FeVibSBMT
| Projektleitung | Hinrichsen, Broder, Prof. Dr. |
|---|---|
| Projektbeteiligte | Engelke, Kim Karolin |
| Durchführende Organisation | Hochschule Bremen, Fakultät 5 |
| Projekttyp | HSB-intern gefördertes Projekt |
| Mittel- bzw. Auftragsgeber | Hochschule Bremen, F&E-Fonds |
| Förder- bzw. Auftragssumme | 9.750,00 € |
| Laufzeit | 04/2026 - 03/2027 |
| Forschungscluster | Blue Sciences |
Vorlesungen in den Ingenieurwissenschaften werden durch experimentelle Lehrveranstaltungen stark verbessert. Dies gilt für alle Disziplinen, daher unterhält der Schiffbau an der HSB zum Beispiel die Schlepprinne, das Hydrostatik-Labor und das Faserbund-Labor. In Bereich der Festigkeitslehre und der Schiffsvibration existierte bisher nur ein kleiner Versuchsstand, der mit lediglich einem Versuchsaufbau versehen werden konnte, was zu starken Einschränkungen führte. Im Frühjahr konnte nach langer Planung nunmehr ein großer Versuchsstand angeschafft werden, der den zeitgleichen Aufbau verschiedener Experimente ermöglicht. Dies ist ein entscheidender Vorteil, da ein Umbau oft einen Zeitaufwand von mehreren Wochen erfordert. Somit liegt nunmehr der Fokus auf der Konzipierung und Umsetzung weiterer, didaktisch sinnvoller Versuche. Diese sollen sich auf Probleme fokussieren, die spezifisch für den Schiffbau und die Meerestechnik sind. Hierzu zählen Probleme der Torsion und insbesondere Wölbkrafttorsion, Beul- oder Biegedrillkickprobleme, Vibrationen von Balken und Platten unter Berücksichtigung von Zusatzmassen sowie Spannungskonzentrationen. Diese Versuchsaufbauten müssen sorgfältig geplant und mit Finite-Elemente-Methoden berechnet werden, damit sie das gewünschte Ergebnis erzielen. Die tatsächliche Anfertigung der Versuchskörper erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit den Werften. Materialkosten werden nur für gesondert erforderliches Material fällig. Notwendig ist allerdings die notwendige Sensorik (Beschleunigungsaufnehmer und Dehnungsmessstreifen). Die notwendigen Aktuatoren (Druckzylinder) sind vorhanden.