Schnell-Navigation:

Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
Top-Themen


Weltweites Bienensterben - Rückgang der Artenvielfalt und Bedrohung der Nahrungsgrundlage des Menschen

Von Anja Bindewald

Die UNO schlägt Alarm und meldet neue Fälle vom Bienensterben aus Europa, Amerika, Asien und Afrika. Gibt es nun wirklich eine „Bestäuber Krise“ in den letzten Jahrzehnten oder ist dies nur ein weiteres Indiz für einen weltweiten Rückgang der Artenvielfalt (url1)? Welche Auswirkungen hat das Bienensterben für unsere Umwelt und den Menschen? Ist das Überleben von Wild- und Kulturpflanzen nicht mehr gesichert? Welche Ursachen stecken hinter dem Massensterben? Zu diesem Thema gibt es viele verschiedene Studien, die diverse Aspekte beleuchten. Das Ziel dieser Internet-Recherche ist es, die wichtigsten und aktuellsten Forschungsergebnisse aufzugreifen, zu erläutern und auch die Konsequenzen und Schlussfolgerungen daraus deutlich zu machen.
Bedeutung der Honigbienen
Insektengesteuerte Bestäubung ― der Transfer von Pollen innerhalb oder zwischen Blüten durch Insekten ― begünstigt direkt und indirekt die menschliche Gesellschaft. Es wird geschätzt, dass der Anbau von 75% der globalen wichtigen Nutzpflanzen ― unsere Nahrungsgrundlage ― vonBestäubern abhängig ist. Der daraus resultierende ökonomische Wert für die Nutzpflanzen wird weltweit auf 153 Billionen Euro pro Jahr geschätzt. Dies entspricht 9,5% der gesamten globalen landwirtschaftlichen Produktion. Als Bestäuber sichern die Insekten natürlich auch das Überleben von zahlreichen Wildpflanzen, die indirekt zum menschlichen Wohlbefinden beitragen, wie z.B. landschaftsprägende Pflanzenarten oder Arten, von denen wiederum andere Arten abhängig sind (zusammengefasst nach mehreren Autoren in Breeze et al. 2010). Im Laufe der Evolution haben sich zwischen vielen Pflanzen und Bestäubern Mutualismen herausentwickelt, die teilweise so speziell sind, dass der Verlust einer einzigen Art zum Aussterben einer anderen führen kann (UNEP 2010).

Von den Insekten gelten die Bienen, Familie Apidae, als wichtigste Bestäuber (s. Abb. 1). Die United Nations Environment Programme (UNEP 2010) sprechen sogar davon, dass die Honigbienen Apis für ca. 80% der gesamten Nahrungsproduktion der Welt verantwortlich seien. Der Wert von Honigbienen für Nutzpflanzen wurde im Jahre 2000 allein in den USA auf 14,6 Billionen US $ geschätzt (UNEP 2010). Besonders viel Bedeutung kommt derdomestizierten Europäischen Honigbiene Apis mellifera zu (zusammengefasst nach mehreren Autoren in Breeze et al. 2010). A. mellifera ist die meist genutzte Bienenart der Welt. Ihre natürliche Verbreitung reicht von südlichen Teilen Skandinaviens bis zu Zentralasien und Afrika. Aufgrund ihrer Eigenschaften wurde A. mellifera seit den 1960er durch den Menschen in nahezu alle bewohnbaren Gebiete weltweit verbreitet. Dies liegt u. a. daran, dass diese Bienenart als sehr anpassungsfähig gilt.

