Die Hochschule Bremen (HSB) hat erneut erfolgreich das Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft durchlaufen. Damit bestätigte ein Gremium externer „Peers“ den fortwährenden Einsatz der HSB für die Förderung von Vielfalt auf verschiedenen Ebenen. Im Re-Audit betrachteten sie bei zwei Strategieworkshops im April 2022 die Themenfelder „Teilhabe – Erweiterung der Vielfalt der Studierendenschaft“ mit Fokus auf Inklusion und „Karrierewege für wissenschaftliches Personal“ mit dem Schwerpunkt Internationalisierung.

„An der HSB sehen wir Diversity als Chance. Dieser Punkt ist nicht nur in unserem Leitbild fest verankert, sondern wir fördern und leben Vielfalt auch aktiv in verschiedenster Weise. Wir freuen uns daher sehr über die erneute Zertifizierung im Audit ‚Vielfalt gestalten‘, die dies bestätigt. Zudem sehen wir uns durch das Re-Audit darin bestärkt, unseren Weg konsequent weiterzugehen“, so Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen.

In ihrer abschließenden Stellungnahme zeigten sich die Peers beeindruckt von den vielfältigen Maßnahmen und Zielen der HSB zur Weiterentwicklung des Themas Diversität. Besonders hoben sie die Informationsvermittlung gengenüber Studierenden und Lehrenden, die Aktivitäten und Maßnahmen des Zentrums für Lehren und Lernen (ZLL) sowie die Ausrichtung der Schwerpunktsetzungen auf Inklusion und die gezielte Gewinnung und Integration von Wissenschaftler:innen aus aller Welt positiv hervor.

Im Einzelnen fand das Gremium unter anderem lobenswert, dass die HSB eine Beratungsstelle „Inklusives Studieren“ eingerichtet hat. Diese unterstützt Studierende dabei, trotz Behinderung oder chronischer Krankheit erfolgreich zu studieren. Das Ziel der HSB, ihre internationale Ausrichtung durch einen höheren Anteil von Wissenschaftler:innen mit internationalem Hintergrund und interkultureller Kompetenz weiter zu stärken, nahmen die Peers ebenfalls positiv auf.

Die Stellungnahme enthält zudem Empfehlungen, wie die HSB ihre Bestrebungen in den beiden Schwerpunkten weiter vertiefen kann. Die Aspekte Inklusion im Studium und Internationalisierung des wissenschaftlichen Personals sollten auch im neuen Hochschulentwicklungsplan der HSB berücksichtigt werden, so der Vorschlag der Peers. Dieser ist zurzeit in der HSB in Arbeit.

Neben den beiden Schwerpunktthemen im Re-Audit zeigt sich der hohe Stellenwert von Vielfalt an der HSB beispielsweise in so unterschiedlichen Aktivitäten wie der Förderung von Frauen in der Wissenschaft, der Arbeit der Ständigen Kommission zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, der inhaltlichen Einbindung von Gender und Diversity in der Lehre, dem Café International als Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung oder dem Bremer Diversity Preis, der vom Zentrum für Interkulturelles Management & Diversity (ZIM) an der HSB verliehen wird.

Die Hochschule Bremen nahm von 2013 bis 2015 erstmals am Audit „Vielfalt gestalten“ teil und wurde 2016 erfolgreich zertifiziert. Das aktuelle Zertifikat ist bis Mai 2025 gültig.

Die Peers für das Re-Audit waren Prof. Dr. Sylvia Heuchemer, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Technischen Hochschule Köln, Prof. Dr. Ute von Lojewski, ehemalige Präsidentin der Fachhochschule Münster, und Dr. Jan Wulf-Schnabel, Gründer des Instituts für Inklusive Bildung gGmbH in Kiel.

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