
Viel diskutiert wurde auf der diesjährigen Tagung des Arbeitskreises Controlling. Über 40 Controlling-Professorinnen und Professoren deutscher (Fach-)Hochschulen von Kiel bis Vorarlberg bzw. von Zittau/Görlitz bis Rhein-Waal sind der Einladung der Ausrichter-Hochschule Hannover gefolgt und wollten erfahren, was es Neues über Forschung, Praxis und Lehre gibt. Mitten drin eine kleine Abordnung der Controller-Fraktion der Fakultät 1: Prof. Dr. Carola Spiecker-Lampe, Prof. Dr. Stephan Form, Prof. Dr. Ralf B. Schlemminger und Prof. Dr. Günther Dey, der diesen Arbeitskreis 1999 mit aus der Taufe gehoben hat.
Angesichts hochkarätiger Referenten aus Wissenschaft und Praxis ging der Gesprächsstoff nicht aus: Wohin bewegt sich die Simulationsforschung im Controlling? Wie verhält es sich mit Promotionen an deutschen Hochschulen im Bereich Controlling? Welche Controlling-Konzeptionen werden von der MTU Maintenance, dem Airport Hannover oder der Continental AG verfolgt? Ist die Berechnung der Kapitalkosten mittels Variationskoeffizient der herkömmlichen Bestimmung nach dem CAPM-Modell überlegen? Wie kann kompetenzorientiertes Prüfen zum alltäglichen Brot in der Lehre werden?
Diese spannenden Themen verlangen – ohne Fragen – nach einer weiteren Befassung. Falls es in bilateralen Gesprächen noch keine zufriedenstellenden Antworten geben sollte, könnte der Faden auf der nächsten Jahrestagung wiederaufgenommen werden. 2018 hat die Hochschule Aalen in Baden-Württemberg eingeladen. Dort kann man bekanntlich alles, außer "Hochdeutsch".