Nach zwei coronabedingt virtuellen Ausgaben des Festivals präsentierte das 23. Internationale Literaturfestival „Poetry on the road“ am letzten Wochenende wieder die Vielfalt der zeitgenössischen Poesie in Verbindung mit anderen Künsten, gesprochen, musikalisch und visuell. 16 eingeladene Künstler:innen aus neun Nationen brachten erneut die Weltsprache Poesie nach Bremen, brachten Neues, Ungewohntes und Verstörendes, vor allem Ungehörtes auf die Bühnen dieser Stadt. Denn Lyrik lebt nicht zuletzt vom Klang, vom dichterischen Wort, das dem Leser so nie zu Ohren kommt.

Stimmkünstler:innen, Poet:innenen, Performer:innen, Lyrik für alle Sinne – die eingeladenen Autor:innen, darunter Stimmen aus der Ukraine, Spanien, den Niederlanden, aus Deutschland, Italien, Belgien und dem Kongo - begeisterten das Publikum am Freitag und Samstagabend in der Bremer Shakespeare, in den Museen Böttcherstraße, im Wilhelm Wagenfeld-Haus, im Gerhard-Marcks-Haus und in der Weserburg: denn „Poetry on the road“ beteiligte sich mit gleich vier Autor:innen an der Langen Nacht der Bremer Museen, die ebenfalls am letzten Wochenende stattfand.

Neben Schreibwerkstätten für Kinder, Jugendliche und Studierende hatte „Poetry on the road“ in diesem Jahr ein neues Format im Programm, das sich als ein weiteres Highlight erwies: „Poetry auf der BIKE IT! Stage“. Vor dem Martinianleger und dem Theater am Goetheplatz performten die Wortkünstler:innen Bas Böttcher und Lucia Lucia auf der Bremer Lastenradbühne!

To be continued!

Die Lesung mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller wurde auf den 25. September 2022 verschoben, 18 Uhr, Theater am Goetheplatz.

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