
Die Hochschule Bremen (HSB) setzt Maßstäbe mit ihrem nachhaltigen Engagement für Chancengleichheit und Diversität. Zum sechsten Mal in Folge erhält sie das renommierte TOTAL E-QUALITY Prädikat – ein Beweis für ihre starke und kontinuierliche Gleichstellungsstrategie. Der Frauenanteil bei Professorinnen und Studierenden steigt kontinuierlich und überdurchschnittlich.
Die HSB hat erneut die höchste Auszeichnung im Bereich Chancengleichheit erhalten. Zum sechsten Mal in Folge trägt sie die kommenden drei Jahre das TOTAL E-QUALITY Prädikat. Die Jury würdigt insbesondere die kontinuierliche Verbesserung der Geschlechterverhältnisse an der Hochschule: Der Frauenanteil bei Studierenden ist auf 44 Prozent gestiegen, bei Professorinnen liegt er bei 35 Prozent (2024, deutschlandweit 30 %). Zudem hat die Hochschule Bremen 2026 eine Antidiskriminierungssatzung verabschiedet. Die Vergabe-Jury des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland hob auch das Engagement der HSB im „Runden Tisch Vereinbarkeit“ auf Bremer Landesebene hervor.
Die HSB bleibt damit eine bundesweite Vorreiterin in der Entwicklung einer inklusiven und diversitätsgerechten Organisationskultur.
„Über 15 Jahre trägt die HSB bereits diese Auszeichnung. Wir freuen uns, dass unsere langjährige fachliche und strukturelle Arbeit an der Hochschule Bremen Früchte trägt,“ sagt Dr. Barbara Rinken, Zentrale Frauenbeauftragte der HSB. „Wir setzen weiterhin auf ein breites Spektrum an Maßnahmen, um Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen der Hochschule zu verwirklichen. Diese sind in unserem aktuellen Aktionsprogramm (Gender Equality Plan) ausformuliert und werden über ein regelmäßiges Monitoring nachgehalten.“
„Chancengleichheit und Vielfalt in allen Bereichen der Hochschule Bremen zu fördern, ist für uns ein wichtiges Ziel,“ sagt Dr. Sabina Schoefer, Konrektorin für Digitalisierung, Change Management und Diversity. „Die HSB setzt dabei auf eine langfristige Wirkung. So werden Gender- und Diversity-Aspekte in Forschung, Lehre und Studium kontinuierlich etabliert und Inklusion, Teilhabe und Vereinbarkeit verlässlich in die Organisationskultur integriert.“
Der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland wurde 1996 gegründet. Gemeinsam mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungsorganisationen und Verbänden steht er heute für die Gestaltung einer Arbeitskultur, welche Talenten jeden Hintergrunds den Ein- und Aufstieg ermöglicht. Besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Verknüpfung geschlechtsspezifischer Aspekte mit verschiedensten persönlichen und sozialen Merkmalen. Ein solcher intersektionaler Ansatz zielt auf die Reduzierung des Einflusses von (Geschlechter-)Stereotypen und auf den Ausbau diskriminierungsfreier, inklusiver Organisationsstrukturen. Für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Organisationskultur vergibt der Verein jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat. Im Bewerbungsprozess werden grundsätzliche Haltungen, Strategien, Maßnahmen und deren Monitoring abgefragt.

Dr. Sabina Schoefer
Vice President Digitalisation, Change Management and Diversity
+49 421 5905 2208
E-Mail