TAMP
| Projektleitung | Rauscher, Thomas, Prof. Dr.-Ing. |
|---|---|
| Projektbeteiligte | Maschwitz, Annika Meike, Prof. Dr. Erculei, Ercole, Dr. Trüe, Christiane, Prof. Dr. Scholz, Lydia, Prof. Dr. Colmorn, Ilknur, Prof. Dr. Klein, Iris, M.A. Franke, André |
| Durchführende Organisation | Hochschule Bremen, Fakultät 2 |
| Projekttyp | Drittmittelprojekt (Zuwendung) |
| Mittel- bzw. Auftragsgeber | Sonstige Drittmittelgeber, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) |
| Förder- bzw. Auftragssumme | 542.210,62 € |
| Laufzeit | 01/2026 - 12/2028 |
Mit dem Projekt „Transnational Accessible Master Programmes“ (TAMP) wird die Internationalisierung der Masterstudiengänge an der Hochschule Bremen ausgebaut und über strategische Partnerschaften weiterentwickelt. Das zentrale Leitprinzip Accessibility wird hierbei nicht nur als technische Anforderung, sondern als strategisches Transformationsziel verstanden, um international zugängliche, digital unterstützte und nachhaltig ausgerichtete Masterprogramme zu realisieren. Im Rahmen des bewilligten dreijährigen DAAD-Projekts werden Curricula modularisiert, neue Mobilitätsfenster geschaffen sowie administrative Prozesse flexibilisiert. Durch die strukturelle Verankerung internationaler, digitaler Lehrformate und die Etablierung projektbasierter Mobilitätsformate mit externen Partnern werden flexible, anschlussfähige und chancengerechte Masterstudiengänge ermöglicht. In enger Kooperation mit Hochschulen aus Portugal, Polen, Lettland und Albanien sowie der Beteiligung lokaler Praxispartnern werden am Beispiel von drei Studiengängen tragfähige Strukturen für eine transnationale und praxisintegrierte Hochschulbildung geschaffen. Die drei Pilotstudiengänge: „Bauingenieurwesen - Nachhaltiges Planen und Bauen - M.Sc.“ (Fakultät 2), „European Studies: Law - Politics - Economics M. A. / LL. M.“ (Fakultät 1) und „Sustainable Maritime Transportation and Digitalisation M.Sc.“ (Fakultät 5) bilden die Grundlage für die Entwicklung skalierbarer Modelle, die auf weitere Masterprogramme, Joint Programmes und internationale Kooperationsformate übertragbar sind. Konkret werden hierbei virtuelle, KI-gestützte Selbstlernmodule erprobt, hybride synchrone und asynchrone Lehre ausgebaut sowie Challenge-Based Learning Ansätze etabliert. Die Intention ist es, Kompetenzen im Bereich internationaler Masterprogramme gezielt zu erweitern, Erfahrungen zu vernetzen und durch die enge Kooperation praxisintegrierte, transnationale Lernumgebungen zu schaffen, die Synergien zwischen den Fachbereichen und Projektpartnern stärken. Langfristig dient das entwickelte Modell als Blaupause für die nachhaltige Weiterentwicklung der Internationalisierungsstrategie der HSB und legt den Grundstein für ein Innovationszentrum für nachhaltige, transnationale Masterausbildung.