
Die Hochschule Bremen (HSB) macht Wissenschaft für die Praxis. Im April beschäftigen sich Forschende und Studierende mit Bremer Partner:innen aus der Praxis im Rahmen des Hans Diers Marketing Symposiums mit den Möglichkeiten von KI im Kulturbereich. Das Forschungsprojekt „Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen“ informiert in mehreren Veranstaltungen, wie man ein Wärmenetz finanziert und organisiert und ob der gesetzliche Rahmen dafür ausreicht.
„KI – aber wie? Gamechanger im Marketing“: Das ist der Titel des Hans Diers Marketing Symposiums, zu dem die Fakultät 1 – Wirtschaftswissenschaften, markt.forschung.kultur, Kunsthalle Bremen und die WFB am 20. und 21. April einladen. Und darum geht es: Künstliche Intelligenz verändert das Marketing grundlegend und macht sich auch im Kulturbereich bemerkbar. Der Einsatz von KI spart Zeit, indem Routineaufgaben automatisiert und Inhalte schneller erstellt werden. Dies schafft Freiräume, um kreative Ideen zu entwickeln. Gleichzeitig können die Intelligenten Algorithmen Kultureinrichtungen dabei unterstützen, Zielgruppen besser zu verstehen, Marketingaktivitäten zu personalisieren und Entscheidungen anhand umfassender Datenanalysen zu optimieren. Für Museen, Theater und Kulturveranstalter eröffnet die KI damit enorme Chancen, aufkommende Trends frühzeitig zu erkennen und Besucher:innen noch gezielter anzusprechen. Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es im Kulturbereich und wie gelingt der sinnvolle und verantwortungsvolle Einsatz dieser Technologie, ohne dass der menschliche Faktor verloren geht? Welche konkreten Vorteile ergeben sich, und wo liegen potenzielle Fallstricke wie Abhängigkeit von Algorithmen, rechtliche oder ethische Grauzonen? Das sind die zentralen Fragestellungen bei der Veranstaltung, die sich an Kulturmanager:innen und Studierende richtet.
Ort: Montag, 20. April: 13:30 bis 17:30 Uhr in der Hochschule Bremen, Campus Werderstraße (Werderstraße 73, 28199 Bremen). Dienstag, 21. April: 9:45 bis 18 Uhr, Kunsthalle Bremen (Am Wall 207, 28195 Bremen). Kontakt: Prof. Dr. Peter Schmidt, Fakultät 1 - Wirtschaftswissenschaften, E-Mail: peter.schmidt@hs-bremen.de , Mobil: +49 176 4595 4306.
Informationen und Anmeldung zum Hans Diers Marketing Symposium
Zu drei Veranstaltungen rund um das Thema Wärmewende laden die Hochschule Bremen (HSB) und die Bremer Klimaschutzagentur energiekonsens im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojekts „Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen“ im April ein:
„Wärmenetze finanzieren und umsetzen: Förderlogik, Bürgerenergie und Wärmegesellschaften“: Unter diesem Titel informieren die Projektbeteiligen in einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 8. April, von 15 bis 16:30 Uhr. Im Mittelpunkt stehen drei Perspektiven aus der Praxis: Erstens: die Frage, wie Projekte in einer frühen Phase finanzierungsfähig werden und welche Förder- und Finanzierungsbausteine dafür relevant sind. Zweitens wird dargestellt, welche Rolle Bürgerenergie und Genossenschaften bei Wärmenetzen spielen können, etwa für Finanzierung, Beteiligung, Akzeptanz und Anschlussbereitschaft. Drittens geht es um die Umsetzung über Wärme- oder Projektgesellschaften und um Fragen der Rollenverteilung, Governance und Risikoteilung. Ziel ist es, Kommunen und weiteren Praxisakteur:innen einen kompakten Überblick über zentrale Organisations- und Finanzierungsmodelle, typische Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Wärmenetzen zu geben. Das Webinar richtet sich an Kommunen, Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen, Wohnungseigentümer:innen, Haus & Grund, Genossenschaften und Bürgerenergieakteure, Planungs- und Beratungsbüros sowie weitere Interessierte. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung erforderlich.
Ort: Online (Link zur Anmeldung), Kontakt: Christian Rinner, Fakultät 3 – Gesellschaftswissenschaften, Tel.: +49 421 5905 3827, E-Mail: christian.rinner@hs-bremen.de
Am Donnerstag, 16. April 2026, präsentieren die Projektbeteiligten in einem kompakten Online-Beitrag im Rahmen der Berliner Energietage 2026 von 11:30 bis 12 Uhr Ergebnisse aus dem DBU-geförderten Forschungsprojekt. Die Expert:innen zeigen, wie bürgerschaftlich und gemeinwohlorientiert getragene Nahwärmenetze in schwierigen Quartieren funktionieren können – nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch, rechtlich und sozial. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Ideal für Politik, Verwaltung, Energieinitiativen, Genossenschaften, Planer:innen und alle, die wissen wollen, wie die Wärmewende in der Stadt wirklich funktioniert – auch dort, wo es schwer ist.
Ort: Online (Link zur Anmeldung), Kontakt: Christian Rinner, Fakultät 3 – Gesellschaftswissenschaften, Tel.: +49 421 5905 3827, E-Mail: christian.rinner@hs-bremen.de
Wie die Wärmewende vor Ort praktisch umgesetzt werden kann und ob der derzeitige gesetzliche und förderpolitische Rahmen dafür ausreicht, darum geht es in einer Hybridveranstaltung des Forschungsprojekts am Donnerstag, 28. April 2026, von 9:30 bis 15 Uhr. Die Veranstaltung in der Bremer Landesvertretung in Berlin (Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin) startet hybrid um 10 Uhr. Im Mittelpunkt stehen bürgerschaftlich getragene Nahwärmenetze, insbesondere in dicht bebauten oder schwer zu versorgenden Quartieren. Ziel ist es, zu zeigen, wie Kommunen und lokale Akteur:innen konkrete Projekte entwickeln und Umsetzungshürden besser bewältigen können. Eingeladen sind Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, Energieinitiativen sowie bürgerliche, genossenschaftliche und kommunale Akteur:innen. Die Veranstaltung ist kostenfrei mit Anmeldung.
Ort: Bremer Landesvertretung in Berlin (Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin), die hybrid übertragen wird. Kontakt: Christian Rinner, Fakultät 3 – Gesellschaftswissenschaften, Tel.: +49 421 5905 3827, E-Mail: christian.rinner@hs-bremen.de .
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