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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Projekttitel

ALBINA: Potenziale algenbasierter Bioschmierstoffadditive

Projektleitung
Gläbe, Ralf M., Prof. Dr.

Projektbeteiligte
Koch, Thomas, Dr.

Projekttyp
Hoheitliches Forschungsprojekt (Drittmittel)

Mittel- bzw. Auftragsgeber
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL

Förder- bzw. Auftragssumme
718715 €

Laufzeit
04/2019 -  03/2022

Kooperationspartner
Hochschule Bremerhaven, Maritime Technologien, Biotechnologie
Hochschule Wismar, Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik
Universität Bremen, Allgemeine und theoretische Ökologie
Universität Bremen, Chemische Verfahrenstechnik

Wesentliche Inhalte und Zielsetzungen
Übergeordnetes Ziel des beantragten Vorhabens ist der Ersatz der mineralölbasierten Schmierstoff-Additive durch ein innovatives System auf Basis von Bestandteilen aus Algen. Viele Algenarten sind in der Lage, Äquivalente zu den in Schmierstoffen verwendeten Substanzen zu synthetisieren, diese in ihren Zellen anzureichern sowie in ihre Umwelt abzugeben. Dazu zählen insbesondere schwefel- und phosphorhaltige Polysaccharide und Proteinstrukturen. Diese Fähigkeiten lassen einen unschätzbaren Vorteil in Schmierstoffanwendungen erwarten. Die Anzucht und Ernte von Algenkulturen ist technisch beherrscht und stellt somit kein Risiko für eine Umsetzung dar. In dem Vorhaben sollen Organismen bzw. deren Bestandteile mit den entsprechenden Eigenschaften wissenschaftlich identifiziert, ihr Potenzial für die Verwendung als Schmierstoffadditive in technischen Versuchen belegt und zur Anwendung gebracht werden. Die Erprobung erfolgt in einem Scale-up von Laborversuchen bis zu einem Technikumseinsatz. Parallel werden die Umwelt- und toxikologischen Eigenschaften der algenbasierten Schmierstoffadditive getestet, um im Anschluss ein marktgängiges Produkt bereitstellen zu können. Die Umsetzung dieser Idee ist mit der großen Chance einer mineralölreduzierten Schmierstoff-Anwendung verbunden, welche die Möglichkeit einer deutlichen Ressourcenschonung bietet. Durch die komplexe Fragestellung erfordert das Vorhaben einen interdisziplinären Ansatz der die enge Kooperation und die Synergien zwischen den Ingenieurs- und Naturwissenschaften nutzt.

Kontakt
ralf.glaebe@hs-bremen.de
thomas.koch@hs-bremen.de

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