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  4. Informationen rund um Gesundheitsmanagement für Beschäftigte der HSB

Informationen für Beschäftigte

Gesundheitsmanagement

© HSB - Markus Schnare

Gute Arbeitsbedingungen fördern nachhaltig die Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter:innen und erhöhen in Konsequenz die Arbeitszufriedenheit. Ein ganzheitlicher Gesundheitsbegriff (WHO) zielt dabei auf mehr als die Abwesenheit von Krankheit und setzt gleichermaßen auf der physischen, psychischen sowie der sozialen und emotionalen Ebene an.

Das Ziel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist die systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen im Hinblick auf eine „gelebte Gesundheitskultur“ an der HSB und auf verhaltenspräventiver Ebene die Befähigung der Mitarbeiter:innen hin zu einem gesunden Lebensstil.

Durch die Zusammenarbeit im interdisziplinären Arbeitskreis setzt BGM an verschiedenen Säulen an und bietet ein breites Spektrum an Maßnahmen, um aktiv Einfluss zur Reduzierung berufsbezogener Krankheitsrisiken zu nehmen.

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Arbeitsschutz
  • Betriebliche Sozialberatung
  • Betriebliche Suchtkrankenhilfe
  • Personalentwicklung

Betriebliche Gesundheitsförderung

Berufliche Anforderungen, steigende Komplexität sowie gesellschaftliche und private Herausforderungen erfordern eine hohe Leistungsfähigkeit. Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) ist es, Mitarbeiter:innen in den verschiedenen gesundheitlichen Handlungsfeldern Bewältigungsstrategien, Widerstandsressourcen und Kompetenzen zu erhalten und zu stärken.

Gesundheitsangebote der HSB

Sie oder Ihr Team haben Interesse an weiteren Gesundheitsthemen oder Fragen? Dann nehmen Sie gern persönlich Kontakt auf oder nutzen Sie das Formular (anonyme Kontaktaufnahme möglich).

WorkLifePortal-App (WLP-App)

next level in der Gesundheitsförderung mit der Worklifeportal-App

Die WLP-App ist der Expertenratgeber für einen gesunden Lebensstil direkt auf dem Smartphone. Alle Hochschulmitarbeiter:innen können die dauerhaft kostenlose App ab dem 20.11.2023 installieren und von den vielfältigen Inhalten profitieren. Hier ein paar Beispiele: Gesundheitstipps von Dr. Wimmer, Programme zum Stressabbau und Schlafverbesserung, Kurzeinheiten zur Schmerzlinderung, gesunde Ernährung für ein starkes Immunsystem, Rezepte, Wissens-Quiz oder Bewegungschallenges, uvm.

Vorteile:

  • Man kann sich das heraussuchen, was zu einem passt und guttut (und in der eigenen Bibliothek schnell wieder finden)
  • Man kann sich individuelle Gesundheitsziele setzen und erhält motivierende Inhalte vorgeschlagen
  • Für erreichte Ziele erhält man Punkte und kann diese einlösen
  • Zeit- und ortsunabhängige Nutzung (allerdings nicht während der Arbeitszeit)
  • Ihre Daten sind sicher. Das Nutzungsverhalten ist nicht einsehbar (DSGVO und BDSG)

Im internen Bereich finden Sie einen Flyer mit einem QR-Code, der Ihnen direkt den Zugang ermöglicht. Bitte melden Sie sich mit Ihrer HSB-Mailadresse an.

Kommende Veranstaltungen

  • Jeden Dienstag und Donnerstag um 11:45 Uhr können Sie unter Anleitung einer Trainer:in online 15 Minuten für Ihre Gesundheit aktiv werden. Sie brauchen keine Sportkleidung. Egal, ob Sie im Büro oder Homeoffice sind, nutzen Sie die Möglichkeit, um ggf. arbeitsbedingten Beschwerden durch das viele Sitzen vorzubeugen. Die Bewegte Pause findet während der Arbeitszeit statt. Eine Kamera ist nicht notwendig.
    → Bitte geben Sie die Information auch gern an Ihre Kolleginnen und Kollegen weiter. Vielen Dank vorab!

    Sportbekleidung ist nicht nötig.

    Einfach reinklicken und mitmachen: 

    https://uni-bremen.zoom.us/j/91085714766?pwd=a1BLd09LeDY1TndUcDBPcVh4K1F3dz09

    Meeting-ID: 910 8571 4766

    Kenncode: der08P

    Es ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Netzwerk Bremer Hochschulen.

    Download: PDF-Flyer zum Angebot

Ihr Ansprechpartner

Markus Schnare

Markus Schnare
+49 421 5905 3522
E-Mail

Fortbildungsangebote des AFZ zu Gesundheitsthemen

Informationen zum aktuellen Fortbildungsprogramm (z. B. Vortragsreihe: „Impuls Gesundheit“) finden Sie auf der Website des Senators für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen.

EGYM Wellpass

Nutzen Sie vergünstigt eine Vielzahl von Sporteinrichtungen (Fitnessstudios, Sauna, Schwimmen, Kurse, Bouldern, Stand-Up-Paddling, Tanzschule, Yogaschule, Crossfit, usw.) mit nur einer Anmeldung und profitieren Sie von der Vereinbarung des Landes Bremen mit EGYM Wellpass. Entdecken Sie die Vorteile auf egym-wellpass.com und finden Sie das passende Angebot in ihrer Nähe.

  • egym-wellpass.com
  • Flyer zum Anmeldeverfahren (PDF, 4 MB, Datei ist nicht barrierefrei)
  • Ein Sportler läuft durch einen Wald und schiebt dabei ein Rennrad.
  • Triathlon-Läuferin in einem HSB-Dress
  • Trainer und Studierende beim Stretchen auf dem Sportplatz

Sportangebote an der HSB

  • Einladung zum Lauftreff – HSB Laufzeit am Werdersee

    Du möchtest dich an der frischen Luft bewegen, ganz ohne Zeit- oder Leistungsdruck? Dann bist du bei der HSB Laufzeit genau richtig – dem Lauftreff der Hochschule Bremen am Werdersee.

    Egal, ob du gerade erst mit dem Laufen anfängst oder schon Erfahrung hast – hier steht der Spaß an der Bewegung und die Gemeinschaft im Vordergrund. Wir laufen in kleinen Gruppen, angepasst an unterschiedliche Geschwindigkeiten und Distanzen, sodass jede:r im eigenen Wohlfühltempo laufen kann.

    Besonderes Extra:

    • Gemeinsames Warm-up & Stretching – damit du locker und entspannt startest
    • Laufschule mit Technik-Tipps – für alle, die sicherer und effizienter laufen möchten
    • Verschiedene Strecken & Geschwindigkeiten – passend für Anfänger:innen und erfahrene Läufer:innen

    Wann & Wo: Dienstags um 15:30 Uhr – Halle Werderstraße (Download: Lageplan Werderstraße mit Treffpunkt (PNG-Datei, 961 KB))

    Für wen: Alle, die Lust auf entspanntes Laufen in netter Gesellschaft haben – von Laufanfänger:innen bis zu geübten Läufer:innen

    Lass uns gemeinsam loslaufen, quatschen und die Bewegung genießen.

    Wir freuen uns auf dich!

    Frank und Christian

  • Seit dem Wintersemester 2017/18 trainieren die HSB Tri-Runners jede Woche Technik, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit für ein wettkampforientiertes Laufen und legen dabei gerne mal 5 bis 8 Kilometer zurück. Neben dem Laufen richtet sich der sportliche Seitenblick auch auf die Ausdauersportart Triathlon. Das Team besteht aus Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten aus der Verwaltung.