Abb. 1 Honigbiene als wichtiger Bestäuber (digital cat)
Obgleich Studien gezeigt haben, dass Honigbienen nicht immer die optimalen und effektivsten Bestäuber von allen Kulturpflanzen sind, so haben sie aber den Vorteil, dass sie einfach gehandhabt werden können, sehr anpassungsfähig sind, viel früher im Jahr aktiv sindals viele andere Bestäuber und außerdem Bienenvölker zwecks Bestäubung zwischen verschiedenen Nutzpflanzenhin- und her transportiert werden können Somit kommt Honigbienen weltweit eine große Bedeutung zu: nicht nur als Bestäuber, sondern auch als Honig-, Propolis-, Gelee Royal- und Wachsproduzenten haben sie für die Menschheit einen unschätzbaren Wert (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009, UNEP 2010).
Bienensterben als globales Problem
Die FAO (2009) schätze für 2007 weltweit 72,6 Millionen bewirtschaftete Honigbienenvölker. Obgleich die Anzahl der Honigbienenweltweit gesehen ansteigt, kann diese Rate nicht mit dem steigenden Bedarf mithalten. Zudem haben die Bestände besonders in Europa und Nordamerika drastische Rückgänge zu verzeichnen. So schrumpften die Bienenvölker in Europa von über 21 Mio im Jahre 1970 zu ungefähr 15.5 Mio in 2007. In Deutschland z.B. gibt es seit 1961einen Rückgang von über 50 %, wobei Imker besonders seit 1998 ungewöhnliche Schwächung und Mortalitäten von Bienenvölkern verzeichnet haben. Dies gilt auch für andere EU-Länder, wie Frankreich, UK, Schweiz, Niederlande, Italien und Spanien (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009, FAO 2009).
Es scheint, als ob es viele Faktoren gibt, die für den Rückgang verantwortlich sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht ein Faktor alleine die Verantwortung trägt, sondern es zu einem Zusammenwirken mehrerer Faktoren kommt (Multi-Faktor-Syndrom). Wissenschaftler haben für das massive Sterben und Verschwinden von ganzen Bienenstöcken, verursacht durch das Multi-Faktor-Syndrom, den Begriff „ColonyCollapseDisorder“ (CCD) eingeführt (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009).

Mögliche Ursachen

- Krankheiten, Parasiten und invasive Arten:

Abb. 2 Varroa destructor (Scott Bauer)
Mittlerweile sind 29 Pathogene der Honigbienen in Industrieländern bekannt (UNEP 2010). Der Ektoparasit Varroa destructor, die Varroa-Milbe (s. Abb. 2), gehört dabei zu den schwerwiegendsten Gefährdungen der Imkerei. Zu Forschungszwecken und um Lücken in deutschen Bienenvölkern auszufüllen wurde 1977 die asiatische Honigbiene Apis cerana nach Deutschland eingeführt(und auch in andere Länder auf der ganzen Welt). A. cerana ist der natürliche Wirt der Milbe und übertrug diese auf A. mellifera. Durch den Welthandel mit Bienenvölkern konnte sich dieser Schädling so auf nahezu alle Kontinente ausbreiten. Die weiblichen Varroa-Milben ernähren sich von der Hämolymphe adulter Bienen, für die Reproduktion benötigen sie jedoch Bienenbrot in den verdeckelten Waben. Ihr Nachwuchs ernährt sich zudem von Bienenpuppen und –larven (Abb. 3). Diese invasive Art kann Virus- und Bakterienerkrankungen übertragen, schwächt die Bienen und kann, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, innerhalb von 3 Jahren zum Tod des ganzen Stockes führen. Anders als A. mellifera, zeigt die asiatische Biene Abwehrmechanismen gegen V. destructor, so dass sie in einem ausgeglichenem Verhältnis mit der Milbe leben kann (Zhang et al. 2010).

Mit welchen Methoden in der Imkerei gegen diese Milbe gearbeitet wird siehe:

Abb. 3 links: adulte Apis mellifera mit Varroa-Milbe auf dem Abdomen (Harry Meschkedysahib); rechts: Varroa-Milbe auf Bienennymphe (Gilles San Martin).
Auch andere eingeführte invasive Arten wie z.B. der Käfer Aethinatumida, aus Südafrika oder die Milbe Tropilae lapsclareae aus Asien, stellen eine ernstzunehmende Bedrohung dar. Weltweit bekannte bakterielle Krankheiten sind Amerikanische und Europäische Faulbrut (UNEP 2010, zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009). Es scheint generell, als ob sich Schädlinge immer schneller ausbreiten und neue Arten von gefährlichen Pilzen und Viren aufgrund des internationalen Handels global noch effektiver ausbreiten können (url1).

- Veränderung der natürlichen Habitate, Intensivierung der Landwirtschaft:

Der Mensch verändert die natürlichen Habitate der Bienen durch Fragmentierung, Degradierung und Destruktion. Solche Veränderungen werden allgemein als Hauptursache für Veränderungen in Bestäuberpopulationen angesehen (UNEP 2010). Durch den mehrfachen Einsatz von Herbiziden und moderner Ackerbautechniken (z.B. mehrmaliges Mähen von Wiesen im Jahr vor der Blüte) sind auf Feldern tendenziell nur noch wenig blühende Pflanzen zu finden. Artenreiche Naturwiesen weichen artenarmen überdüngten Grünlandflächen und Monokulturen. Durch den daraus resultierenden Blütenpollenmangel sind Bienenvölker mangelernährt (Polleneinweiß wird für die Pflege und Ernährung der Brut benötigt) und anfälliger für Pathogene. In Deutschland führte dieser Mangel wahrscheinlich 2002/2003 zu einem großen Bienensterben (Forster et al. 2005).

