Der Tunnel zwischen Tiefer und Martinistraße – dessen Rampen eine erhebliche Barriere waren – kann durch eine Verkehrsberuhigung der Martinistraße aufgegeben werden. Daraus entsteht ein neuer Teil der Innenstadt. Ebenso lässt sich in unmittelbarer Folge die große Kreuzung vom Osterdeich zum Altenwall in einen Teil des Parks der Wallanlage verwandeln. Bachelor-Studierende der School of Architecture der Hochschule Bremen und eine Master-Abschlussarbeit entwerfen das neue Entrée zur Innenstadt und zeigen diese in einer Ausstellung. Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 17. September 2021, 17 Uhr. Die Arbeiten sind noch bis Sonntag, 19. September, 19 Uhr, zu sehen. Ort: Martinistraße, 28195 Bremen. Die Ausstellung ist eine Aktion der School of Architecture Bremen in Kooperation mit dem Erlebnisraum Martinistraße und wurde von den Studierenden selbst organisiert und aufgebaut.

Zu sehen sind Entwürfe für städtische Gebäude mit Mischnutzungen, das heißt urbaner Infrastruktur, gewerblichen Nutzungen sowie Wohnungen am Kopf der Wilhelm-Kaisen-Brücke in der Bremer Innenstadt. Es gilt, repräsentative Häuser zur Re-Urbanisierung des Ortes zu konzipieren, die dem speziellen Kontext der Stadt an der Weser sowie seinen spezifischen Identitätsmerkmalen gerecht werden und die heterogene Nutzung nach außen verdeutlichen. Das Projekt betrachtet vertiefend die Fassadenkonstruktion und den Lastabtrag in mehrgeschossigen Gebäuden.

Die Arbeiten wurden betreut von Prof. Clemens Bonnen, Prof. Klaus Schäfer, Dipl.-Ing. Louise Tusch, MA Joshua Yates. Tutorinnen und Tutor: Christin Albrecht, Nick Zinthäfner, Nina Möllering.

YouTube-Video zur Ausstellung