    • HSB Tri-Runners kennenlernen & mitmachen

Hochschulsport

Die HSB ist Mitglied im Bremer Verein für Hochschulsport. Die Angebote des Vereins für Hochschulsport stehen allen Studierenden und Mitarbeiter:innen der Bremer Hochschulen sowie externen Teilnehmer:innen offen. Die Kurse werden semesterweise während der Vorlesungszeit angeboten. Anmeldungen sind für das Wintersemester ab Anfang Oktober, für das Sommersemester ab Mitte März möglich. In der vorlesungsfreien Zeit gibt es zusätzlich ein Ferienprogramm.

  • Website des Hochschulsports

Sportbeauftragter, HSB Tri-Runners

Porträt: Nils Hensel

Nils Hensel
Cross-Media-Redakteur
+49 421 5905 2007
+49 176 1514 0412
E-Mail

HSB Laufzeit

Dr.-Ing. M.Sc. Frank Kortenstedde
+49 421 5905 5594
E-Mail

Porträtfoto Christian Siegmund

Christian Siegmund
+49 421 5905 5606
E-Mail

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement, kurz BEM, ist ein unterstützendes Angebot der Hochschule Bremen zur Wiedereingliederung von langzeiterkrankten oder häufig kurzzeiterkrankten Beschäftigten.

Leider bleiben nur die Wenigsten ihr ganzes Arbeitsleben von Krankheit verschont. Daher ist es umso wichtiger, in einem strukturierten BEM-Verfahren gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie die Erkrankung überwunden werden kann und die Dienst-/Arbeitsfähigkeit auf Dauer wieder hergestellt werden kann. Gemeinsam können betriebliche Faktoren erörtert und lösungsorientiert unterstützende Maßnahmen und Hilfen erarbeiten werden, um Ihnen die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz zu erleichtern.

Unsere Grundsätze im BEM

  • Freiwilligkeit und Selbstbestimmtheit: Ihre Teilnahme am BEM ist freiwillig. Auf Ihren Wunsch hin kann das BEM jederzeit beendet werden.
  • Vertraulichkeit: Alle am BEM Beteiligten wahren die Vertraulichkeit. Details werden zu Beginn des Verfahrens mit Ihnen abgesprochen.
  • Eigenverantwortung: Das Gelingen des BEM hängt davon ab, ob Sie sich auf das Verfahren einlassen und ob alle Beteiligten aktiv zum Gelingen des Verfahrens beitragen.

Voraussetzungen

Anspruch auf das BEM haben Sie, wenn Sie innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind. Unerheblich ist dabei, ob sich die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund einer oder über mehrere Kurzzeiterkrankungen summieren. Die Hochschule Bremen bietet das BEM gemäß §167 (2) SGB IX allen Beschäftigten an, unabhängig davon, ob sie teilzeit- oder vollzeit-, befristet oder unbefristet beschäftigt sind.

Sie können auch selbst ein BEM-Verfahren anregen, wenn Sie an weniger als 42 Tagen in zwölf Monaten arbeitsunfähig waren.

Ziele

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement hat klare Ziele:

  • Eine Arbeitsunfähigkeit zu überwinden und einer erneuten Erkrankung bzw. der Chronifizierung von Erkrankungen vorzubeugen
  • Beschäftigte gemäß ihren Fähigkeiten einzugliedern
  • den Arbeitsplatz und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten
  • Krankheiten und Behinderungen durch die Reduzierung betrieblich beeinflussbarer Belastungen zu vermeiden
  • die Gesundheit der Beschäftigten präventiv zu fördern.
  • Hat man sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit erreicht, gibt die Personalabteilung diese Information an den BEM-Beauftragten. Der BEM-Beauftragte lädt Sie zu einem BEM-Verfahren ein. Sie können sich bei ihm in einem ausführlichen Informationsgespräch über das Verfahren und die rechtlichen Grundlagen informieren, Fragen stellen und eventuell vorhandene  Unsicherheiten zur Sprache bringen.

    Möchten Sie ein BEM-Verfahren beginnen, entscheiden Sie, wer aus dem BEM-Team mit Ihnen ein erstes BEM-Gespräch führt. Sie dürfen hierzu gern eine Person Ihres Vertrauens (z.B. Kolleg:in, Partner:in, Führungskraft) mitbringen.

    Sie entscheiden ebenso, ob Sie weitere Unterstützer:innen aus dem Personalrat und/oder der Schwerbehindertenvertretung, dem Arbeitsmedizinischen Dienst oder weitere Personen hinzuziehen möchten. Alle Gespräche erfolgen vertraulich.

    Wir werden gemeinsam – evtl. mit den von Ihnen gewählten Unterstützer:innen – in einer Situationsanalyse überlegen, ob es Zusammenhänge zwischen Ihrer Erkrankung und Ihren Arbeitsbedingungen gibt, wie eventuelle Schwierigkeiten am Arbeitsplatz bewältigt und welche gesundheitsfördernden Maßnahmen zur Stabilisierung getroffen werden können. Berücksichtigt werden dabei das Anforderungsprofil Ihres Arbeitsplatzes und Ihre persönliche Leistungsfähigkeit.

    Die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen werden nach ihrer Umsetzung auf ihre Wirksamkeit geprüft, bevor das BEM in Absprache mit Ihnen abgeschlossen wird.

    Ein BEM-Verfahren empfiehlt sich oftmals schon während einer Arbeitsunfähigkeit. Es muss nicht die vollständige Gesundung bzw. Rückkehr zum Arbeitsplatz abgewartet werden. So können frühzeitig Maßnahmen zur Wiedereingliederung (wie z. B. eine stufenweise Wiedereingliederung, „Hamburger Modell“) schon vor Ihrer Rückkehr eingeleitet und vorbereitet werden.

  • Der Datenschutz unterliegt strengen Regeln. Für das BEM wird eine separate Dokumentation in den Räumen des BEM-Beauftragten verwahrt. Daten werden nur mit ihrer schriftlichen Zustimmung weitergegeben. In der Personalakte werden lediglich die gesetzlich nötigen Informationen geführt, damit der Arbeitgeber seine Pflichterfüllung zum BEM belegen kann. Sie brauchen keine Angaben zu Diagnosen machen und können gern Einblick in die Dokumentation erhalten.

  • Präsentation zur Veranstaltung (PDF, 628 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Betriebliches Eingliederungsmanagement

  • Die Untertitel zum Video sind in Arbeit. Bis zur Fertigstellung finden Sie hier ein automatisch erstelltes Transkript des Videos. Die Inhalte können von tatsächlich gesagten abweichen, dienen also nur als Orientierung über den Inhalt des Videos bis die Untertitel fertiggestellt sind.

    00:00:03:08 - 00:00:34:18

    Hallo, ich bin der Markus und ich erzähl dir heute etwas über das betriebliche Eingliederungsmanagement. Erst einmal der Titel klingt etwas kompliziert, ist aber eigentlich der Name für ein ganz, ganz tolles Instrument, wo es eigentlich darum geht, dass man vielleicht nach Erkrankung leichter wieder in den Job findet. Und ja zur Gesundung Maßnahmen entwickelt, damit man langfristig auch arbeitsfähig bleibt.

    00:00:34:21 - 00:01:12:21

    Die Rechtsgrundlage des Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist der Paragraph 167 Absatz zwei im Sozialgesetzbuch neun. Da steht drin, dass jedes Unternehmen, also wirklich egal welcher Größe, die Pflicht hat, seinen Mitarbeiterinnen ein Beamverfahren anzubieten. Die in den letzten zwölf Monaten 42 Tage arbeitsunfähig, also krank waren. Und bei diesen zwölf Monaten geht es nicht um das Kalenderjahr, sondern auch zum Beispiel von Mai zwölf Monate.