- Pestizide:

Abb. 4 Flugzeug versprüht Pestizide auf ein Feld (angepasst nach Charles O'Rear)
Pestizide (Abb. 4) können direkte oder indirekte Vergiftungen hervorrufen. Wie schädlich eine direkte Vergiftung sein kann, zeigte das Bienensterben am Oberrhein in Deutschland 2008. Über 11.000 Bienenstöcke wurden durch das Pestizid Chlotianidin gegen den Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera direkt vergiftet, nachdem der Staub mit dem Inhaltsstoff Neonicotinoid auf die nahegelegenen in Blüte stehenden Felder verdriftet wurde. Obgleich der Anteil an Toxinen in moderneren Pestizide reduziert ist, können auch diese Stoffe noch subletale Effekte haben, die zwar schwer zu quantifizieren sind, aber dennoch ihren Anteil am Bienensterben tragen können. Auswirkungen können Veränderungen in der Zellphysiologie oder des Immunsystems (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009, url2) oder auch Veränderungen des Verhalten und der Kommunikation sein, wie z.B. eine Störung der Orientierung (url3).
- Andere mögliche Faktoren:

Das Spektrum der Ursachen reicht noch weiter von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen, über schädliche Handystrahlung, gestörte Eiweißproduktion, stressige Transportwege der Bienenvölker quer durchs Land von einer Blüte zur nächsten, bis hin zum Klimawandel, der u. a. verkürzte Wachstums- und somit Blüteperioden zur Folge hat (UNEP 2010, url5). Es ist bis heute umstritten und nicht wissenschaftlich belegt, ob der Pollen gentechnisch veränderter Nutzpflanzen einen negativen Effekt auf Honigbienen hat (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009).
Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Viele Faktoren scheinen eine wichtige Rolle beim Bienensterben zu spielen. Obgleich die Anzahl der bewirtschafteten Bienenvölker seit 50 Jahren global ansteigt, gibt es in Europa und Amerika drastische Einbrüche. Es ist wahrscheinlich, dass die Varroa-Milbe zusammen mit Virenerkrankungen, eine der Hauptgründe dafür sind, dass viele Bienenvölker zu schwach sind, um den Winter zu überleben (DeBiMo 2010). Jedoch können auch diese Lücken durch die Imker im Frühjahr wieder relativ leicht aufgefüllt werden. Allgemein scheinen die Bienen aufgrund von Transportstresses, Mangelernährung, Pestiziden und Parasiten zu schwächeln und dadurch viel anfälliger für Krankheiten zu sein (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009). Dieser Faktor soll durch die extreme Züchtung der Honigbiene zu einer „Superbiene“, die zwar höhere Erträge bringt, jedoch auch viel anfälliger ist, verstärkt werden (url4). Zuweilen finden sich keine Erklärungen für die Ursachen von CCD und es wird angenommen, dass oben genannte Stressfaktoren sich so aufsummieren, dass es bis zum Tod des ganzen Stockes führen kann (zusammengefasst nach mehreren Autoren in van Engelsdorp & Meixner 2009). Jedoch können selbst solche Begründungen nicht immer herhalten, da mehrfach Berichte von komplett verschwundenen Bienenvölkern bzw. verschwundenen Arbeiterinnen und zurückgelassener Brut, und keinerlei Befunde von toten Bienen in der Nähe des Stockes, vorliegen (url5).

