an Tiere verfüttert wurden. In einem Zentner Tierfutter waren bis zu zwei Kilo Antibiotika enthalten.

Antibiotische Leistungsförderer im Tierfutter sind seit 2006 in der EU verboten.
Quellen

 

 

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