
Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Jürgen Knies (Fakultät 2, Abteilung Bau und Umwelt) war Mitte September auf der 4. Konferenz der Norddeutschen Wärmeforschung (NWF26) an der Hochschule Flensburg vertreten.
Am 17. und 18. September wurden dort rund 60 Fachbeiträge zu Wärmeinfrastruktur, Wärmewende in der Gesellschaft und Simulationstechnologien diskutiert.
Aus der Arbeitsgruppe stellten zwei Forschungsprojekte ihre Zwischenergebnisse vor. Frank Plummer präsentierte das Verbundvorhaben NiWaP (Niedersächsischer Wärmeplaner). Es entwickelt Qualitätskriterien für die Vergleichbarkeit und Standardisierung kommunaler Wärmepläne und erweitert die betrachteten Wärmeversorgungsoptionen um sogenannte LowEx-Netze, die Wärme auf niedrigem Temperaturniveau bereitstellen.
Timmy Schwarz stellte das Verbundvorhaben KWP-Boost vor (Bürgerschaftliche Mitwirkung als Schlüssel zur Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung). Das Projekt verknüpft die technische Eignung von Quartieren für Wärmeversorgungsoptionen wie kalte Nahwärme mit der sozialen Mobilisierungsfähigkeit ihrer Bewohnerschaft. In den Bremer Quartieren Vegesack und Neustadt wird der Ansatz im weiteren Projektverlauf gemeinsam mit den Projektpartnern erprobt.
Beide Vorhaben sind Teil eines größeren Forschungsschwerpunkts der Arbeitsgruppe zur kommunalen Wärmewende, zu dem seit Kurzem auch das Projekt BreVERNE gehört. Die Konferenz bot darüber hinaus Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Kolleg:innen aus vorangegangenen und benachbarten Forschungsprojekten.
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Prof. Dr. Jürgen Knies
Infrastrukturplanung umwelt- und energietechnischer Anlagen
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