
Wie müssen Träger und Organisationen in der Sozialen Arbeit gestaltet werden, um aktuellen Krisen und Herausforderungen besser gerecht zu werden? Lösungsansätze auf diese Frage, aus Perspektive von Fachexpert:innen wie auch der Teilnehmenden, standen im Mittelpunkt des Fachtags „Making Change Work“, der im Juni 2026 am Campus Neustadt der Hochschule Bremen (HSB) stattgefunden hat. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Studiengang Soziale Arbeit der HSB in Kooperation mit dem Landesverband Bremen im Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH).
Angesichts eines sich dynamisch verändernden gesellschaftlichen und ökologischen Umfelds stehen Träger und Organisationen der Sozialen Arbeit vor der grundlegenden Herausforderung, sich inhaltlich und strukturell kontinuierlich neu zu positionieren. Zum Teil krisenhafte Situationen und Entwicklungen, die weit über den fachlichen Kontext hinausgehen, verschärfen die geltenden Rahmenbedingungen. Unterschiedliche Akteur:innen und Zielgruppen wiederum haben berechtigte Erwartungen und möchten in Veränderungsprozesse mit einbezogen und beteiligt werden.
In diesem Spannungsfeld braucht es passende Organisationsformen genauso wie nachhaltige und tragfähige Finanzierungsmodelle, um den zunehmend vielschichtiger werdenden Aufgaben langfristig gerecht werden zu können.
Über 40 Teilnehmende aus der Region – Fachkräfte aus der Praxis Sozialer Arbeit in Bremen und Bremerhaven, von der Senatorischen Behörde für Soziales sowie Studierende der Sozialen Arbeit in den Bachelor- und Masterstudiengängen Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen – beteiligten sich aktiv an unterschiedlichen Diskussionsformaten, um neue Perspektiven auf organisationsbezogenes Lernen zu entwickeln und Lösungsansätze am Praxisbeispiel „Kinder- und Jugendhilfe im Kontext des Fachkräftemangels“ aufzuzeigen.
Die Durchführung der Veranstaltung Veranstaltung konnte durch eine Kooperation mit dem DBSH Landesverband Bremen realisiert werden und wurde mit Mitteln aus dem Erasmus+-Förderprogramm der EU unterstützt.
Ansprechpartner an der HSB:
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH):