
Die Hochschule Bremen (HSB) organisiert im November mehrere Tagungen und Workshops mit regionalen und internationalen Partner:innen. Einen runden Geburtstag feiert das Bionik-Seminar mit mehreren Veranstaltungen für die Öffentlichkeit. Die weiteren Tagungen und Workshops beschäftigen sich mit den aktuellen Herausforderungen der Zivilluftfahrt, der Bedeutung von „Dritten Orten“ in Freizeit und Tourismus, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz aus Sicht von Sozialarbeitenden und einem internationalen Projekt mit einem STARS EU-Partner zur Hochschulforschung. Anlässlich 50 Jahre Städtepartnerschaft Bremen und Danzig organisiert die HSB mit ihrer langjährigen Partneruniversität in Danzig eine internationale Tagung. In der Raumfahrt beschäftigen sich Forschende der HSB zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der ESA (European Space Agency) mit dem sogenannten Concurrent Engineering - ein methodischer Ansatz im Systemengineering.
Dieses Semester feiert das Bionik-Seminar der HSB einen runden Geburtstag: Bereits seit 30 Semestern - also 15 Jahren - vermittelt es Themen aus diesem Fachgebiet: Wie bewegt sich ein Vogel, wie lernt ein Roboter vom Menschen, und was können intakte Ökosysteme für unsere Gesundheit leisten? In diesem Semester spannt das Bionik-Seminar den Bogen von der Robotik über die Evolutionsbiologie bis hin zu nachhaltigen Lösungen im internationalen Kontext. Vier Gäste geben Einblick in ihre Forschung und Arbeit. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und finden online auf Englisch statt. Termine im November sind am 3., 10. und 24. jeweils um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Organisation und Kontakt: Prof. Dr. Albert Baars, Fakultät 5 – Natur und Technik, Telefon: +49 421 5905 2749, E-Mail: Albert.Baars@hs-bremen.de .
Die Luftfahrtindustrie befindet sich im Wandel und steht insbesondere in Deutschland unter Druck. Das merkt man auch in Bremen. Wie geht die Branche mit der aktuellen Entwicklung um, wie kann sie das hohe Sicherheitsniveau auch unter wirtschaftlichem Druck halten und wie sieht die Luftfahrt der Zukunft aus? Das sind die Fragestellungen, mit denen sich das ILST/FHP-Symposium am 4. und 5. November am Institute of Aerospace Technology (IAT) der Hochschule Bremen (HSB) beschäftigt. Die Veranstaltung mit dem Titel „The Perfect Storm – Was sind aktuell die größten Herausforderungen in der Zivilluftfahrt?“ bringt Wissenschaft, Forschung und Luftfahrtindustrie zusammen. Die Keynote wird A380 Cpt. Raimund Müller halten, ehemaliger Chefpilot bei der Deutschen Lufthansa und Nachfolger vom verstorbenen Luftfahrtmanager, Lufthansapiloten und HSB Prof. Jürgen Raps. Rund 60 Teilnehmer:innen von Airlines, Airports, Air Traffic Control, aber auch Behörden und Forschungseinrichtungen sowie natürlich HSB-Studierende werden den aktuellen Stand der Luftfahrt diskutieren. Der Internationale Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management (ILST) freut sich auch dieses Jahr wieder ein so hochkarätig besetztes Symposium als Gastgeber präsentieren zu können. Das Symposium findet am Campus Airportstadt, Zentrum für Informatik- und Medientechnologien (ZIMT) statt (Flughafenallee 10, 28199 Bremen). Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jorgen von der Brelie, Telefon: +49 421 5905 5547, E-Mail: Jorgen.vonderBrelie@hs-bremen.de
