Nachhaltiger Tourismus in Moldau
| Projektleitung | Hartmann, Rainer, Prof. Dr. |
|---|---|
| Durchführende Organisation | Hochschule Bremen, Fakultät 3 |
| Projekttyp | HSB-intern gefördertes Projekt |
| Mittel- bzw. Auftragsgeber | Hochschule Bremen, F&E-Fonds |
| Förder- bzw. Auftragssumme | 3.978,00 € |
| Laufzeit | 04/2026 - 09/2026 |
| Forschungscluster | Lebensqualität |
Die Republik Moldau ist seit 1991 ein unabhängiger Staat im Südosten Europas und hat 2022 offiziell den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten. Bei den Präsidentschaftswahlen im November 2024 wurde Maia Sandu bestätigt. Sie verfolgt einen proeuropäischen Kurs und hat die entsprechenden Verhandlungen mit der EU begonnen. Moldau setzt unter anderem auf den Tourismus. Die Entwicklung und Umsetzung der Tourismuspolitik wird vom Kulturministerium in Zusammenarbeit mit der Nationalen Tourismusbehörde Moldaus und internationalen Partnern wie der EU und dem UNDP gesteuert. Mit dem aktuellen Programm „Tourism 2028“ verfolgt Moldau eine langfristige Strategie der touristischen Entwicklung und möchte den Beitrag des Tourismussektors zum BIP von derzeit ca. 3,3 % bis 2028 auf 6,3 % erhöhen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung der authentischen Kultur und der nachhaltigen Entwicklung des Tourismus in ländlichen Gemeinden. Eine Partnerschaft mit dem Global Sustainable Tourism Council (GSTC) unterstreicht dieses Engagement. Genau an dieser Stelle setzt das beantragte Projekt an: Mit dem Aufbau eines Kontaktnetzwerkes vor Ort und einer anzustrebenden strategischen Partnerschaft mit der Staatlichen Universität Moldau, soll die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus unterstützt werden. Nach einer Explorations- und Vorbereitungsphase, die im Rahmen dieses Projektes vollzogen werden soll, ist ein Förderantrag beim DAAD (Ost-West-Dialog) vorgesehen, um 2027 in Kooperation mit der Universität und weiteren lokalen Stakeholdern ein Lehrforschungsprojekt zur Nachhaltigkeitsbilanzierung des Tourismus in Moldawien durchzuführen. Der Antragsteller hat bereits entsprechende Erfahrungen mit dieser Form von Projekten und auch mit der Antragstellung beim DAAD gesammelt und regelmäßig Fördermittel akquiriert. Voraussetzung für den Erfolg der Projekte ist ein vorhandenes Netzwerk von Kontakten und Partnerschaften.