
Wenn am kommenden Wochenende, 19. und 20. September 2026, die Forschungsmeile im Rahmen der Maritimen Woche stattfindet, ist die Hochschule Bremen (HSB) mit innovativen Projekten dabei: Studierende, Lehrende und Wissenschaftler:innen geben Einblicke in Schiffbauprojekte sowie ihre maritime Forschung.
Es wird wieder ein von den Studierenden selbst entwickeltes und gebautes High-Tech-Tretboot ausgestellt. Außerdem haben die Studierenden ein kleines Experimentierbecken dabei, in dem Kinder das Stabilitätsverhalten von Schiffen spielerisch erproben können.
Auch das Franzius-Refit-Projekt wird vorgestellt. Alle Projekte stellen sich an beiden Tagen im HSB-Pavillon an der Schlachte (nördlich der Bürgermeister-Smidt-Brücke beim Ponton 5) von 10 bis 18 Uhr vor.
Seit mehr als 30 Jahren entwickeln und bauen Studierende des Studiengangs Schiffbau und Meerestechnik der HSB technisch ausgereifte Hochleistungstretboote, um theoretisches Wissen aus den Vorlesungen in der praktischen Anwendung umzusetzen und dabei neue Ideen auszutesten.
Während der Forschungsmeile wird ein Team aus Studierenden seine Aktivitäten mit einem innovativen Tretboot an der Schlachte präsentieren und dabei auch den Studiengang vorstellen. Außerdem haben die Studierenden ein kleines Experimentierbecken dabei, in dem Kinder das Stabilitätsverhalten von Schiffen spielerisch erproben können.
Aus der maritimen Forschung der HSB wird sich das Forschungscluster „Blue Science“ präsentieren: Die nachhaltige Nutzung der Meere unter anderem als Verkehrsträger und Ressource ist eine wichtige Herausforderung für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit seinem Forschungs- und Lehrangebot leistet der Forschungscluster der Hochschule Bremen einen Beitrag zur Weiterentwicklung von maritimer Wirtschaft und Technologie unter Berücksichtigung der marinen Umwelt.
Das Traditionsschiff Franzius wurde in der Vergangenheit für Studien-Exkursionen im Bereich der Blue Sciences an der Hochschule Bremen genutzt – etwa im Wattenmeer oder bei Besuchen maritimer Standorte wie dem Jade-Weser-Port. Derzeit ist das Schiff nicht einsatzfähig und benötigt eine umfassende Reparatur. So wird die Franzius zu einem besonderen Lernort: Der Franzius-Verein arbeitet gemeinsam mit der HSB an einem Konzept für den Erhalt und die künftige Nutzung des Schiffs. Geplant sind u.a. Seminare, Workshops oder praxisnahe Projekte etwa zur Küstenökologie, sowie Segeltrainings.

Prof. Gregor Schellenberger
Studiendekan der Abteilung Schiffbau und Meerestechnik, Nautik und Seeverkehr, Biologie, Bionik
+49 421 5905 2711
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