WärmBau
| Projektleitung | Wittmaier, Martin, Prof. Dr. |
|---|---|
| Durchführende Organisation | externe Einrichtung, Institut für Energie und Kreislaufwirtschaft an der Hochschule Bremen GmbH |
| Projekttyp | Drittmittelprojekt (Zuwendung) |
| Mittel- bzw. Auftragsgeber | EU und sonstige internationale Organisationen, Europäische Union und Freie Hansestadt Bremen (EU/FHB) |
| Förder- bzw. Auftragssumme | 125.030,74 € |
| Laufzeit | 09/2026 - 08/2028 |
| Forschungs- und Transfercluster | Region im Wandel |
Damit das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann, müssen insbesondere auch die mit der Nutzung von Wohn- und Nichtwohngebäuden verbundenen klimaschädlichen Emissionen reduziert werden. Für die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen, die mit der Klimatisierung von Gebäuden verbunden sind, ist der Einsatz von erneuerbaren Energien besonders vorteilhaft. Soll für die Wärmeversorgung von Gebäuden Solarstrom verwendet werden, der dezentral auf oder am Gebäude erzeugt wird, so muss die aus Solarstrom erzeugte Wärme gespeichert werden. Dies ist insbesondere für Industrie- und Gewerbeimmobilien interessant, auf denen häufig große Photovoltaikanlagen installiert sind und der erzeugte Strom, insbesondere an Wochenenden und an Sonn- und Feiertagen, nicht wirtschaftlich genutzt werden kann. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen Konzepts für ein Wärmespeichersystem aus mineralischen Bauabfällen, der überschüssigen Solarstrom als Energiequelle nutzt. Da mineralische Bauabfälle in großen Mengen anfallen, soll ein Wärmespeichersystem auf Basis von nicht oder nur geringfügig aufbereiteten mineralischen Bauabfällen entwickelt werden. Für das Wärmespeichersystem sollen potenziell auch belastete mineralische Bauabfälle verwendet werden können, die sonst nicht recycelt werden können. Im Rahmen des Vorhabens sollen für das zu entwickelnde Wärmespeichersystem Auslegungsdaten ermittelt, ein Wärmespeichersystem für einen konkreten Anwendungsfall ausgelegt und im Rahmen von Vorplanungen spezifiziert werden. Im Rahmen von Simulationen sollen, unter Berücksichtigung konkreter Wärmeerzeugungs- und Wärmebedarfsplanungen, die zu erwartenden Betriebsparameter ermittelt werden. Darauf aufbauend sollen ökobilanzielle und ökonomische Untersuchungen durchgeführt werden, so dass die Vorteilhaftigkeit des Wärmespeichersystems aus ökobilanzieller und ökonomischer Sicht beurteilt und quantifiziert werden kann.