
Welche Rolle können kalte Nahwärme, Erdwärme und bürgerschaftliche Organisationsformen für die Wärmewende in Bremen spielen? Und welche Rahmenbedingungen sind nötig, damit solche Ansätze im Gebäudebestand weitergedacht und nutzbar gemacht werden können? Diesen Fragen widmet sich die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Erdwärme vernetzt: Urbane Anergienetze als Instrument der Wärmewende in Bremen" am Montag, 8. Juni 2026, von 16 bis 18:30 Uhr im Klima Bau Zentrum, Knochenhauerstraße 9, 28195 Bremen. Die Hochschule Bremen (HSB) und die Klimaschutzagentur energiekonsens haben im Rahmen des Projekts zentrale Fragen der Bremer Wärmewende untersucht. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie richtet sich an Fachleute sowie alle, die sich für die Wärmewende in Bremen interessieren.
Im Mittelpunkt des zweijährigen Projekts standen unter anderem die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, bürgerschaftliche Nahwärme, Bürgerenergiegenossenschaften, Unterstützungsangebote für Erdwärme-Interessierte sowie die Sicht der Bremer Bürgerinnen und Bürger auf Erdwärme und andere Formen des Heizens. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung (DBU) mit insgesamt knapp 170.000 Euro gefördert.
Bei der Abschlussveranstaltung werden zentrale Projektergebnisse vorgestellt und gemeinsam eingeordnet. Dabei geht es auch um die Frage, welche Bedeutung die Erkenntnisse für die weitere fachliche Diskussion, die Forschung und mögliche nächste Schritte in Bremen haben können.
Programm:
Wann und wo auf einen Blick:
Montag, 8. Juni 2026, 16 - 18:30 Uhr
Klima Bau Zentrum, Knochenhauerstraße 9, 28195 Bremen
Veranstalter: Hochschule Bremen und Klimaschutzagentur energiekonsens
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Bohrung einer Erwdwärmesonde in Bremen.
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