Wie verändern sich Orte und Räume in Freizeit und Tourismus? Wie können sie künftig gestaltet werden? Damit beschäftigt sich der 8. Bremer Freizeitkongress mit rund 100 Teilnehmenden am 5. und 6. November am Campus Neustadt der Hochschule Bremen (HSB) (Neustadtswall 30, 28199 Bremen). Ausgangspunkt ist ein erweitertes Raumverständnis: Neben physischen Orten gewinnen digitale und hybride Räume an Bedeutung; zugleich verändern gesellschaftlicher Wandel, Digitalisierung und neue Nutzungsansprüche bestehende Freizeit- und Tourismusräume. Der Kongress betrachtet drei miteinander verbundene Perspektiven: die Wahrnehmung und Entstehung von Räumen, ihre Nutzung und Aneignung sowie ihre Transformation und Gestaltung. Dabei geht es auch um konkurrierende Interessen, Zugänge und Ausschlüsse: Wer nutzt und beansprucht Räume, wer entscheidet über ihre Gestaltung und wie werden unterschiedliche Interessen ausgehandelt? Beiträge aus Wissenschaft und Praxis behandeln unter anderem multifunktionale und „Dritte Orte“, Umnutzungen, digitale Räume, Mobilität sowie inklusive und nachhaltige Raumgestaltung. Teilnehmende sind Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, insbesondere aus Freizeit und Tourismus, Stadt- und Regionalentwicklung, Kultur, Bildung, Verbänden und öffentlicher Verwaltung sowie Studierende. Veranstaltende sind Prof. Dr. Renate Freericks und Dr. Michael Pries vom Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft (ISAF) der HSB in Kooperation mit dem Institut für Freizeitwissenschaft und Kulturarbeit e.V. (IFKA). Kontakt: Dr. Michael Pries, Fakultät: 3 – Gesellschaftswissenschaften, Telefon: +(0)421-59 05-37 33, E-Mail: michael.pries@hs-bremen.de
Am 6. November findet im Haus der Wissenschaft (Sandstraße 4/5, 28195 Bremen) von 10 bis 15 Uhr ein Fachtag unter dem Titel „Digitalisierung und künstliche Intelligenz aus Sicht von Sozialarbeitenden – Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten“ statt. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse des Forschungsprojekts DIGITASA – Digitalisierung (in) der Sozialen Arbeit. Es erhebt seit 2021 bundesweit Erfahrungen, Einschätzungen und Gestaltungsbedarfe von Sozialarbeitenden im Kontext digitaler Transformationsprozesse (erste Keynote). Ausgehend von Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt AI@Youthwork fokussieren sich in der zweiten Keynote Forscherinnen aus Österreich auf geschlechterreflektierende Perspektiven und auf die Nutzung künstlicher Intelligenz in der Sozialen Arbeit. Im Anschluss stehen vier parallel stattfindende, praxisnahe Workshops mit den Schwerpunkten „Bildung und Weiterbildung“, „Ethische Herausforderungen“, „Organisationale Gestaltung“, „Gesundheitliche Aspekte“ auf dem Programm. Die Veranstaltung mit bis zu 80 Teilnehmenden organisieren Prof. Dr. Juliane Wahren (HSB) und Prof. Dr. Jakob Tetens (Internationale Hochschule Bremen). Eingeladen sind Fach- und Leitungskräfte aus allen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, die aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung reflektieren, Erfahrungen austauschen und Impulse für die Gestaltung ihrer Praxis gewinnen möchten. Die Veranstaltung ist öffentlich. Kontakt: Professorin Dr. Juliane Wahren, Fakultät 3 - Gesellschaftswissenschaften, Tel.: +49 421 5905 2170, E-Mail: juliane.wahren@hs-bremen.de .
