Informationen und Fortbildungsangebote zu Antidiskriminierung
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Der Entwurf ist da, um weitere Abstimmungsprozesse zu planen vor einer Veröffentlichung.Melden Sie sich gerne für Fragen bei: anna.peschke@hs-bremen.de
[Entwurf] Wir alle leben durch Unterschiede – sie machen unsere Begegnungen lebendig und vielfältig. Doch oft fällt es uns schwer, mit dem Anderssein umzugehen, besonders wenn wir wenig Erfahrung damit haben.
Unter Stress empfinden wir Unterschiede schnell als bedrohlich, statt als Bereicherung. Lernen über Diskriminierung bedeutet auch, zu erkennen, wie Vorurteile entstehen – und Wege zu finden, Offenheit und Verständnis im Miteinander zu fördern. Dabei handeln wir alle in diskriminierenden Strukturen und Routinen - sind es aber meist nicht geübt, darüber zu sprechen.
Hier erhalten Sie erste Informationen und Fortbildungsangebote an der HSB.
[Platzhalter] Unsere unbewussten Denkmuster steuern viele unserer Entscheidungen. Stereotype und Voreingenommenheit sind Teil dieses Prozesses. Statt zu versuchen, völlig frei von Stereotypen zu sein – ein aussichtsloses Unterfangen –, lohnt es sich bewusster mit ihnen umzugehen.
Diskriminierung ist ein Wort, das für viele Menschen eine schmerzhafte Alltagserfahrung beschreibt: Zuschreibungen, Abwertungen, Ausgrenzungen, Beleidigungen und Verletzungen. Neben den emotionalen Folgen wirkt sich das auf die sozialen Beziehungen der Betroffenen aus und kann negativen Einfluss auf Studium oder Berufsalltag haben.
Die Hochschule Bremen orientiert sich in ihrer Antidiskriminierungssatzung in der Definition von Diskriminierung an dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Diskriminierung ist
Ein schützenswertes Merkmal kann tatsächlich oder bloß zugeschrieben sein. Im AGG wird von mittelbaren oder unmittelbaren Benachteiligungen von Menschen aufgrund schützenswerter Merkmale ohne sachliche Rechtfertigung gesprochen. Diese sind gesetzlich verboten. Dabei ist die Wirkung ausschlaggebend, nicht die Intention.
Als Benachteiligungen im Sinne des Gesetzes gelten unmittelbare Benachteiligungen, mittelbare Benachteiligungen, die in betrieblichen Richtlinien oder Betriebsvereinbarungen verankert sind, (sexuelle) Belästigungen sowie Anweisungen zur Diskriminierung.
Der Begriff Diskriminierung beschränkt sich auf Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen aufgrund tatsächlicher oder zugeschriebener Diversitätsmerkmale: Geschlecht (dazu zählen auch Schwangerschaft oder Elternschaft), sexuelle Identität, ethnische Zugehörigkeit und rassistische Zuschreibungen, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung, Lebensalter und Behinderung/chronische Erkrankung sieht die Hochschule in Anlehnung an das AGG als schützenwerte Merkmale an.
[Merkmale nach Merkblatt AGG-Beschwerdestelle, zu ergänzen mit Beispielen]
Ohne sachliche Rechtfertigung heißt: Wenn es für eine Ungleichbehandlung keinen sachlichen Grund gibt, handelt es sich um eine Diskriminierung. Ist eine Ungleichbehandlung aber sachlich gerechtfertigt, liegt im Umkehrschluss keine Diskriminierung vor.
[Platzhalter]
Eine diskriminierungssensible Hochschule zu verwirklichen und Diskriminierungen im Hochschulalltag abzubauen kann nur gemeinsam gelingen, hierfür sind alle Beteiligten verantwortlich.
Diskriminierungen zu verstehen heißt, sich mit Unterschieden auseinanderzusetzen. Wir alle leben durch Unterschiede – sie machen unsere Begegnungen lebendig und vielfältig. Doch oft fällt es uns schwer, mit dem Anderssein umzugehen, besonders wenn wir wenig Erfahrung damit haben. Unter Stress empfinden wir Unterschiede schnell als bedrohlich, statt als Bereicherung.
Lernen über Diskriminierung bedeutet daher auch, zu erkennen, wie Vorurteile entstehen – und Wege zu finden, Offenheit und Verständnis im Miteinander zu fördern. Wir alle handeln in diskriminierenden Strukturen und Routinen - sind es aber meist nicht geübt, darüber zu sprechen.
Hier erhalten Sie erste Informationen und Fortbildungsangebote an der HSB.
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Für alle HSB-Mitglieder stehen Fortbildungsangebote zur Verfügung
Für viele Menschen ist Diskriminierung in der Regel ein verunsicherndes bis bedrohliches Wort. Wir alle handeln in diskriminierenden Strukturen und Routinen - sind es aber meist nicht geübt, darüber zu sprechen.
Gerade in Lehr- und Arbeitsverhältnissen spielen das Handeln in Kontexten mit begrenzten Ressourcen, eigene Ansprüche, Unsicherheiten oder Sorgen vor weiteren Folgen eine Rolle.
An der HSB sollen alle in einem konstruktiven Umgang gestärkt werden - dazu erhalten Sie hier Informationen und Handlungsangebote. Die Anlaufstellen stehen Ihnen mit vertraulicher Beratung zur Verfügung.