Ein Blick über den großen Teich im Bereich des Personalmanagements wirft Professor Karlheinz Schwuchow in der Zeitschrift „Personalwirtschaft“. In der Oktober-Ausgabe des Heftes analysiert der Managementprofessor aktuelle Forschungsergebnisse zum Bewerber:innenverhalten in den Vereinigten Staaten gegenüber Existenzgründer:innen, die einer Minderheit angehören.
Im Fokus des analysierten Working Papers „Who’s the Boss? Evidence of Job Seeker Bias from a Field Experiment“ steht die Neigung der Bewerbenden gegenüber Gründer:innen von Start-Ups. Kaisa Snellman von der INSEAD Business School und Peter Younkin von der University of Oregon beschäftigen sich im Zuge dessen mit unterschiedlichen Konstellationen, die sich auf ethnische Herkunft und das Geschlecht beziehen.
Eine weitere Analyse in dem Artikel „Perspektiventausch lohnt“ beschäftigt sich mit der Veröffentlichung eines ehemalige CEOS des amerikanischen Unternehmens Best Buy. In „The Heart of Business – Leadership Principles for the Next Era of Capitalism“ wird aufgezeigt, dass Personalführung, so Schwuchow, nicht nur aus Zuckerbrot und Peitsche bestehen muss, sondern auch auf menschlicher Nachhaltigkeit und Empowerment basieren kann – ganz unter dem Motto „Servant Leadership“ mit Profit als Ergebnis und nicht als Ziel.

Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow
Hochschullehrer im Ruhestand
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