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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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125 Jahre Ingenieurausbildung in Bremen

Keine Gegensätze: Tradition und Innovation
Am 6. November 1894 nahm das Technikum der Freien Hansestadt Bremen den Unterrichtsbetrieb zunächst mit der Baugewerkschule auf, aus der im Lauf der Zeit die heutige Fakultät Architektur, Bau und Umwelt hervorging. Am 29. Januar 1895 kam die Seemaschinistenschule (später: Schiffsbetriebstechnik, 1975 an die Hochschule Bremerhaven abgegeben) hinzu, am 18. April 1895 folgte die Maschinenbau- und Schiffbauschule.
Die Historie der Hochschule Bremen in ihrer Gesamtheit ist weiter gefasst:
  • Die Bremische Navigationsschule, Vorläufer-Institution der heutigen Fachrichtung Nautik und Seeverkehr in der Fakultät Natur und Technik, geht auf das Jahr 1799 zurück;
  • die heutige Fakultät Gesellschaftswissenschaften blickt auf eine 100-jährige Tradition zurück: 1919 ist das Gründungsjahr der Sozialen Frauenschule;
  • 1963 startete die Höhere Wirtschaftsfachschule, heute: Fakultät Wirtschaftswissenschaften;
  • mit dem „Gesetz über die Fachhochschulen der Freien Hansestadt Bremen“ wurden zum 1. September 1970 die Hochschule für Nautik, die Hochschule für Sozialpädagogik und Sozialökonomie, die Hochschule für Technik sowie die Hochschule für Wirtschaft eingerichtet;
  • aus der Zusammenlegung der vier eigenständigen Hochschulen ging 1982 die Hochschule Bremen in ihrer heutigen Organisationform hervor.
Wandel und Kontinuität kennzeichnen den wechselvollen Weg von den 105 Baugewerkschülern des Jahres 1894 zu den 8.520 Studentinnen und Studenten im Jahr 2019, von denen 4.312 in den technischen Studiengängen eingeschrieben sind.

Geändert hat sich nicht nur der Name, sondern auch der Status: Aus Schülern wurden Studentinnen und Studenten, aus der technischen Mittelschule des ausgehenden 19. Jahrhunderts 76 Jahre später eine praxisorientiert Fachhochschule. Damit stiegen auch die Anforderungen an Lehrende und Lernende.

Mit diesem Prestigegewinn ging einher, dass nicht mehr die Schulbehörde, sondern die Wissenschaftsbehörde verantwortlich zeichnete. 1982 folgte die Zusammenlegung mit den drei anderen stadtbremischen Fachhochschule zur Hochschule Bremen am Standort Neustadt. Diese Erweiterung der fachlichen Basis veränderte zum einen den Charakter der Hochschule Bremen, zum anderen bot sie die Chance interdisziplinär zu lehren und zu forschen.

Seinen Sitz hatte das Technikum ursprünglich in einem Neubau in der heutigen Langemarckstraße 113, der in den Jahren 1892 bis 1894 als Schulgebäude errichtet wurde. Erst 1906 erfolgte mit der Fertigstellung des gegenüberliegenden Gebäudes (heute: M-Gebäude der Hochschule Bremen) der Umzug auf die gegenüberliegende Straßenseite, und der Komplex in der Langemarckstraße 113 konnte ab sofort als Schulgebäude dienen. Im Ersten Weltkrieg folgte die Nutzung als Lazarett, später als Ortsamt. Nach dessen Auszug nutzte die Hochschule Bremen das Gebäude für ihren wachsenden Raumbedarf. Seit 2018 ist die Langemarckstraße 113 die Adresse des International Graduate Center, das 14 Jahre nach seiner Gründung dort zahlreiche Büros, Seminarräume und vier Hörsäle nutzt.

So neu in der damaligen Zeit eine technische staatliche Fachschule war, so innovativ ist das Studienangebot der HSB auch heute. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir laufend neue Studiengänge und passen das vorhandene Angebot an die sich wandelnden Anforderungen in der beruflichen Praxis an - nicht nur in den technischen Fakultäten, sondern auch in den wirtschafts- und gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereichen. Das kommt den Berufsperspektiven unserer Absolventinnen und Absolventen zugute und stärkt die lokale Wirtschaftskraft.

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