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Bundesweit führend: Start des Internationalen Studiengangs Pflege

Grußwort von Wissenschafts-Staatsrat Tim Cordßen

Als erster Studiengang nach dem neuen Pflegeberufe-Reformgesetz akkreditiert | Bedeutender Beitrag zur Fachkräftesicherung

„Gesundheitscampus Bremen“ als hochschulübergreifende Kooperationsplattform für die akademische Qualifizierung in Pflege- und Gesundheitsfachberufen
Mit dem Start des Internationalen Studiengangs Pflege zum Wintersemester 2019/2020 stärkt die Hochschule Bremen (HSB) ihr Kompetenzprofil „Gesundheits- und Therapiewissenschaften“. Er ist bundesweit der erste Studiengang, der nach dem neuen Pflegeberufe-Reformgesetz akkreditiert wurde. Die HSB leistet auch in diesem Bereich einen bedeutenden Beitrag zur Fachkräftesicherung in Bremen und der Region. Für die HSB Anlass genug, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Behörden, von Praxispartnern sowie die neuen Studierenden zur feierlichen Eröffnung auf den Campus Neustadtswall einzuladen. Neben Wissenschafts-Staatsrat Tim Cordßen sprachen Daniela Wendorff als Vorstandsmitglied der Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen (HBKG) und Friederike Juchter, Oberin der Schwesternschaft und Mitglied in den Reihen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V., zu den Gästen. Ein Impulsreferat gab es von Prof. Dr. Renate Stemmer, der Ersten Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V..

Mit dem neuen primärqualifizierenden Internationalen Studiengangs Pflege ist die HSB in führend, wenn es um ein zukunftsweisendes, praxisorientiertes und passgenaues Studienangebot geht. „Der Pflege-Studiengang ist ein Baustein, um die Attraktivität des Berufs aufzuwerten. Noch wesentlicher ist uns jedoch, dass wir damit in Bremen einen Beitrag leisten, um die Versorgungsqualität der uns anvertrauten Menschen zu sichern“, sagt Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Zündel. „Wir können hier Impulsgeber sein, um gemeinsam mit den Praxispartnern Veränderungsprozesse zu initiieren. Bremen als Bundesland der buchstäblich kurzen Wege hat hier beste Voraussetzungen“, so Zündel weiter. Partner-Einrichtungen sind die Träger, die unter anderem in der Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen (HBKG) und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen e.V. organisiert sind.

„Wir blicken in der akademischen Qualifizierung von Fachpersonal in den Gesundheits- und Therapieberufen auf jahrzehntelange Erfahrung zurück“, erläutert Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey unter Hinweis auf den Internationalen Studiengang Pflege- und Gesundheitsmanagement. „2015 ist der Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften - Logopädie und Physiotherapie hinzugekommen, ein innovatives Programm für mehr Durchlässigkeit zwischen fachschulischer Ausbildung und akademischer Qualifikation und - wie der Pflege-Studiengang - in Kooperation mit Praxispartnern.“
„Derzeit laufen die Vorbereitungen auf einen Studiengang Hebammenwissenschaften auf Hochtouren, der kommenden Herbst startet. Die HSB ist im Land Bremen der Kristallisationspunkt in der grundständigen Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe sowie bei der Erschließung von Forschungs-, Transfer- und Vernetzungspotential.“
„Ein weiterer Ansatzpunkt ist der in den Koalitionsvereinbarungen vom Juli 2019 verankerte ,Gesundheitscampus Bremen‘, eine Kompetenzplattform, die als Lehr- und Lerneinrichtung auch für die angewandte Forschung und Weiterbildung genutzt werden kann,“ betont Rektorin Luckey.

Mit dem Pflegeberufe-Reformgesetz eröffnet sich die Chance auch für Bremen, die Pflegeausbildung neu und zugleich attraktiver zu gestalten. In Bremen sind bereits heute viele Stellen im Pflege- und Gesundheitssektor unbesetzt, und der Bedarf steigt weiter. Unter dem Motto „Pflege für Bremen“ entwickelt die HSB in Kooperation mit der Universität Bremen sowie mit der Wissenschaftssenatorin eine innovative hochschulübergreifende Kooperationsplattform, um die akademische Qualifizierung in der Pflege und für die Gesundheitsfachberufe neu aufzustellen.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Zündel, Matthias, Prof. Dr. +49 421 5905 2192  senden


veröffentlicht am 2019-10-16 10:40

 

 

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