
Mehr als 40 Teilnehmende aus Bremen und umzu haben beim Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Die Veranstaltung fand am Freitag, 22. Mai 2026, in der Hansestadt an der Weser statt. Austragungsort war das Zentrum für Informatik- und Medientechnologien (ZIMT) am Campus Airportstadt der Hochschule Bremen (HSB). Im Vordergrund standen vor allem der Spaß und die Möglichkeit, sich in der Robotik auszuprobieren. Das Team „Alien Tech“ der Realschule Wildeshausen fährt im Juni zum Deutschlandfinale nach Trier. Von dort aus führt der Weg für die Gewinner:innen weiter zum Europafinale vom 13. bis 16. Oktober in Kroatien oder zum Weltfinale vom 8. bis 10. Dezember in Puerto Rico.
Der Großteil der Mädchen und Jungen probierte sich am Vormittag im sogenannten „Starter Programm“ spielerisch aus. Insgesamt vierzehn Teams haben Lego-Türme umgestoßen und Päckchen aus Lego auf dem Spielfeld verschoben. Sie bekamen am Ende ein Zertifikat für ihre Teilnahme.
In der zweiten Kategorie „Future Engineers“ sollten eigentlich drei Teams gegeneinander antreten, um sich für das Deutschlandfinale in der SWT Arena in Trier zu qualifizieren. Doch es kam anders: Zwei Teams hatten technische Probleme mit ihrem jeweiligen Roboterfahrzeug. Eines davon hat noch am Morgen vor Wettbewerbsbeginn die Teilnahme zurückgezogen. Das andere Team ist zwar gut in den Wettbewerb gestartet, konnte diesen aber leider nicht zu Ende bringen. Somit stand bereits am frühen Nachmittag fest, wer Ende Juni fährt: das Team „Alien Tech“ mit Sven Harms (17 Jahre) und Ole Nienaber (16 Jahre) von der Realschule Wildeshausen.
„Für die beiden anderen Teams war es ärgerlich“, sagt Yasaldo Trabula. Der Mitarbeiter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der HSB hat den Wettbewerb zusammen mit seinem Kolleg:innen organisiert. „Nun hat das Team `Alien Tech` die große Chance, seine Fähigkeiten beim Deutschlandfinale unter Beweis zu stellen. Dafür wünschen wir ihnen viel Spaß und Erfolg! Insgesamt war es sehr schön zu sehen, wie motiviert alle Teams dabei waren und Spaß hatten. Wir hoffen, dass wir allen Teilnehmende durch den Wettbewerb motiviert haben, dabei zu bleiben und sich weiterzuentwickeln.“
Die WRO ist einer der weltweit größten Roboterwettbewerbe, der seit 2004 junge Menschen für Technik begeistert. Mit mehr als 100 teilnehmenden Ländern und Tausenden Teams zählt die WRO zu den führenden Plattformen für Techniknachwuchs. Unter dem Oberthema „The Future of Robots“ dreht sich bei dem Wettbewerb alles um innovative Einsatzmöglichkeiten von Robotik – im Weltraum, in den Städten der Zukunft und im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz.
Der Wettbewerb bietet Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 22 Jahren die Möglichkeit, ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. In Teams entwickeln und programmieren die Teilnehmenden eigenständig Roboterlösungen und erhalten dabei Unterstützung durch einen erwachsenen Team-Coach. Die diesjährigen Aufgaben regen dazu an, visionäre Ideen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln. Die WRO bietet vier Wettbewerbskategorien, die sich an verschiedene Altersgruppen und Interessen richten: von kniffligen Parcours-Aufgaben bis hin zur offenen Projektpräsentation eines selbst entwickelten Roboters. Seit 2025 findet der Regionalwettbewerb auch in Bremen an der HSB statt.
Insgesamt gehen in diesem Jahr bei 61 regionalen Wettbewerben zwischen Ende April und Anfang Juni über 1.100 Teams an den Start. Die besten Teams qualifizieren sich für das Deutschlandfinale, das am 19. und 20. Juni in der SWT-Arena in Trier ausgetragen wird. Von dort führt der Weg weiter zum Europafinale vom 13. bis 16. Oktober in Kroatien oder zum Weltfinale vom 8. bis 10. Dezember in Puerto Rico.
Im Vordergrund stand beim Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) an der Hochschule Bremen vor allem der Spaß und die Möglichkeit, sich in der Robotik auszuprobieren.
© Verein Technik Begeistert e.V. - Yasaldo Trabula


