In dem Workshop erarbeiten Teams aus Studierenden, Expert:innen, Interessierten sowie renommierte Partner aus der Praxis bioinspirierte Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen. „Wir wollen gemeinsame Konzeption und Entwicklung von autonom agierenden, barrierefreien Zugangshilfen entwickeln“, sagt Prof. Dr. Antonia Kesel, Leiterin des Studienganges Bionik. Beispiele sind adaptive, ausfahrbare Rampen für den öffentlichen Nahverkehr. „Gerade bei diesem Thema sind die technischen Anforderungen und Ansprüche hoch, da trotz geforderter Belastbarkeit nur wenig Bauraum zur Verfügung steht.“ Ähnliche Problemstellungen werden auch in der Natur gelöst. Beispiele sind das Ausklappen von Flügeln bei bestimmten Insekten oder das Entfalten von Blättern.

Impulsgeber für diese Herausforderung ist der Praxispartner Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG. Das Unternehmen Brose ist einer der führenden Automobilzulieferer mit großer Expertise in mechatronischen Komponenten und Systemen, die unter anderem in Türen und Heckklappen oder in Verstellsystemen von Sitzen zum Einsatz kommen.

Eingeladen zum 2. Bionik-Hackathon sind alle, die sich für die Möglichkeiten der Bionik im Bereich der Assistenzsysteme interessieren. Stattfinden wird der Workshop am Standort der HSB in der Hermann-Köhl-Straße 1 in der Airportstadt. Dort befindet sich im Erdgeschoss FreiRAUM@HSB – der neugeschaffene Kreativraum für Innovations- und Gründungsvorhaben der Hochschule Bremen. Er verfügt unter anderem über eine gut ausgestattete Werkstatt für den Prototypenbau (DesignMakerSpace). Im gleichen Gebäude ist das Bionik-Innovations-Centrum (B-I-C) untergebracht.

Um Anmeldung wird bis zum 18. November 2022 gebeten via E-Mail bei Frauke Waßmuth (BIOKON).

Der Bionik-Hackathon wird im Rahmen des „Ideenwettbewerbs Biologisierung der Technik" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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