    00:01:12:21 - 00:01:46:19

    Zurückblickend bis Mai. Und dieses betriebliche Eingliederungsmanagement ist eigentlich, wenn es dir vielleicht auch mal angeboten wird, eine tolle Chance, in einem strukturierten Verfahren zu schauen. Was sind so Belastungsfaktoren, die vielleicht sich ungünstig auf deine Gesundheit auswirken könnten und um die ja vielleicht zu minimieren oder sogar zu eliminieren. Manche Unternehmen haben dafür vielleicht auch eine Betriebs oder Dienstvereinbarung, wo das auch noch mehr drin geregelt ist.

    00:01:46:19 - 00:02:15:19

    Wie das dann strukturiert genau abläuft, da kannst du dich gerne mal bei dir im Unternehmen informieren. Grundsätzlich gilt im BEM erst einmal, dass es freiwillig ist. Das heißt, der Arbeitgeber hat zwar die Pflicht, es dir anzubieten, aber du musst es nicht annehmen. Aber mal so unter uns Es wäre schon schlau, das anzunehmen. Schließlich geht es ja darum, für dich gesundheitsgerechtere Arbeitsbedingungen oder einen einfachen Wiedereinstieg nach Erkrankung zu schaffen.

    00:02:15:19 - 00:02:50:16

    Und daher macht es eigentlich in meinem Verständnis Sinn, das anzunehmen. Aber es ist vollkommen freiwillig. Es gibt auch das Recht auf Selbstbestimmtheit. Das heißt, du kannst innerhalb dieses Verfahrens auch bestimmen, welche Schritte als nächstes gegangen werden sollen, wer beteiligt sein sollen, welche Maßnahmen, die man zur Belastungsreduktion entwickelt, auch wirklich umgesetzt werden sollen. Also da spielt auch der Punkt des Vorschlags rechts eine große Rolle.

    00:02:50:16 - 00:03:15:20

    Das ist der Ort, wo du auch sagen kannst, ich könnte mir das und auch so vorstellen. Ob es dann hinterher umgesetzt wird, das ist immer noch so ein Punkt, Da sagt die Rechtsprechung, die Maßnahmen müssen dem Arbeitgeber zumutbar sein. Also jetzt riesige große bauliche Maßnahmen oder eine ganz neue Stelle für dich zu schaffen. Das kann unter Umständen einem Arbeitgeber nicht zumutbar sein.

    00:03:15:20 - 00:03:42:27

    Aber es gibt viele andere tolle, kleinere Lösungen, die vielleicht auch nur relevant sind, um gesunde Arbeitsbedingungen für dich zu schaffen. Aber immer, wenn es um Gesundheit geht, ist es natürlich auch eine Frage, wie wir damit meinen Daten umgegangen. Also das Thema der Vertraulichkeit des Datenschutzes. Erst einmal Du musst im BMG niemandem erzählen, woran du erkrankt warst oder noch aktuell bist.

    00:03:42:27 - 00:04:14:08

    Das heißt, Diagnosen spielen überhaupt gar keine Rolle. Es reicht vollkommen, wenn man sagt, was man vielleicht nicht mehr so gut kann, also wo man vielleicht Einschränkungen hat. Aber konkrete Diagnosen brauchst du auch niemandem nennen. Ansonsten ist es auch so, nur mit deiner Zustimmung dürfen auch Menschen, die im Unternehmen das BEM durchführen, auf andere zugehen und mit denen Kontakt aufnehmen.

    00:04:14:08 - 00:04:44:16

    Das heißt, du musst da auch wirklich aktiv zustimmen, vielleicht sogar eine Entbindung von der Schweigepflicht unterschreiben, damit die auch in deinem Namen vielleicht Gespräche führen dürfen. Also du merkst, der Datenschutz ist ganz, ganz hoch angesetzt. Es wird eine Akte geführt, wo zum Beispiel Protokolle von Treffen und Maßnahmenpläne usw enthalten sind. Und du hast auch jederzeit das Recht in diese BÄM Akte hineinzuschauen, die auch wirklich ganz streng und vertraulich und verschlossen.

    00:04:44:19 - 00:05:34:25

    Ah ja, und gelagert wird. Die Ziele des BEM sind eigentlich, wie ich schon eingeleitet habe, relativ einfach. Es geht darum zu schauen können wir eine eventuell sogar noch bestehende Arbeitsunfähigkeit überwinden und vielleicht auch einer erneuten Erkrankung und damit vielleicht auch der Gefahr einer Chronifizierung vorbeugen. Ich werde gleich auch noch zu dem Thema Wiedereingliederung was erzählen. Da gibt es also ein Stufenmodell, was relativ bekannt ist und es geht grundsätzlich darum, deine Erwerbsfähigkeit zu erhalten, also dass du auch noch hoffentlich bis zum Renteneintritt dein Geld für deinen Lebensunterhalt verdienen kannst.

    00:05:34:28 - 00:06:09:22

    Und natürlich auch, dass es darum geht, Behinderungen, ähm ja tatsächlich auch zu vermeiden. Und im Endeffekt geht es darum, Maßnahmen vielleicht sogar der Prävention zu entwickeln, damit es vielleicht auch zukünftig nicht wieder zu Erkrankungen kommt. Das heißt BÄM ist ein gemeinsamer Lösungs suchprozess, der erstmal relativ ergebnisoffen ist. Und wie ich schon sagte, da die Selbstbestimmung ein großer eine große Rolle spielt, bist du da auch die zentrale Figur.

    00:06:09:24 - 00:06:38:00

    Man sagt immer so Chefin, Chef des Verfahrens und da bist du auf jeden Fall auch mit in die Lösungssuche eingebunden, was da, glaube ich, nicht das Schlechteste ist. Wo ist dann eigentlich das BÄM verankert und wer führt das eigentlich mit mir durch? Ich habe mal hier so beispielhaft eine Grafik mitgebracht, wo man sieht, Ben ist eine Säule von Sechsen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagement.

    00:06:38:02 - 00:07:11:19

    Also das sind alles ja Arbeitsbereiche, könnte man sagen. In Unternehmen, die sich um die Gesundheit der Beschäftigten und deren Weiterentwicklung kümmern. Es muss aber auch nicht so wie hier dargestellt, in jedem Unternehmen so sein. Ich sage mal, in kleineren Betrieben ist es tatsächlich, ähm, wenn man wirklich nur ein fünf Mann Unternehmen ist, die Aufgabe der Chefetage, um wirklich dir dieses BEM anzubieten und strukturiert und rechtskonform durchzuführen.

    00:07:11:21 - 00:07:48:06

    In manchen Unternehmen gibt es jemanden, der mit dieser Durchführung beauftragt wird. Das sind dann die dem Koordinatoren oder Beauftragten. Manchmal gibt es vielleicht sogar ein größeres Team, wo man dann vielleicht sogar schauen kann, mit wem aus dem Team möchte ich mein BEM denn durchführen? Wenn wir jetzt mal zu den Schritten eines BAMF Verfahrens kommen, dann habe ich dir hier eine relativ komplexe Grafik mitgebracht, die aber eigentlich gut zeigt, wann ein Mensch beginnt und wann es endet.

    00:07:48:09 - 00:08:24:12

    Erst einmal Wann beginnt. Also sobald die 42 Tage erreicht sind, kann es sein, dass du dann schon direkt Post von deiner Firma bekommst, die dich dann zu einem BÄM einladen. Das kann bei längerer schwerer Erkrankung zum Beispiel noch während deiner Erkrankungsphase zu Hause sein. Also vielleicht bist du noch gar nicht genesen, erhältst aber schon Post. Jetzt könntest du ja sagen Gut, ich warte erst mal ab, bis ich wieder gesund bin und kümmere mich dann.

    00:08:24:14 - 00:08:57:06

    Aber vielleicht überlegst du, ob es nicht auch schon sinnvoller ist, zu sagen okay, ich kann und darf ja auch jetzt schon ein BÄM während der Erkrankung beginnen, das wir vorher vielleicht schon ein paar Rahmenbedingungen klären. Vielleicht Belastungsfaktoren eliminieren, damit ich dann an meinem ersten Arbeitstag da vielleicht schon gewisse Dinge vorab geklärt habe und vielleicht auch das Unternehmen vorher Zeit hatte, diese Dinge für dich zu organisieren und das nicht an sozusagen erst nach deinem ersten Arbeitstag tun muss.

    00:08:57:09 - 00:09:27:28

    Das heißt, es geht damit los, dass du diesen Brief bekommst, der dir zugestellt wird und dann kannst du, wie gesagt freiwillig entscheiden Möchtest du oder möchtest du nicht teilnehmen? Wir gehen mal davon aus, dass du das BEM Verfahren annehmen möchtest und ähm, ja, dann kommt es mit dem Beauftragten oder jemandem aus dem BMTeam vielleicht zu einem ersten Gespräch.

    00:09:28:00 - 00:10:09:03

    Solltest du dir vielleicht gar nicht sicher sein, ob du denn ein BEM annehmen möchtest, kannst du sicherlich auch einmal fragen. Das ist so der kleine Tipp am Rande, dass du dir vor dem ersten, beim Gespräch und vor deiner Zustimmung vielleicht, dass so ein Informationsgespräch vereinbart, in dem Du erst einmal noch mal, so wie ich heute dir hier das BEM im Detail erklärst, das heißt, solltest du dich aber vielleicht auch nach einem Informationsgespräch für das BAMF entschieden haben, kommt es zu einem Erstgespräch, in dem dann erst einmal geschaut wird, was du beruflich tust, welche Anforderungen du hast.

    00:10:09:06 - 00:10:40:15

    Man lernt sich vielleicht auch ein bisschen mehr kennen, um dann zu schauen, erste Lösungen zu entwickeln, um vielleicht dann in einem tiefergehenden Gespräch zu schauen, Welche Maßnahmen der Belastungsreduktion oder der Prävention könnten hilfreich sein? Du siehst, in dem weiteren Verlauf kann es dann auch sein, dass es dazu kommt, dass noch weitere Menschen hinzugezogen werden. Ich habe da gleich noch eine ganze Übersicht, wer alles am BAMF beteiligt sein kann.

    00:10:40:18 - 00:11:07:15

    Aber hier habe ich mal als Beispiel die Personalabteilung angeführt, weil man vielleicht sagt okay, aufgrund der Schwere meiner Erkrankung, vielleicht möchte ich jetzt um 1/3, 1/4, was auch immer zukünftig ja etwas weniger arbeiten, also meine Arbeitszeit reduzieren. Und das ist ja etwas, was man arbeitsrechtlich im Arbeitsvertrag ja festhält. Und so würde man sagen, okay, da lasse ich mich doch mal von der Personalabteilung beraten.

    00:11:07:15 - 00:11:33:22

    Was hat das vielleicht auch für finanzielle Hintergründe Und dann könnte man auch das vertraglich schon mal so anpassen. Es kann aber auch sein, das ist so, dass man andere Maßnahmen durchführt. Das kann die Umgestaltung des Arbeitsplatzes sein, irgendwelche Hilfsmittel, die angeschafft werden müssen, irgendwas arbeitsorganisatorisch ist und da sind wir dann in dem Punkt, dass Maßnahmen entwickelt werden und dann auch durchgeführt werden.

    00:11:33:22 - 00:11:59:11

    Und du siehst so diese kleine Schleife, das heißt, wenn die Maßnahme, die wir durchgeführt haben, im Rahmen dieser Wirksamkeitskontrolle so nennt man das dann nicht erfolgreich war, da muss man sich wieder mit den richtigen Leuten an einen Tisch setzen und sagen okay, diese Maßnahme hat jetzt nicht gegriffen, wir entwickeln etwas Neues. Also es ist und bleibt dieser offene Lösungs Suchprozess.

    00:11:59:13 - 00:12:35:02

    Und erst wenn es Maßnahmen gibt, die zum Erfolg geführt haben, kann man dann irgendwann sagen okay, nach einer erneuten Wirksamkeitskontrolle beendet man das BEM Es kann in manchen Fällen aber auch dazu kommen, dass man für beide Seiten, also Arbeitgeber und vielleicht für dich als beim berechtigt der Person keine zufriedenstellende Lösung findet. Das kann auch ein ja ein Ergebnis von BEM sein, aber in den meisten Fällen findet man schon etwas, was man auch verändern kann.

    00:12:35:04 - 00:13:10:28

    Und wenn dann der Arbeitgeber zustimmt und vor allem auch wenn du zustimmst, dann kann man ein BEM beenden. Der Arbeitgeber kann das von seiner Seite aus nicht beenden. Du jederzeit. Aber grundsätzlich gelten in diesem ganzen Verfahren, wie ich es eingangs schon sagte, das Thema der Freiwilligkeit und auch die Selbstbestimmung. Also du kannst jederzeit sagen okay, ich fühle mich hier nicht mehr wohl, ich möchte mein BEM beenden, das steht dir jederzeit vollkommen frei und dadurch darfst du dann auch keine Nachteile Unternehmen erleben.

    00:13:11:00 - 00:13:43:24

    Und während dieses ganzen Verfahrens, wie gesagt, wird der Datenschutz sehr, sehr hoch angesetzt und es ist ein ganz wichtiges Gut, Wo auch immer genau darauf geachtet wird. Also im Endeffekt, ähm, ja, wie du hier siehst, ein strukturiertes Verfahren, was hier glaube ich einen ganz guten Überblick einmal gibt, dann habe ich für dich hier die Frage hoffentlich gut beantwortet, welche Personen am Ben beteiligt sind oder von dir an ja beteiligt werden können.

    00:13:43:26 - 00:14:19:29

    Also wer erstmal immer dabei ist, das bist du also. Das ist dann die berechtigte Person und du kannst auf Wunsch auch eine Begleitperson mitbringen. Das kann jemand aus deinem privaten Umfeld sein, also Partnerin, Partner. Das kann vielleicht auch eine Arbeitskollegin irgendwie sein. Also das kannst du ganz frei bestimmen, wer das sein soll. Und dann ist natürlich noch die Person, die vom Arbeitgeber mit der Durchführung des Verfahrens betraut wurde, mit am Tisch.

    00:14:19:29 - 00:14:50:04

    Also das kann dann jemand aus dem BMTeam sein oder der die Beauftragte. Also der kleinste Kreis sind zwei Personen und wenn du möchtest, kannst du halt noch eine Begleitung mitbringen. Das sind die, die sozusagen immer beteiligt sind. Und jetzt siehst du hier schon eine ganz lange Liste von Einrichtungen Schrägstrich Personen, die du zu deiner Unterstützung und vor allem auch zur Lösungsfindung zur Maßnahmenentwicklung hinzuziehen kannst.

    00:14:50:06 - 00:15:20:17

    Also du kannst dich, sofern ihr im Unternehmen einen Personaler oder Betriebsrat habt, auch von einer Person aus diesem aus dieser Runde begleiten lassen. Vielleicht macht es auch mal Sinn zu sagen ich habe jetzt nach meiner Erkrankung die und die Einschränkung und am medizinisch haben habe ich die und die Vorgeschichte. Also wenn du dich mit einer Betriebsärztin zum Beispiel austauschst, dann unterliegt die wenn die nur mit dir spricht, natürlich auch der Schweigepflicht.

    00:15:20:20 - 00:15:47:03

    Aber eine Betriebsärztin ist auch mal ganz gut, um so ein bisschen zu übersetzen zwischen was bedeutet diese Erkrankung jetzt bei den und den Anforderungen, die an dich innerbetrieblich gestellt werden? Also kannst du gewisse Dinge überhaupt noch so wie in der Vergangenheit leisten? Das Thema der Vorgesetzten ist so ein bisschen ähm, ja, sagen wir so, das hat mehrere Seiten.