Fachtag Digitalisierung und künstliche Intelligenz aus Sicht von Sozialarbeitenden
Am 9. und 10. November treffen sich Forschende der Hochschule Bremen (HSB) und schwedischen STARS EU-Partnerhochschule University West (Trollhättan) zu einem Forschungsworkshop an der HSB. Dabei geht es um einen offenen Austausch im Kontext der Hochschulforschung zum Thema „Entwicklungen an Hochschulen“. Die etwa 25 Teilnehmenden diskutieren unterschiedliche Ebenen: Beiträge auf der Microebene (Lehrgestaltung, didaktische Formate, Lernen), der Mesoebene (organisatorische Gestaltung, Strategie und Governance) und der Metaebene (bildungspolitische Betrachtung, Rahmenbedingungen und Gesetzgebung sowie Arbeitsmarkperspektiven). Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem Hochschultyp „HAW“ – Hochschule für Angewandte Wissenschaft. Eine Teilnahme ohne aktiven Beitrag ist ebenfalls möglich. Die Veranstaltung organisieren Prof. Dr. Annika Maschwitz mit ihrem Team vom Projekt SLW@HAW am Zentrum für Lehren und Lernen (ZLL) und der TIG-Leitung „Education and Learning in and for a New Working Life“ (ELW) Prof. Dr. Per Assmo der University West, Trollhättan
Kontakt: Prof. Dr. Annika Maschwitz, ZLL und Fakultät 1 – Wirtschaftswissenschaften, Telefon: +49 421 5905, E-Mail: annika.maschwitz@hs-bremen.de
Über die Hochschulallianz STARS EU
Bremen und Danzig feiern in diesem Jahr ein Jubiläum: 50 Jahre Städtepartnerschaft. Hand in Hand entwickelte sich auch die akademische Partnerschaft zwischen der Hochschule Bremen (HSB) und der Universität Danzig. Aus diesem Anlass findet vom 16. bis 18. November eine internationale Konferenz an der Universität Danzig in Kooperation mit der HSB unter dem Titel „Sustainability, Competitiveness, and Security: Perspectives from Bremen and Gdańsk“ statt. Worum geht es? Da Europa mit wachsenden Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, technologischer Wandel und Sicherheit konfrontiert ist, gewinnt das Verständnis ihrer Auswirkungen auf die regionale Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Die internationale Konferenz bringt Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zusammen, um diese Themen anhand der Erfahrungen aus Bremen und Danzig sowie deren Metropolregionen zu erörtern. Aufbauend auf dem von den beiden Universitäten im Jahr 2016 organisierten akademischen Symposium mit 120 Teilnehmenden zielt diese Konferenz darauf ab, die Auswirkungen des sich wandelnden politischen Rahmens der EU zu bewerten – insbesondere dessen zunehmende Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit – und zu untersuchen, wie die strategischen Prioritäten der Europäischen Union die regionale Entwicklung und den regionalen Wandel beeinflussen. Die Veranstaltung organisieren Prof. Dr. Joanna Bednarz und Prof. Dr. Magdalena Markiewicz (beide Universität Danzig) sowie Prof. Dr. Christiane Trüe (HSB). Kontakt: Prof. Dr. Christiane Trüe, Fakultät 1 – Wirtschaftswissenschaften, Telefon: +49 421 5905 4762, Mobil: +49 176 1514 0171, E-Mail: Christiane.Truee@hs-bremen.de .
50 Jahre Städtepartnerschaft Bremen-Danzig
In Kooperation mit der Hochschule Bremen findet am Dienstag, 17. November, ein ganztägiger Workshop unter dem Titel „Concurrent Engineering in Education (CEEDU)“am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen statt (Robert-Hooke-Str. 7, 28359 Bremen). Partnerin ist die European Space Agency (ESA, Reinhold Bertrand). Concurrent Engineering (CE) ist ein methodischer Ansatz im Systemengineering, bei dem alle Entwicklungsphasen gleichzeitig in interdisziplinären Teams durchgeführt werden, anstatt nacheinander in nach Fachgebieten getrennten Teams. Dieser Ansatz trägt durch frühzeitige Integration zu kürzeren Entwicklungszyklen, Kostensenkungen und einer Qualitätsverbesserung bei. Mit dem Workshop möchten die Veranstaltenden die internationale Gemeinschaft stärken, die sich mit Concurrent Engineering im Raumfahrtbereich befasst, sowie alle, die sich für dieses Thema interessieren. Sowohl die jeweiligen CE-Prozesse als auch die Lernerfahrungen der Studierenden werden von dem offenen Austausch profitieren. Die Veranstaltung mit rund 35 Teilnehmenden organisieren Bryan Lovrinovic und Oliver Romberg (beide DLR) sowie Prof. Dr. Jasminka Matevska (Studiengangsleitung “Engineering and Management of Space Systems” (EMSS) der HSB). Kontakt: Prof. Dr. Jasminka Matevska, Fakultät 4 - Elektrotechnik und Informatik, Telefon: +49 421 5905-5425, E-Mail: jasminka.matevska@hs-bremen.de .

Meike Mossig
Pressesprecherin / Leitung Referat 01
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