Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL)
Auf diesen Seiten bieten wir Informationen zu KI im Studium und in der Lehre an. Erfahren Sie mehr über unsere Angebote, laufende Projekte und Veranstaltungen rund um das Thema KI. Wir unterstützen Studierende und Lehrende bei der Einbindung von KI in ihre Bildungsprozesse und informieren Sie über die neuesten Entwicklungen und Technologien der KI an der Hochschule Bremen.
Mit diesem Papier möchte das Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL) die Lehrenden und Studierenden der Hochschule Bremen zu einem kritisch reflektierten Umgang mit GenKI anregen und Empfehlungen für relevante wissenschaftliche und rechtliche Themen aussprechen.
Das ZLL bietet KI-Impulse zu den unterschiedlichsten Themen rund um KI in Studium und Lehre an. Die KI-Impulse finden in ZOOM statt. Die Impulse sind auf Deutsch; es wird die Möglichkeit gegeben, automatisierte, englische Untertitel anzeigen zu lassen.
Im Diskurs um Künstliche Intelligenz (KI)/Artificial Intelligence (AI) sind viele Begriffe im Umlauf; in der Hochschullandschaft hat sich beispielsweise die Bezeichnung Generative Künstliche Intelligenz (GenKI/GenAI) für Sprach- und Bildgenerierungsmodelle etabliert. Einige der etablierten Begriffe sind jedoch irreführend, gleichzeitig sind sie allen Interessierten und Beteiligten bekannt. Auf diesen Seiten wählen wir daher einen pragmatischen Ansatz: Um eine Orientierung und Auffindbarkeit unserer Angebote und Materialien zu gewährleisten, orientieren wir uns an den in der Hochschullandschaft gängigen Begriffen. Parallel dazu legen wir Wert darauf, möglichst klar in unserem Sprechen zu sein, um Missverständnisse zu vermeiden.
Schon der Begriff der Intelligenz in Künstlicher Intelligenz ist irreführend, weil hinter den gängigen Sprachmodellen (wie ChatGPT) und Bildgenerierungsmodellen (wie DALL-E) Modelle stehen, die mit großer Rechenleistung mathematische Berechnungen durchführen, aufgrund derer sie ihren Output generieren. Dabei können sie basierend auf der Größe der Trainingsdaten natürliche Sprache imitieren. Diese Vorgänge sind allerdings nicht mit menschlicher Intelligenz vergleichbar. Die Bezeichnung GenKI/GenAI legt den Fokus auf die generierende Funktion der Modelle. Diese können je nach Modell üblicherweise Text, Audio und/oder visuelle Inhalte (Bilder, Videos) erstellen. Diese Bezeichnung ist damit schon präziser als lediglich KI/AI.
Wir empfehlen bei der Bezeichnung von Modellen allerdings noch präziser in Funktionen zu denken. Dieses Vorgehen macht deutlich, welche Aufgaben die jeweiligen Modelle erfüllen können, und wirkt damit dem Eindruck der Black Box entgegen, d. h. nicht zu wissen, wie die Modelle funktionieren. Mögliche Funktionen können z. B. Textgeneration, Text-to-Image, Text-to-Speech, Speech-to-Text, usw. sein. Aktuelle Chat-Oberflächen wie z. B. ChatGPT oder Claude vereinen üblicherweise Textgeneration (Text-to-Text), Image-to-Text und Speech-to-Text-Funktionen. Das Benennen der konkreten Funktionen kann uns auch im Nachdenken über Sprachmodelle im wissenschaftlichen Arbeiten unterstützen, da wir so präziser entscheiden können, welche Prozesse wir durch Modelle ersetzen und welche wir beibehalten wollen.
KI-Technologien verantwortungsvoll im akademischen Kontext einzusetzen, wirft Fragen auf, auf die es häufig noch keine abschließenden Antworten gibt. Wir stellen Ihnen hier Informationen rund um den KI-Einsatz und vor allem deren Kennzeichnung und Dokumentation zur Verfügung.
Hier stellen wir Ihnen vier Ansätze vor, GenKI in Ihre Lehrveranstaltungen zu integrieren. Sie wählen das Modell, das die Lehrziele Ihres Moduls am besten unterstützt, um einen kompetenten Umgang mit zukunftsweisenden Technologien zu fördern.
...dann kontaktieren Sie uns gerne unter zll-support@hs-bremen.de.