    00:15:47:06 - 00:16:21:18

    Zum einen sind deine Vorgesetzten natürlich jemand, der oder die, die super gut deine Arbeit kennen, deine Aufgaben kennen und im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht sicherlich auch bestrebt sind, dich zu unterstützen. Aber es kann auch manchmal die Führungskraft selbst sein, die dann vielleicht für dich einen faktor darstellt, gerade wenn es um das Thema soziales Miteinander, psychische Gesundheit geht. Da können Vorgesetzte halt ein Belastungsfaktor sein.

    00:16:21:18 - 00:16:47:03

    Aber noch mal Du entscheidest, wen du beteiligst. Und wenn eine Vorgesetzte erst wesentlich später darüber vielleicht nur von dir oder der beim durchführenden Person informiert wird, dass gewisse Maßnahmen natürlich umgesetzt werden, dann ist das eine. Aber so richtig am Anfang musst du sie ja auch nicht mit dabei haben. Genau das gleiche galt oder gilt für die Personalabteilung. Da habe ich ja eben auch schon ein Beispiel gegeben.

    00:16:47:03 - 00:17:33:13

    Wenn es zum Beispiel um die Änderung der wöchentlichen Arbeitszeit zum Beispiel geht, dann haben wir noch das Thema der Schwerbehindertenvertretung. Das gilt dann für Menschen, die einen Grad der Schwerbehinderung haben. Und da kommt dann auch das Integrationsamt und der dienst ins Spiel, die da Menschen mit Schwerbehinderung auch beraten und auch in so einem Verfahren begleiten. Betriebliche Sozialberatung oder psychosoziale Beratung, je nachdem wie man es nennt, sind dann die Unterstützungsangebote für Menschen, wenn sie sagen ich habe da gewisse private berufliche Probleme und Themen, da möchte ich mich fachkundig beraten lassen.

    00:17:33:13 - 00:18:02:14

    Da kann ich natürlich Hilfe suchen, genauso wie bei der Suchtkranken. Hilfe, wenn wir eine Suchtthematik haben. Der Arbeitsschutz kann mit einbezogen werden, wenn vielleicht die Ausgestaltung des Arbeitsschutzes eine Ergonomie Frage so etwas geklärt werden kann. Und auch wenn Dinge angeschafft werden müssen und hinterher auch finanziert werden müssen, da ist es auch gut. Vielleicht mal die Agentur für Arbeit oder wenn man schon länger berufstätig ist, auch die Rentenversicherung mit einzubeziehen.

    00:18:02:16 - 00:18:36:24

    Und das sind halt gute Institutionen, wo man sich Rat holen kann, die aber auch wichtig für eine Finanzierung sind und vielleicht auch noch, wenn man eine externe Klärungsstelle vielleicht hat, wenn es um Konflikte geht und das vielleicht einer der Ursachen ist, warum man erkrankt ist, dass man sagen kann okay, da kann ich mich auch beraten lassen. Vielleicht führen die sogar eine Konfliktmoderation, also eine Mediation, vielleicht dann durch, wenn man dann im Ersten beim Gespräch ist, hatte ich ja schon angedeutet.

    00:18:36:24 - 00:19:03:09

    Es geht erst mal darum, sich so kennenzulernen, dass die Person, die dich durchs Leben begleitet, auch erst mal genau weiß, was du tust. Das heißt, es wird so ein bisschen geschaut, welche Anforderungen werden eigentlich an dich gestellt und man schaut erst mal, was ist so deine Tätigkeit? In welchem Bereich arbeitest du? In welchem Umfang? Welche Regelungen bestehen mit wem solltest du dich absprechen?

    00:19:03:11 - 00:19:32:04

    Also welche Prozesse laufen da eigentlich auch? Also alles, was auch so die Arbeitsorganisation, Zusammenarbeit mit Schnittstellen, Kunden etc. Also das wird alles mal so beleuchtet, dann wird geschaut, musst du körperlich tätig sein? Welche geistigen, mentalen Herausforderungen hast du? Wie ist die Zusammenarbeit mit anderen? Also das ist so ein wichtiger Punkt, auch die soziale Komponente, denn da kommt dann auch die Zusammenarbeit mit Führungskräften Kolleginnen hinzu.

    00:19:32:06 - 00:20:00:02

    Das muss man auch alles in den Blick nehmen. Und ganz wichtig ist auch, Welche guten Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen bringst du eigentlich auch mit? Denn wenn wir mal schauen, uns entsteht am Ende so etwas. Das nennt man dann Anforderungs und Leistungsprofil. Ist die Frage was kannst du eigentlich richtig gut? Was kannst du aber vielleicht, wenn es um eine Wiedereingliederung geht, gar nicht mehr so wie vorher?

    00:20:00:04 - 00:20:28:18

    Und das ist genau der Punkt, wo man dann sagt, welche Einschränkungen liegen vor, Was ist das, was dich besonders beansprucht? Also was dir ganz viel, was die Kraft kostet, könnte man sagen, und was vielleicht auch nicht mehr so gut geht wie vorher. Mit einer externen Einschätzung deiner Leistungsfähigkeit, die du vielleicht über die Betriebsärztin bekommst, oder über deine Hausärztin da.

    00:20:28:21 - 00:20:50:09

    Das kann man da auch mit einfließen lassen. Aber wichtig ist einfach auch dieser Vergleich Was ging eigentlich bisher vorher, was geht auch immer noch? Und da legt man natürlich den Fokus auf das was geht immer noch. Aber auch um zu schauen, Wenn man dann so ein Anforderungsund Leistungsprofil hat, was darf ein Arbeitgeber dann zukünftig von dir erwarten? Was kannst du leisten?

    00:20:50:12 - 00:21:19:27

    Und das ist so ein bisschen die Grundlage dafür, was man dann auch zur Maßnahmenentwicklung nimmt. Und wenn man dann gemeinsam am Tisch sitzt, wie gesagt, mit den Menschen, die du mitbestimmt oder generell erst einmal bestimmst, schaut man Was könnten gute Ideen sein? Wie gesagt, du hast ein Vorschlagsrecht und hat es vielleicht auch in deiner Erkrankungsphase dir auch schon einen Kopf gemacht und den die Frage gestellt Wie kannst du wohl deinen Job zukünftig weiter ausführen?

    00:21:19:29 - 00:21:50:08

    Da ist dann genau das Vorschlagsrecht super und du kannst sagen Guck mal, ich könnte mir vorstellen, das und das und das umzusetzen, um wirklich die körperliche Leistungsfähigkeit so wieder gut herzustellen, damit du wieder arbeitsfähig wirst. Die Beratung, der Austausch mit Betriebs oder Werksarzt hatten wir schon. Sozialberatung steht hier noch mal, vielleicht ist auch schon von deiner Hausärztin eine Rehabilitationsmaßnahme vorgeschlagen worden mit einer gewissen Thematik.

    00:21:50:11 - 00:22:24:08

    Und das ist dann etwas, was natürlich auch richtig wirksam ist und vielleicht auch nach einer maßnahme, wenn sie zum Beispiel stationär erfolgte und du ja am gar nicht am Arbeitsplatz warst, kann man eine stufenweise Wiedereingliederung durchführen. Das ist ein sehr bekanntes Modell. Hier siehst du mal so ein Antrag, den du dann gemeinsam mit einer Arzt Ärztin mal besprichst.

    00:22:24:08 - 00:22:47:11

    Das heißt, die würde dich auch fragen, was glauben Sie denn, wie viel Stunden, wenn sie jetzt wieder anfangen würden, könnten sie denn arbeiten? Und dann wird sie dir, weil sie ja deine Diagnosen kennen, vielleicht auch etwas vorschlagen. So eine klassische Steigerung habe ich dir hier mal mitgebracht. Die musste natürlich nicht genau so ablaufen, sondern das kann man ganz individuell entscheiden.

