Anlässlich des Global Accessibility Awareness Day laden wir zu einem Workshop rund um digitale Barrierefreiheit, Neurodiversität und inklusive Software-Entwicklung ein.
Digitale Barrierefreiheit bedeutet mehr als Kontraste, Screenreader-Support und Tastaturbedienung. Auch kognitive Zugänglichkeit, klare Strukturen und soziale Sicherheit entscheiden darüber, wer an Software und Open Source Projekten wirklich teilhaben kann. Menschen mit AuD(H)S – also Personen im Autismus- und/oder ADHS-Spektrum – werden dabei häufig übersehen. Dabei beeinflussen Reizverarbeitung, Aufmerksamkeit, Informationsstruktur, Kommunikation und Community-Dynamiken maßgeblich, wie zugänglich Software bzw. Open-Source-Projekte und -Communities tatsächlich sind.
In der Veranstaltung werden Personas für ein AuD(H)S-reflektiertes Design vorgestellt und gemeinsam besprochen, wie diese in der Praxis eingesetzt werden können.
Dieses Mal geht es jedoch nicht um klassische Usability-Fragen, sondern auch um Reflexion der eigenen Rollen/Funktionen im Software-Entwicklungsprozess:
Die Veranstaltung richtet sich an Entwickler:innen, Designer:innen, Maintainer:innen, Community-Verantwortliche und alle, die Open Source und digitale Produkte inklusiver gestalten möchten – unabhängig von Vorkenntnissen im Bereich Accessibility oder Neurodiversität.
Was: Neurodiversität mitdenken: AuD(H)S-Personas für Open-Source-Projekte
Wann: Do. 21.05.2026, 12:00 – 13:30 Uhr
Wo: Online via BBB
Ramona Kaufmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IDT
Fakultät 4
Infoveranstaltung
Fakultät 4 und Fachschaft 4 laden ein: work, grill & party