
Ende April machte sich eine 13-köpfige Gruppe von Studierenden der Hochschule Bremen (HSB), der Universität Bremen und der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg auf den Weg zur Münster Aasee Regatta. Für die allermeisten war es die erste Regatta überhaupt – viele von haben sogar erst Anfang des Jahres mit dem Rudern begonnen. Entsprechend groß war also die Aufregung.
Gestartet wurde bei der Regatta am Aasee in Münster in Gigbooten, also etwas breiteren und stabileren Ruderbooten mit Steuerperson, die besonders im Anfängerbereich genutzt werden. Die Rennen der Novice-Kategorie richten sich speziell an Studierende, die erst während ihres Studiums mit dem Rudersport angefangen haben.
Am Samstag, dem ersten Wettkampftag gingen zunächst die Herren im Gigvierer mit Sharan, Emil, Bilal und Aditya an den Start für die 500 Meter lange Strecke. Am Ende musste sich das Team aber den Booten der Universität Marburg und der Uni Münster geschlagen geben. Dennoch zeigte das Team eine starke Leistung und sammelte wichtige erste Regattaerfahrungen.
Auch das Damenboot mit Julia, Theresa, Judith und Johanna, gesteuert von Marie, lieferte sich ein spannendes Rennen. Kurz vor der Ziellinie fingen die Ruderinnen jedoch einen sogenannten Krebs. Dabei bleibt das Blatt eines Ruders ungünstig im Wasser hängen, wodurch das Boot abrupt abbremst und der Rhythmus verloren geht. Durch diesen kleinen Fehler mussten sie den Sieg noch an die Marburger Konkurrenz abgeben.
Die Motivation für den Sonntag war dadurch umso größer. Hochkonzentriert und mit viel Teamgeist gingen die Damen erneut an den Start und zeigten ein deutlich stärkeres Rennen. Dieses Mal lief alles zusammen und das Boot konnte sich mit einer tollen Leistung souverän den Sieg sichern.
Zusätzlich startete am Samstag noch ein Mixedboot mit Sharan, Mael, Julia und Johanna, das ebenfalls wertvolle Regattaerfahrung sammeln konnte. Steffen und Alp traten außerdem im Challenge-Zweier an. Die Challenge-Rennen richten sich an Rudernde mit etwas mehr Erfahrung, gestartet wird im Rennboot über 1000 Meter. Dort konnten die beiden gut im Mittelfeld mithalten und ebenfalls starke Rennen zeigen.
Neben den Wettkämpfen sorgten vor allem das hervorragende Wetter, die gute Stimmung und viele gemeinsame Stunden am Aasee für ein rundum gelungenes Regattawochenende. Für das Team war die Regatta eine tolle erste Standortbestimmung und eine wichtige Vorbereitung auf die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Juli an der Hochschule Niederrhein (DHM Rudern 2026).
Hier treten Studierende aus ganz Deutschland an, um in verschiedenen Bootsklassen um den Titel „Deutsche Hochschulmeister*in“ zu kämpfen. Auch hier gibt es Kategorien für Ruder-Neulinge, für etwas erfahrener Teams und für Teams mit viel Erfahrung im Rudersport, die sich mit einem Sieg für die europäischen Hochschulmeisterschaften qualifizieren können.
Bis dahin wird in Bremen noch fleißig trainiert.