    00:22:47:18 - 00:23:15:25

    Aber dass man vielleicht mal für zwei Wochen lang nur zwei Stunden arbeitet, das die nächsten zwei Wochen noch mal um zwei Stunden erhöht, dann wieder um zwei Stunden erhöht, bis man danach vielleicht wieder seine vollen acht Stunden leisten kann. Und ich habe dir hier einen kleinen Hinweis mitgebracht, denn es ist so ein bisschen missverständlich an der einen Stelle.

    00:23:15:27 - 00:23:44:07

    Du kannst selbstverständlich so eine stufenweise Wiedereingliederung, die du mit einem Hausärzte Arzt ansprichst, mit diesem Antrag, den du hier siehst, an deinen Arbeitgeber geben, der muss diesem zustimmen. Das tut er in der Regel auch. Manchmal sagen sie auch und es wäre vielleicht sogar noch besser, wenn du noch sanfter einsteigst. Also ich kenne das eigentlich immer nur sehr fürsorglich und dann stimmt der Arbeitgeber zu und dann kannst du das eigentlich beginnen.

    00:23:44:09 - 00:24:23:22

    Und diese stufenweise Wiedereingliederung heißt genauso wie das betriebliche Eingliederungsmanagement sozusagen, Da stecken beides, diese Worte Eingliederung drin. Aber du musst nicht ein BEM Verfahren, wo du diese schriftliche Einladung bekommst, annehmen. Du kannst auch sagen möchte ich nicht so, aber du kannst dennoch so eine stufenweise Wiedereingliederung mit deinem Arbeitgeber durchführen, ihnen das einfach in der Personalabteilung abgibst. Und wenn die dem zustimmen, dann fängst du wie auf dem Plan an beschrieben mit den und den Tätigkeiten, die da drin dann auch stehen am an zu arbeiten.

    00:24:23:24 - 00:24:52:02

    Das heißt, du kannst natürlich eine stufenweise Wiedereingliederung ohne ein BÄM Verfahren machen, aber meine Empfehlung wäre, beides parallel zu machen, weil dann hast du jemanden an deiner Seite, also eine Beambeauftragte oder sogar mehrere Personen in diesem Team, was sich um dich kümmert und was gerade bei einer stufenweisen Wiedereingliederung wichtig ist, dass man wirklich jemanden hat, der auch mit drauf guckt.

    00:24:52:05 - 00:25:14:02

    Was tust du denn am ersten Tag oder an den ersten zwei drei Tagen in nur zwei Stunden? Also da ist es richtig gut, wenn du jemanden an deiner Seite hast, die mit dir wirklich einen guten Wiedereingliederung splan für diese einzelnen Stufen aufstellen, die dann vielleicht auch mal mit der Führungskraft sprechen. Es gibt vielleicht ein Feedback Gespräch bei einem Stufenwechsel.

    00:25:14:05 - 00:25:39:09

    Also das war schon schlau, da jemanden von dem Team an deiner Seite zu haben. Aber du kannst es auch ganz alleine durchziehen. Ich habe dir hier noch mal ein paar weitere Maßnahmen zur Wiedereingliederung in den betrieblichen Alltag mitgebracht und das ist auch gängig im Team zu sagen okay, diese Maßnahmen, die wir hier natürlich machen, die gelten nicht für immer, sondern die sind auch zeitlich befristet.

    00:25:39:11 - 00:26:12:12

    Aber was natürlich wieder hilft einzusteigen, das ist natürlich, dass du so eine gute wieder Einarbeitung bekommst, dass du, falls sich was verändert hat, vielleicht eine Schulung bekommst. Na also, dass du erst mal auch wieder richtig gut abgeholt wirst, um alles zu wissen, was sich vielleicht in deiner Abwesenheit innerbetrieblich verändert hat. Vielleicht hast du nun solche Einschränkungen, dass ein Arbeitsplatz vielleicht erst mal ergonomisch oder generell barrierefrei auf dich angepasst werden muss.

    00:26:12:14 - 00:26:40:11

    Vielleicht hast du eine se Einschränkung zum Beispiel und man braucht eine gewisse Software auf einem Bildschirm, dass du eine Zoomfunktion hast, So etwas zum Beispiel und das ist genau der Punkt. Bei der Anschaffung von Hilfsmitteln könnte man dann zum Beispiel auf die Rentenversicherung zugehen, wenn Anschaffungen sind. Achtung es muss immer erst eine Antragsstellung erfolgen, bevor etwas angeschafft wird, sonst wird das halt nicht übernommen.

    00:26:40:11 - 00:27:18:15

    Also da unbedingt die Reihenfolge beachten, nicht sagen Oh, ich habe mir schon mal was besorgt. Ansonsten gilt es vielleicht, die Arbeitszeit anzupassen, vielleicht auch den Arbeitsort. Das kann Homeoffice sein, mobiles Arbeiten. Also falls du vielleicht auch mehr Pausen brauchst, noch nicht so leistungsfähig sind. Also wenn Menschen zum Beispiel noch in einer Therapie sind, die vielleicht auch noch mal es erforderlich macht, Medikamente einzunehmen, man vielleicht auch mal für diese Zeit eine extra Pause braucht, dann kann man das mit Ort und Zeit usw auch alles zeitlich als Maßnahme beschließen.

    00:27:18:17 - 00:27:58:17

    Vielleicht ändert sich auch dein Arbeitsinhalt, also deine Arbeitsaufgabe und das, was du tust, weil du gewisse Dinge vielleicht ja die wieder anders oder neu aneignen musst, weil du sagst okay, ich übernehme jetzt erst mal die und die einfacheren Dinge und noch nicht das, was mich so stark belastet. Also das sind alles so Vereinbarungen, wie man dann deine Arbeitsbedingungen gut gestaltet und das ist einfach der Punkt, wo wir dann auch irgendwann, wenn es dann um die Umsetzung geht, mit Kolleginnen, den Führungskräften sprechen.

    00:27:58:19 - 00:28:25:28

    Und da ist dann auch einfach gut, wenn regelmäßig auch noch mal ein Fürsorgegespräch vielleicht stattfindet. Das muss gar nicht dann immer unter Beteiligung der beim Teamkolleginnen sein, sondern einfach nur vielleicht mit deiner Führungskraft Kolleginnen, mit denen du die wieder Einarbeitung machst, dass man fragt Wie geht's dir? Kommst du so gut voran, ist das zu viel. Also du merkst, du stehst das schon gut im Fokus und es geht um deine gesundheitliche Wiedereingliederung.

    00:28:26:01 - 00:28:56:24

    Des Weiteren sind Maßnahmen der Gesundheitsförderung halt auch zu empfehlen, also dass du vielleicht sogar an Maßnahmen der Gesundheitsförderung aus dem eigenen Gesundheitsmanagement teilnimmst oder dir vielleicht auch bei deiner Krankenkasse mal einen Kurs raussucht, der vielleicht zum Thema Stressbewältigung, mentale Gesundheit, der gesunde Rücken, gesunde Ernährung, was auch immer dich weiter gesundheitlich voranbringen kann. Aber wichtig ist egal was wir für Maßnahmen machen, es gilt immer das BMI.

    00:28:56:25 - 00:29:31:06

    Ein offener Lösungs suchprozess ist. Und ich habe dir hier einfach mal ein Fallbeispiel mitgebracht und zwar das Damoklesschwert, uns einfach mal jetzt praktisch greifbar zu machen. Ein Beschäftigter nimmt das beim Angebot an, er leidet an starken Nacken verspannungen, die bereits Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auslösen. Der Mitarbeiter wurde mit der Hälfte seiner Arbeitszeit in ein mehrjähriges Projekt auf Wunsch der obersten Leitung des Hauses abgeordnet.

