Die großen Herausforderungen für Wirtschaftsunternehmen werden oft als die drei D bezeichnet: Digitalisierung, Demografie und Diversität. Die Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Arbeit in Unternehmen verändern sich derzeit gravierend. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die fortschreitende Digitalisierung, die nicht nur neue Geschäftsmodelle ins Leben ruft und produktbezogen die Technologie- und Marktdynamiken beeinflusst, sondern auch die Möglichkeiten und Formen der Arbeit verändert.

Neben der Digitalisierung sehen sich Unternehmen mit einer Veränderung der demografischen Struktur in Deutschland konfrontiert. Für Unternehmen bedeutet der demografische Wandel, sich mit möglichen Fachkräfte- und Talentpotenzialen aktiv auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie bislang ungenutzte Potenziale von neuen und bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehoben werden können. Mit dieser Verschiebung der demografischen Struktur geht einher, dass die Menschen in den Unternehmen vielfältiger, individueller und „bunter“ werden. Auch der gesellschaftliche und kulturelle Wandel durch die Globalisierung tragen dazu bei.

In zwei Sessions für insgesamt 90 Studierende gab Jörg Pehl von ArcelorMittal Bremen einen tiefen Einblick in die unternehmerische Bearbeitung dieser Themenfelder. In der Fragerunde konnte Herr Pehl noch einige Fragen der interessierten Studierenden beantworten. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft der virtuellen Zusammenarbeit und mögliche Prozessautomatisierungen im Stahlwerk. Auch anonyme Bewerbungen im Rahmen eines barrierefreien Employer Brandings wurden diskutiert.