CO3_ASA26
| Projektleitung | Clarke, Maria Petra , Prof. |
|---|---|
| Projektbeteiligte | Borgardt, Andreas, Dipl. Geol. |
| Durchführende Organisation | Hochschule Bremen, Fakultät 2 |
| Projekttyp | HSB-intern gefördertes Projekt |
| Mittel- bzw. Auftragsgeber | Hochschule Bremen, F&E-Fonds |
| Förder- bzw. Auftragssumme | 4.147,00 € |
| Laufzeit | 04/2026 - 01/2027 |
| Forschungscluster | Region im Wandel |
Seit 2023 identifizieren, vermessen, dokumentieren und ergänzen interdisziplinäre Teams, bestehend aus Architektur- und Bauingenieurstudierenden der Hochschule Bremen, der Ardhi University in Dar es Salaam und des Karume Institute of Science and Technology in Sansibar, die sehr spärliche Literatur und Dokumentation des baulichen Erbes von Stone Town auf Sansibar. Diese Grundlagenforschung trägt zur Verbesserung der Datenlage des kulturellen Erbes von Stone Town bei. (Im Mai und September 2025 wurden die Ergebnisse in Form von zwei Ausstellungen u.a. präsentiert. Die Ausstellung „CO3 – Built Heritage in Stone Town, Zanzibar” wurde vom 14.05.–06.06.2025 im Bremer Zentrum für Baukultur und vom 18.09.–13.11.2025 in der Emerson's Zanzibar Foundation Gallery auf Sansibar gezeigt. Sie besteht aus Zeichnungen zu sechs Gebäudetypologien sowie zwei Schnittmodellen im Maßstab 1:50. Die Identifikation, Bearbeitung und Dissemination weiterer Typologien werden fortgesetzt. Um die Gebäudetypologien städtebaulich zu verorten und das besonders geprägte Stadtbild zu verstehen, wird ein (modulares) städtebauliches Modell entwickelt. Um dieses Modell zu bauen, fehlen zuverlässige Vermessungsdaten. Das Projekt baut auf die Fortführung der Verbreitung der Typologien auf, verortet sie jedoch in deren städtebaulichem Kontext. Im Rahmen des geförderten ASA-Global-Projekts 2026 wird das Stadtmodell von einem kleineren Team internationaler und interdisziplinärer Studierender in Bremen und Stone Town bearbeitet. Um die notwendigen Daten zu gewinnen, ist es notwendig, unsere Netzwerke durch die Teilnahme an der SotM Africa 26-28.06.26 Konferenz in Dar es Salaam zu ergänzen (https://2025.stateofthemap.africa). Parallel dazu, werden in der Lehre Konzepte für den weiteren Einsatz des Modells in der Gesellschaft entwickelt. Diese Konzeptentwicklung baut auch auf die Vernetzung mit Prof. Dr. Julia Verne (cultural geography) von der Universität Mainz auf.