    00:29:31:08 - 00:30:05:29

    Nun hat er aber so über den Flurfunk gehört, dass seine Teamleitung bei der obersten Leitung eine halbe Stelle als Ersatz für deine Abordnung in das Projekt haben will. Und ansonsten würde er für andere Tätigkeiten, also der Mitarbeiter, doch wieder zurück in seine Ursprungsabteilung zurückgeholt werden. So, und leider hat man aber nicht mit ihm über dieses Pokerspiel gesprochen und er spürt jetzt natürlich so ein Damoklesschwert über sich schweben, denn mittlerweile ist dieses Projekt für ihn dann doch schon sehr, sehr wichtig.

    00:30:06:06 - 00:30:35:14

    Er fühlt sich sehr emotional damit verbunden. Und weil diese Angst jetzt natürlich immer größer wird, dass er vielleicht dieses Projekt nicht mehr weiterführen kann, was ihm sehr ans Herz gewachsen ist, merkst du, gibt es diese wahrscheinlich stressbedingten Erkrankungen Zustände, also die Nackenverspannungen und die Gleichgewichtsstörungen, die dann halt auch zu den mindestens 42 Tagen Erkrankung geführt haben. Und in dem, was ja angenommen wurde, ging es um Erstgespräch.

    00:30:35:14 - 00:31:03:11

    Erst mal darum, die Belastung zu erfassen, wie wir es natürlich eben auch in dem Ablauf schon gehört haben, aber vor allem auch eine Strategie zu entwickeln. Das heißt, erst mal wurde überlegt, mit wem könnte man sprechen, wen könnte man einbinden. Hier hat sich die Person dafür entschieden, das einfach mal gar nicht so groß zu machen, sondern einfach nur zu sagen okay, wir machen mal ein gemeinsames Gespräch mit der Teamleitung, um die Belastungssituation zu erläutern.

    00:31:03:14 - 00:31:36:25

    Das heißt, als erstes wurde geklärt ähm, was ist denn daran so? Beanspruchen und beanspruchen sagt man ist etwas, wenn ich es mir wirklich so zu Herzen nehme. Belastungen haben wir alle. Jeden Tag. Nein, wir gehen zur Arbeit, morgens und nachmittags, abends müde. Das nennt man Belastung, Aber Beanspruchung. Wenn ich mir eine gewisse Sache besonders zu Herzen nehme und hier war es halt diese Angst oder diese Unsicherheit, vielleicht im Rahmen dieses Pokerspiels nicht mehr die Möglichkeit zu haben, das Projekt weiterzuführen.

    00:31:36:27 - 00:32:09:24

    Und nachdem die Führungskraft gemerkt hat, oh, das nimmt diese Person sich wirklich so zu Herzen, dass sie daran sogar erkrankt und wie diese Transparenz erzeugt haben und dass wir auch alle unterschiedlich sind, was wir uns zu Herzen nehmen. Also dass das eine viel Beanspruchenden sein kann als für andere, entstand wirklich dieses Verständnis. Und dann ging es mehr so aus, dass es hieß ja okay, das war doch auch nur ein Pokerspiel, damit unsere Abteilung vielleicht die auch Unterstützung braucht, diese halbe Stelle jetzt dann doch ja noch mehr dazu bekommt.

    00:32:09:26 - 00:32:37:20

    Aber im Endeffekt hieß es nein, brauchst dir keine Gedanken machen, Du kannst wirklich hier im Projekt bleiben. Und diese Zusage, es war wirklich nur ein Pokerspiel und das war am Ende eine richtig gute Aussprache und es führte wirklich dazu, dass das Prinzip Du kennst es vielleicht auch der offenen Tür man kann ja immer reinkommen, meine Tür ist offen, sagen Menschen, dass das aber eigentlich gar nicht genutzt wurde.

    00:32:37:22 - 00:33:06:21

    Klar gab es dieses Angebot, aber eigentlich war dann doch noch eine gewisse Hürde und dies beim Gespräch hat dazu geführt, dass wirklich dieser Grad der Offenheit, diese Belastung anzusprechen, in einem gesicherten Rahmen auch wirklich genutzt wurde und die Belastung damit fast wie weggeblasen war. Und damit war es ein sehr kurzes, aber auch sehr effektives Ja beim Verfahren, was dann schon nach wenigen Wochen, weil es immer einen guten Austausch war, beendet werden konnte.

    00:33:06:24 - 00:33:42:27

    Und hier habe ich dir jetzt abschließend noch mal beispielhaft ein paar Maßnahmen mitgebracht, die gerade auch bei psychischen Belastungen eingesetzt werden, weil man weiß einfach auch, dass wir in dem Verfahren natürlich ja mit Verletzungen, Unfällen zu tun haben, Krebserkrankungen usw, aber ein großer und nicht unerheblicher Anteil damit sind halt auch psychischer Erkrankung und da die auch wirklich eine sehr lange Dauer.

    00:33:43:01 - 00:34:12:11

    Meistens haben diese denn Verfahren, ist es einfach gut, wenn du hier vielleicht schon mal ein paar Ideen bekommst. Das heißt, wir waren schon beim Thema Austausch. Wir brauchen so eine Sensibilisierung von Führungskräften auch eine Stigmatisierung dieses Themas, das vielleicht auch psychische Belastung zur Erkrankung führen können und dass wir sagen können okay, das ist etwas, was die Kolleg innen um mich herum vielleicht gar nicht so beansprucht, aber ich nehme mir das das zu Herzen.

    00:34:12:14 - 00:34:39:17

    Und hier ist jetzt ein geschützter Raum, um wirklich auch zu sagen, das möchte ich immer ansprechen und wohl auch verändern, was man alles anpassen kann von der Organisation Arbeitszeit, Homeoffice. Darüber hatten wir schon gesprochen. Gerade eine veränderte Aufgabenzuteilung kann eine gute Entlastung bringen. Aber es ist auch wichtig, das gesamte Team im Blick zu haben und vor allem auch dem Team.

    00:34:39:23 - 00:35:10:01

    Diese Veränderung, Zuständigkeiten, Prozesse, Rollen zu erklären. Dabei ist natürlich der Datenschutz immer noch ganz, ganz wichtig. Also da darf auch nicht gesagt werden, dass es jetzt aufgrund eines Beamverfahrens usw, wenn du dem nicht zustimmst, wenn du sagst okay, da können wir offen über gewisse Dinge sprechen und dann ist das vollkommen in Ordnung. Ansonsten muss niemand den Grund für Veränderungen deiner Tätigkeit erfahren.

    00:35:10:03 - 00:35:35:06

    Was einem natürlich auch Sicherheit gibt, ist der gute Austausch, Teammeetings, aber auch ein Feedback deiner Führungskraft. Regelmäßige vier Augen Termine, um einfach noch mal dein ja, dein Werdegang dann wieder ankommen auch zu besprechen. Das ist ganz wichtig und einfach im Team auch mindestens zweimal jährlich ist so meine Empfehlung zu schauen, welche Bedürfnisse habe ich, welche Regeln des Miteinanders, Wie gehen wir miteinander um?

    00:35:35:09 - 00:36:07:01

    Wo sind meine Werte, die ich hier gerne erfüllt sehen möchte für unsere Zusammenarbeit? Das ist halt richtig und gesundheitsgerecht läuft und das ist auch so ein Punkt das Thema Konflikte, die sollte man frühzeitig angehen und einschreiten, weil am Endeffekt weiß man nicht behandelter Konflikt, der kostet ganz viel Kraft, Energie und eigentlich auch Geld. Kommunikationsverhalten sollten wir anpassen. Gerade Menschen, die sich psychisch belastet fühlen, wissen manchmal nicht an wen soll ich mich wenden, An wen darf ich mich auch wenden?

