
Studierende beteiligen sich an der zukünftigen Gestaltung ihrer Studiengänge – ein echter Erfolg! Bei einem kreativen Beteiligungsprozess wurden Ideen per digitalem Whiteboard gesammelt, im Workshop gemeinsam ausgebaut und mit BBQ abgerundet. Von Nachhaltigkeit über Diversität bis hin zu interdisziplinären Curricula: Die Studierenden diskutierten mit und wurden gehört. Ein spannendes Beispiel dafür, wie Partizipation die Studiengangsentwicklung wirklich verändern kann. Interessiert? Am 24. September beim Tag des Lehrens und Lernens gibt es mehr davon!
In Vorbereitung der Reakkreditierung der Bachelorstudiengänge der Fakultät 4 Elektrotechnik und Informatik wurde im Juni ein innovativer und systematischer Beteiligungsprozess ins Leben gerufen, um die studentische Perspektive in die Studiengangsentwicklung einzubringen.
Dazu wurden fakultätsweit Studierende motivierte, ihre Ideen und Verbesserungswünsche einzubringen. Der unter Mitwirkung der Fachschaft geplante Prozess wurde zunächst in allen Jahrgangsgruppen der Studiengänge vorgestellt und die Studierenden zur aktiven Mitwirkung eingeladen. Mittels eines digitalen Whiteboards wurden vielfältige Rückmeldungen gesammelt, die anschließend in einem lebhaften Präsenz-Workshop gemeinsam mit den Studierenden und der Fachschaft vertieft und konkretisiert wurden. Der Austausch endete in einem lockeren und geselligen Get-together mit Barbecue, was die Beteiligung und Vernetzung innerhalb der Fakultät weiter förderte.
Ziel der Fakultät war es, den Studierenden mit diesem Prozess erweiterte und nachhaltige Mitgestaltungsmöglichkeiten zu erschließen. Insbesondere ging es darum, studentische Bedarfe in der Gestaltung von Studienstrukturen, Interdisziplinarität und Internationalität zu erfassen und zu verstehen, wie sich Studierende die Integration überfachlicher Themen (wie z.B. Nachhaltigkeit, Diversität und Auswirkungen technischer und gesellschaftlicher Veränderungen) in die Curricula vorstellen. Das Projekt stellt ein praxisnahes Beispiel für curriculare Beteiligungsprozesse auf Fakultätsebene dar. Die erfolgreiche Umsetzung zeigt, dass studentische Partizipation dazu beitragen kann, curriculare Weiterentwicklung zu befördern und den Austausch zwischen Studierenden, Lehrenden und Fakultätsmitarbeitenden nachhaltig zu stärken.
Entwicklung und Umsetzung erfolgten in Zusammenarbeit mit „Campus2031 – Zukunftskompetenzen stärken“.
Die Ergebnisse der Befragung werden am 24. September beim Tag des Lehrens und Lernens vorgestellt.
Rückfragen gerne an Dr. Anja Kamp oder Prof. Andreas Teufel

Dr. Anja Kamp
Wissenschaftliche Angestellte
+49 421 5905 5452
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