Das Projekt bearbeiten Professor Dr.-Ing. Carsten-Wilm Müller von der Abteilung Bau und Umwelt sowie Dr. Steffi Kollmann von der School of Architecture Bremen, Institut für Architektur und Städtebau der Hochschule Bremen mit Unterstützung und Moderation des Verkehrsplanungsbüros BPR.

Worum geht es?

Zwischen den Neustadtswallanlagen und der Brill-Kreuzung soll die Langemarckstraße auf die Anforderungen der Mobilitätswende ausgerichtet werden. Dieser Straßenabschnitt stellt eine Verbindungsachse zwischen der Bremer Innenstadt und der Neustadt und zwischen den beiden Hochschulstandorten Campus Neustadtswall und City Campus am Brill der Hochschule Bremen dar. Auch viele Studierende sind hier zwischen den Seminarräumen, Laboren, der Bibliothek und der Mensa zu Fuß, auf dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. „Der Bereich soll künftig nicht nur die Funktion als Verkehrsraum erfüllen, sondern auch als Lebensraum“, sagt Professor Carsten-Wilm Müller.

Mit dem Ziel, diese Entwicklung zu fördern, trägt die Hochschule Bremen zurzeit Wünsche und Anforderungen der organisierten Zivilgesellschaft, von Institutionen, von Anliegerinnen und Anliegern und von Nichtregierungsorganisationen zusammen. Hierzu wurden bereits in drei Workshops wichtige Aspekte erarbeitet. Sie umfassen zahlreiche Aspekte. So etwa eine Priorisierung von Fuß- und Radverkehr und ÖPNV gegenüber dem Kfz-Verkehr. Soweit es möglich ist, soll eine Wiederherstellung des Alleen-Charakters der Straße, die früher „Große und Kleine Allee“ hieß, wiederhergestellt werden. Weitere Punkte sind mehr Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, mehr Platz für Menschen, Grün, schattenspendende Bäume, Sitzbänke und Papierkörbe, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Lastenräder, Leihräder und -Roller, mehr Sicherheit und Komfort beim Überqueren von Straßen und beim Umsteigen sowie mehr Umwelt- und Klimaschutz. „Auch die Anforderungen der gewerblichen Anliegerinnen und Anlieger wurden abgefragt. Sie wünschen Außenbereiche für ihre Geschäfte, Platz für Außengastronomie, Fahrradabstellanlagen, mehr Sicherheit, Sauberkeit und Komfort“, erläutert Dr. Steffi Kollmann vom Institut für Architektur und Städtebau der Hochschule Bremen.

Abschlussbericht soll Senatorin übergeben werden

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Abschlussworkshops statt. Alle Interessierten sind eingeladen teilzunehmen. Der Abschlussbericht dieses Prozesses, der eine konkrete Planung vorbereitet, wird der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Anschluss mit der Bitte um weitere Berücksichtigung und Einwerbung von Fördermitteln für das Projekt übergeben.

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