    00:36:07:03 - 00:36:32:28

    Und da ist es auch so, dass eine Führungskraft auch ruhig sagen kann Ist es wirklich okay? Also das meine ich mit dem Nachfragen. Ist es wirklich okay das du es jetzt so machst? Da ist die Erfahrung wirklich zwei drei mal fragen und auch ruhig mal sagen nee, jetzt bitte wirklich Feierabend machen usw Also gewisse Dinge könnt ihr ruhig so vereinbaren wie ihr miteinander sprechen wollt und andere Systeme wie Coaching on the job, ein Patensystem.

    00:36:33:00 - 00:37:16:14

    Welchen Experten kann ich mal was anspringen ansprechen kann. Das kennst du wahrscheinlich auch so, dass da klare Absprachen Strukturen sind, die dich unterstützen. Und genau so kann es auch sein, wenn dann doch eine professionelle, ähm, ja psychologische Therapie vielleicht ansteht. Du weißt vielleicht, es gibt jederzeit die Möglichkeit, bei Psychologinnen auch relativ zügig erste Gespräche zu bekommen. Dass du da mal am Unternehmen fragst, wie so was geht, damit du gut unterstützt wirst und vielleicht leichter den Weg, vielleicht sogar auch dann in eine Psychotherapie, falls es dieses Thema ist, finden kannst.

    00:37:16:17 - 00:37:56:13

    Ja, und damit sind wir jetzt am Ende des Videos. Ich hoffe, ich konnte dir das betriebliche management einigermaßen gut erläutern. Und dass du jetzt merkst, das ist doch ein positives Instrument, denn eigentlich ist es nur dafür da, deine eigenen Arbeitsbedingungen gesundheitsgerecht zu gestalten. Und dass du dann vielleicht nach einer Erkrankung vielleicht wieder, ähm, ja motiviert bist, voll durchzustarten, um wirklich zu merken, hier arbeite ich doch gerne und wie gesagt, dann langfristig gesund bleibst und Spaß an der Arbeit hast.

    00:37:56:21 - 00:37:57:06

    Danke schön.

Wir stellen uns vor – Das BEM-Team

BEM-Beauftragter, Betriebliches Gesundheitsmanagement

Markus Schnare

Markus Schnare
+49 421 5905 3522
E-Mail

Schwerbehindertenvertretung, Stellvertretender Vorsitzender des Personalrates

Porträtfoto Thomas Lohfeld

Dipl.-Ing. Thomas Lohfeld
+49 421 5905 3436
+49 176 15140231
E-Mail

Ansprechpartnerin für Sachbearbeitung im BEM

Auf dem Bild ist Ute Härtel zusehen. Sie hat schulterlanges blondes Haar und trägt eine helle Brille, sowie ein blaues Hemd unter einem beigen Pullover.

Ute Härtel
+49 421 5905 2209
E-Mail

Nutzen Sie bitte für allgemeine Anfragen und die Sachbearbeitung (z. B. Zusendung von Dokumenten) die Funktionsmailadresse: BEM@hs-bremen.de

Arbeitsschutz

Das Referat Arbeits- und Umweltschutz unterstützt und berät in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst des Zentrums für Gesunde Arbeit Bremen in allen Fragen des Arbeitsschutzes, um dabei zu helfen, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Hochschulangehörigen zu gewährleisten.

Informationen, Ansprechpartner:innen und Dokumente zum Arbeitsschutz finden Sie im internen Bereich für Beschäftigte.

Betriebsärztin

Informationen zur Betriebsärztin finden Sie im internen Bereich.

Bildschirmarbeit

  • Info „Gesund bleiben bei der Bildschirmarbeit“ (PDF, 616 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in den Fakultäten

Gesunde Arbeit gestalten - Das Ziel des fortlaufenden Prozesses der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (§ 5 Arbeitsschutzgesetz), in dem uns das Zentrum für gesunde Arbeit (Performa Nord) begleitet, besteht darin, die mentalen Belastungen am Arbeitsplatz zu erfassen, zu beurteilen, durch geeignete kleine und größere Maßnahmen zu reduzieren und deren Wirksamkeit zu kontrollieren. Gemeinsam wollen wir uns mit einer umfassenden Onlinebefragung und anschließenden Beteiligungsworkshops dieser Aufgabe stellen, um negative Beanspruchungen in Ihren konkreten Arbeitsbedingungen zu beleuchten, aber auch positive Ressourcen zu identifizieren und auszubauen.

Detailliertere Informationen zur Umsetzung finden Sie im folgenden Dokument:

  • Kurzpräsentation (PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Ihre Ansprechpersonen

  • Christina Rehm
    +49 421 5905 2293
    E-Mail

  • Markus Schnare

    Markus Schnare
    +49 421 5905 3522
    E-Mail

  • Wiebke Dix
    Fachärztin für Arbeitsmedizin
    +49 0421 361 31079
    E-Mail

Betriebliche Sozialberatung

Für die kostenlose und anonyme Beratung zu beruflichen, privaten, familiären und sozialen Problemen oder gar bei Krisen, Ängsten oder auch Konflikten steht Ihnen das Zentrum für gesunde Arbeit (Perfoma Nord) zur Verfügung. Auf der Website der Performa Nord finden Sie mehr Informationen sowie eine Vorstellung der Betrieblichen Sozialberatung in einem kurzen Video.

Betriebliche Suchtkrankenhilfe

Miteinander reden statt übereinander.

Welcher Grund auch immer Sie hierher gebracht hat, so hoffen wir, Ihnen ein wenig weiterhelfen zu können. Das Arbeitsfeld der Suchtkrankenhilfe ist vielschichtig und vielfältig. Neben der Möglichkeit der anonymen Beratung bei Problemen mit Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen und Nikotin leisten wir auch Unterstützung bei der Vermittlung weiterführender therapeutischer Behandlung, sei es medizinisch (z. B. Entgiftung) und/oder psychotherapeutisch (z. B. Entwöhnungsbehandlung in einer Fachklinik). Auch Informationen für Führungskräfte und Kollegen/innen zum besseren Umgang mit einer Suchtproblematik finden Sie bei uns.

Unser zentrales Anliegen ist es, Problembewusstsein zu schaffen und deutlich zu machen, dass Suchtabhängigkeit eine Krankheit ist, die behandelt werden muss.

Die Suchtkrankenhilfe

  • ist ein Angebot, das sich an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen richtet,
  • hilft Ihnen bei der Wiedergewinnung und Erhaltung Ihrer Gesundheit und damit bei der Sicherung Ihres Arbeitsplatzes in der Hochschule,
  • möchte Sie dabei unterstützen, Ihren persönlichen Weg aus einer schwierigen Situation zu finden,
  • ist ein freiwilliges Angebot,
  • ist eine fachlich unabhängige Anlaufstelle,
  • garantiert die vertrauliche Behandlung aller Gespräche.
  • Porträtfoto Jörg Buchholz

    Prof. Dr.-Ing. Jörg Buchholz
    +49 421 5905 3544
    E-Mail

    Porträtfoto Hans Pleister

    Hans Pleister
    +49 421 5905 4912
    E-Mail

Externe und unabhängige Hilfsangebote und Informationen

  • Beratungsführer Sucht (Gesundheitsamt Bremen)
  • Dienstvereinbarung zur Suchtprävention und zum Umgang mit Auffälligkeiten am Arbeitsplatz (Transparenzportal Bremen)

Personalentwicklung

"Nichts ist so beständig wie der Wandel"... und diesen Wandel begleitet die Personalentwicklung auf der Ebene einzelner Personen als auch in bestimmten Gruppen. Das Ziel der Hochschule, sehr gute Leistungen in Lehre, Forschung und in der Dienstleistung zu erreichen, ist die Richtschnur - ohne aber die oder den einzelnen Menschen aus dem Fokus zu verlieren. Personalentwicklung ist daher direkt für alle Mitarbeiter:innen da und deshalb nie Selbstzweck.

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