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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
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Curriculum

Struktur des Curriculums
Der Masterstudiengang stellt eine fachliche und methodische Vertiefung des Internationalen Bachelorstudiengangs Technische und Angewandte Biologie (ISTAB) dar. Das forschungsorientierte Masterprogramm erweitert entsprechende inhaltliche und methodische Kompetenzen der Studierenden, es ermöglicht eine Spezialisierung in den Vertiefungsrichtungen Industriebiologie oder Umweltbiologie, entsprechend der Forschungsschwerpunkte der ISTAB-Professoren.
Modulübersicht
Das Studium ist in Modulen organisiert. Jedes Semester umfasst fünf Module á sechs ECTS, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden.

Module des 1. Semesters:

- 1.1 Mathematik und Statistik für Biologen (Mathematik, Simulation und Modellbildung, Statistik)
- 1.2 Entwicklung industrieller Mikroorganismenstämme (Technologie, Projekte und Produkte)
- 1.3 Marine Biotechnologie: Verfahren zur Nutzung mariner Ressourcen (Biochemische und zellbiologische Grundlagen, Verfahren und Produkte)
- 1.4 Aquatische Ökosysteme (Systemeigenschaften aquatischer Ökosysteme, Anwendung der EG-Wasserrahmenrichtlinie)
- 1.5 Terrestrische Ökosysteme (Methoden Phytodiversitätsforschung und Monitoring, nachhaltige Landnutzung, Anwendung der EG-Habitatrichtlinie FFH)

Module des 2. Semesters:

- 2.1 Projektmodul I (Thema und Planung, "Forschungsantrag")
- 2.2 Projektmodul II (Methodenentwicklung)
- 2.3 Projektmodul III (Versuchsprogramm)
- 2.4 Projektmodul IV (Auswertung und Abschlusspräsentation)


Das 3. Semester umfasst die Masterthesis im Umfang von fünf Modulen.
Schwerpunktbildung
Das Lehrangebot ermöglicht eine Schwerpunktbildung in den Bereichen Industriebiologie und Umweltbiologie. Für die Vertiefung Industriebiologie sind im ersten Semester neben dem obligatorischen Modul "Mathematik und Statistik" die beiden Module "Entwicklung industrieller Mikroorganismenstämme" und "Marine Biotechnologie: Verfahren zur Nutzung mariner Ressourcen" zu belegen. Für die Vertiefung Umweltbiologie sind im ersten Semester neben dem obligatorischen Modul "Mathematik und Statistik" die beiden Module "Aquatische Ökosysteme" und "Terrestrische Ökosysteme" zu belegen.
Curriculum des Master-Studienganges (Stand Juni 2015)
Studienprogramme Industriebiologie und Umweltbiologie. Die Wahlpflichtmodule können aus dem jeweils anderen Programm oder weiteren Wahloptionen gewählt werden.
Modulhandbuch
Für jedes Modul gibt es eine Modulbeschreibung (zusammengefasst im so genannten Modulhandbuch). Die Modulbeschreibungen enthalten alle wichtigen Informationen über Lernziele, Lehrinhalte, Arbeitsaufwand, Prüfungsformen usw.
ACHTUNG: Die Nummerierung im Modulhandbuch hat sich zum Teil geändert. Bei Anträgen, Anmeldungen etc. bitte immer die Modulnummern aus der ISTAB-Master-Prüfungsordnung verwenden!
Art des Lehrangebotes
Der Studiengang wird als Vollzeitstudium angeboten und ist nach dem Bremer Modell modularisiert. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester. Das Studium wird überwiegend in Seminaren sowie als Projektarbeit mit hohen Anteilen im Labor oder im Gelände angeboten. Die Unterrichtsprache ist überwiegend englisch (Industriebiologie) bzw. deutsch mit hohen englischen Anteilen (Umweltbiologie).
Ablauf des ersten Semesters
Das Programm beginnt im Sommersemester mit fünf Theoriemodulen. Für alle Studierenden obligatorisch ist das Modul „Mathematik und Statistik für Biologen“, das semesterbegleitend jeweils freitags angeboten wird.

Die übrigen vier Module werden in zeitlich aufeinanderfolgenden Blöcken (jeweils 4 Wochen) gelehrt. Neben den beiden Pflichtmodulen des jeweiligen Schwerpunktes (Industrie- oder Umweltbiologie, siehe oben), können die Studierenden die beiden Wahlpflichtmodule dieses Semesters aus den Pflichtmodulen der jeweils anderen Vertiefungsrichtung wählen oder aus einem ergänzenden Wahlpflichtbereich.

Der Wahlpflichtbereich ermöglicht den Studierenden eine Ergänzung des Fächerspektrums im Sinne einer persönlichen Spezialisierung. Das zur Verfügung stehende Lehrangebot stammt entweder aus anderen Studiengängen der Hochschule Bremen oder von anderen Hochschulen in der Region Bremen. Das Angebot an Wahlpflichtfächern kann von Jahr zu Jahr variieren. Informationen hierzu siehe bei der Darstellung der jeweiligen Schwerpunkte. Die jeweilige Fächerkombination wird (sobald sie vom Modulkatalog abweicht), nach einer Beratung durch einen verantwortlichen Hochschullehrer, vom Prüfungsausschuss genehmigt.
Ablauf des zweiten Semesters
Im Mittelpunkt des zweiten Semesters steht das Projektstudium. Hier erarbeiten sich die Studierenden ein interdisziplinäres Methodenspektrum. Den Rahmen für das Projektstudium bietet eine „Ausschreibung“ von Forschungsthemen aus den aktuellen Arbeitsbereichen der beteiligten Dozenten, die spätestens gegen Ende des Sommersemesters erfolgt. Die Studierenden müssen sich auf diese Ausschreibung hin bei einem verantwortlichen Hochschullehrer zunächst mit einer Projektskizze bewerben. Auf der Basis der eingereichten Skizzen und der Auslastung der beteiligten Hochschullehrer werden die Studierenden aufgefordert, sich mit einem ausgearbeiteten Forschungsantrag für ein bestimmtes Thema zu bewerben. Im Rahmen des Antrags recherchieren die Studierenden den Stand der Wissenschaft, definieren Arbeitshypothesen und Ziele und erstellen einen Arbeits-, Kosten und Zeitplan. Dabei werden sie von dem verantwortlichen Hochschullehrer kontinuierlich unterstützt.

Die Projektarbeit des zweiten Semesters wird formal in fünf Module strukturiert, die verantwortlich von dem Hochschullehrer betreut werden, der das Thema für das jeweilige Projekt vorgegeben hat:

• Projektmodul 1 Thema und Planung umfasst die oben beschriebene Phase der Antragstellung
• Projektmodul 2 dient der Methodenentwicklung
• Projektmodule 3 umfasst das eigentliche Versuchsprogramm
• Projektmodul 4 dient der Auswertung und der Abschlusspräsentation.

Die Projekte können auch mit (und bei) Partnern aus der Wissenschaft oder der Wirtschaft im In- und Ausland durchgeführt werden. Den Studierenden wird in diesem Programm Eigeninitiative in Bezug auf Informationsbeschaffung, Literaturrecherche und Selbstorganisation abverlangt, was ihnen in der Berufspraxis zugute kommen wird.
Ablauf des dritten Semesters
Das Studium schließt im dritten Semester mit der Master-Thesis (Dauer 22 Wochen) und dem dazugehörigen Masterkolloquium ab. Auch die Master-Thesis kann in Kooperation mit (und bei) Partnern aus der Wissenschaft oder der Wirtschaft im In- und Ausland angefertigt werden.

Der Titel Master of Science (M.Sc.) wird nach dem Erreichen der geforderten 90 ECTS-Punkte vergeben.

 

 

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