Und wie ist die Situation in Deutschland? Es scheint eine allgemeine Uneinigkeit über mögliche Ursachen zu herrschen: Ein mehrjähriges Bienenmonitoring, welches nach dem großen Bienensterben von 2008 ins Leben gerufen wurde, gibt der Varroa Milbe die Hauptschuld an dem Massensterben. Der BUND und NABU kritisieren jedoch die „Wissenschaftlichkeit“ dieses Dokumentes. Die Hauptursachen sollen vor allem beim massiven Einsatz von giftigen Pestiziden und dem Anbau von Monokulturen liegen. Die Ergebnisse seinen verfälscht, da 50 % des Projektes von der Industrie getragen werde. Dazu gehört u. a. Bayer, die auch für die Herstellung des Pestizids Chlotianidin verantwortlich sind (url6).
Es wird deutlich, dass das Bienensterben zu einem globalen Problem geworden ist, welches in seinen Konsequenzen und Dimensionen bisher unterschätzt wurde. Jedoch scheint das jetzige Wissen über den Rückgang dieser Bestäuber noch nicht ausreichend, um einen Zusammenhang zwischen der weltweiten Bestäuber- und einer dazugehörigen Nutzpflanzenproduktion-Krise zu demonstrieren. Da sich in den letzten Jahren bestäuberabhängige Landwirtschaft global vervierfacht hat, wird man früher oder später Maßnahmen ergreifen müssen, um die Bestäuber zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Ökonomische Bewertungen und Maßnahmen zu Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion sollten sowohl die Kosten der bewirtschafteten als auch der wildlebenden Bestäuberpopulationen beinhalten (UNEP 2010).
Nützliche Links
Weiterführende Literatur mit detaillierten Informationen zu verschiedenen Ursachen des Bienensterbens und z.B. Entwicklungsgrößen der bewirtschafteten Bienenstöcke in Europa und USA in den letzten Jahrzehnten, kann in dem Artikel „A historical review of managed honeybee populations in Europe and the United States and the factors that may affect them“ von van Engelsdorp & Meixner 2009 nachgelesen werden:
Quellenangaben
Breeze, T. D., Bailey, A. P., Balcombe, K. G. & Potts, S.G. (2011). Pollination services in the UK: How important are honeybees? Agriculture, Ecosystems & Environment142: 137-143.

DeBiMo 2010. Schlussbericht eingereicht bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ble). Deutsches Bienenmonitoring - „DeBiMo“,Universität Hohenheim Landeskunde für Bienenkunde.

FAO 2009. Food andAgricultureOrganizationofthe United Nations, 2009. FAOSTAT(http://faostat.fao.org).

Forster, R., Bode, E. und Brasse, D. (2005). Das Bienensterben im Winter 2002/2003 in Deutschland. Zum Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Braunschweig.

UNEP 2010. United Nations Environmental Programme Emerging Issues: Global Honey Bee Colony Disorder and Other Threats to Insect Pollinators.

van Engelsdorp, D. & Meixner, M. D. (2009). A historical review of managed honey bee populations in Europe and the United States and the factors that may affect them. Journal of Invertebrate Pathology 103: 80-95.

Zhang, Y., Xuejiao, L., Zhang, W., & Han, R. (2010). Differential gene expression of the honey bees Apismellifera and A. cerana induced by Varroa destructor infection. Journal of Insect Physiology 56: 1207-1208.

url1: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,750139,00.html [01.05.2012]
url2: http://www.heise.de/tp/artikel/28/28092/1.html [02.05.2012]
url3: http://www.stern.de/wissen/natur/grosses-bienensterben-pestizide-schaedigen-insekten-1807223.html [01.05.2012]
url4: http://www.geo.de/GEO/natur/tierwelt/63398.html?p=1 [02.05.2012]
url5: http://www.stern.de/wissen/natur/gestoerte-eiweissproduktion-forscher-erklaeren-mysterioeses-bienensterben-1505225.html [01.05.2012]
url6: http://www.nabu.de/themen/landwirtschaft/pflanzenschutz/bienensterben/13365.html [02.05.2012]

Bannerfoto (Maja Dumat):http://www.flickr.com/photos/blumenbiene/4392201077/ [02.05.2012]

Abb. 1 (digital cat): http://www.flickr.com/photos/14646075@N03/6843199023/sizes/m/in/photostream/
Abb.2(Scott Bauer):http://www.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Varroamilbe.jpg&imgrefurl=http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Varroamilbe.jpg&h=380&w=605&sz=25&tbnid=w_HOR1F_GxJG2M:&tbnh=101&tbnw=161&zoom=1&docid=0StCiSXv_q5J4M&hl=de&sa=X&ei=UzmgT6e4BIPP4QTVwvSmAw&sqi=2&ved=0CF8Q9QEwBA&dur=624 [ 02.05.2012]
Abb. 3 (links: Harry meschkedysahib):http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Varroa_destructor_bee.jpg&filetimestamp=20070923111709 [02.052012];
(rechts: San Martin): http://www.flickr.com/photos/sanmartin/5048094767/ [02.05.2012]
Abb. 4 (angepasst nach Charles O'Rear): http://en.wikipedia.org/wiki/File:Cropduster_spraying_pesticides.jpg [02.05.2012]

Hotline für Fragen rund um die Bewerbung
 

 

Access Keys: