
Unter dem Motto „Connecting (virtual) Mobility across the Alliance“ kamen im Juni Vertreter:innen aller neun Partnerhochschulen der europäischen Hochschulallianz STARS EU zu einer Staff Week an der Hochschule Bremen (HSB) zusammen. Im Mittelpunkt standen digitale Tools, moderne Lehrmethoden, Kommunikation über Lego und die internationale Mobilität. Ziel war es, institutionelle Barrieren abzubauen, Studierende besser zu erreichen sowie Organisation und Sichtbarkeit von virtuellen und Blended-Learning-Formaten der Hochschulallianz weiterzuentwickeln.
Die dreitägige Staff Week im FreiRAUM@HSB am Campus Airportstadt nahm stark die studentischen Perspektive in den Fokus: Welche Erwartungen, Motivationen und Hürden prägen internationale Mobilität heute und welches Potenzial bieten virtuelle und Blended-Learning-Formate? Im Rahmen eines „World Cafés“ zeichneten die Teilnehmenden zum Auftakt die Reise der studentischen Mobilität („Student Mobility Journey“) nach, um die genauen Erwartungen, Motivationen und Barrieren zu identifizieren, denen sich Studierende heute gegenübersehen.
Die Partner entwickelten gemeinsam ein neues Konzept für die Kommunikation von Mobilitätsangeboten, das die Perspektive der Studierenden berücksichtigt. Ein besonderer Fokus lag auf der Studierendenvertretung von STARS EU, die als aktiver Partner in die Gestaltung einbezogen werden soll.
„Wir müssen die Studierenden nicht nur informieren – wir müssen sie begeistern. Dazu brauchen wir Geschichten, Erfahrungsberichte und Kommunikation auf Augenhöhe“, fassen Beatriz Medina Fuentes und Thomas Ferstl, Mitglieder der STARS-EU-Kommunikationsgruppe, ihr Schlüsselergebnis zusammen.
Um komplexe Prozesse greifbar zu machen, setzten Organisatorinnen Claudia Schönherr und Katharina Wittig aus dem International Office der HSB auf eine spielerische Methode: einen Lego Workshop. „Wenn Menschen aus neun Ländern und verschiedenen Bereichen – Verwaltung, IT, Marketing – über Prozesse reden, wird es schnell kompliziert. Mit Lego bauen wir nicht nur Hindernisse – wir bauen auch gemeinsame Lösungen“, berichtet Co-Organisatorin Wittig.
In Fallstudien wurden reale Hürden analysiert – wie unterschiedliche Fristen, unklare Zuständigkeiten oder komplexe Regularien. Anschließend diskutierten die Partnerhochschulen sowohl intern als auch bilateral, welche Prozesse angepasst und wie die Zusammenarbeit künftig vereinfacht werden kann.
„Diese Staff Week ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitspaketen und die gemeinsame, institutionsübergreifende Gestaltung zu Fragen und Aspekten der Entwicklung und des Wandels der Institutionen beitragen können", resümiert Dr. Jan Bartels, Koordinator des STARS-EU-Arbeitspakets „Lehren und Lernen“. "Darüber hinaus ist es uns gelungen, unser Verständnis für unsere kulturellen und administrativen Unterschiede zu vertiefen und ein gemeinsames Verständnis für unsere jeweiligen Bedürfnisse zu entwickeln.“