An der HSB werde unglaublich viel geleistet – jeden Tag. Ob in der Lehre, von den Studierenden, in der Forschung, im Transferbereich sowie in der Weiterbildung, der Verwaltung, auf kultureller und internationaler Ebene. „Dies beeindruckt mich immer wieder aufs Neue; da kann ich einfach nur wow sagen“, so die Rektorin.

Dies konnte Bremens Wissenschaftssenatorin nur bestätigen: „Mit rund 8.700 Studierenden gehört die Hochschule Bremen nicht nur zu den größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Deutschlands. Sie ist mit ihrem breiten Fächerspektrum und ihrem Transfer in die Gesellschaft auch ein bedeutender Teil der Bremer Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Claudia Schilling. „Umso mehr freue ich mich, dass wir zuletzt bei einer der zentralen Herausforderungen einen großen Schritt nach vorn machen konnten. Eine wachsende Hochschule braucht mehr Platz. Diesen haben wir unter anderem mit dem Kauf des ehemaligen LAT-Gebäudes und der Eröffnung des fachübergreifenden AIR/PORT/LAB in der Airport-Stadt geschaffen. Wir werden die Hochschule Bremen auch in Zukunft unterstützen, das gilt für den Flächenbedarf genauso wie für ihre inhaltliche Weiterentwicklung.“

Rektorin dankt Senatorin für Unterstützung und „Rückenwind“

Rektorin Karin Luckey dankte der Senatorin ausdrücklich für die Unterstützung in den vergangenen Jahren – insbesondere während der Pandemie. „Sie haben Großes geleistet und die HSB sehr stark unterstützt. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich. Es ist wichtig, diesen Rückenwind in diesen unsicheren Zeiten zu spüren.“ Die Gesellschaft befinde sich in stürmischen Zeiten: Klimawandel, Energiekrise, sozial Probleme, Kriege und sich eine wandelnde Arbeitswelt brächten große Herausforderungen mit sich. Als innovative und praxisbezogene Hochschule für Angewandte Wissenschaften stehe die HSB mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im engen Austausch, um Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu finden. „Wir sind eine Renditehochschule“, so die Rektorin. „Jeder Euro, der in unsere Arbeit investiert wird, kommt mehrfach zurück. Alles, was wir tun, zahlt auf die Themen Bremens ein und schafft einen Mehrwert für den Standort Bremen.“

Knapp 70 praxisorientierte Studiengänge

Die HSB ist fachlich breit aufgestellt: Mit ihren knapp 70 praxisorientierten Studiengängen, die je nach Angebot in Vollzeit, international, dual oder berufsbegleitend studiert werden können, sichert sie nicht nur die Ausbildung der nächsten Generation, sondern auch den Fachkräftenachwuchs in unserem Land. Das Spektrum ist groß: Es reicht von Gesundheitsberufen über Arbeitsfeldern im sozialen Bereich, der maritimen Wirtschaft bis hin zu Hightech-Bereichen, wie IT, sowie Luft- und Raumfahrt, Bau und Stadtentwicklung.

Eine weltoffene und tolerante Hochschule

„Wichtig ist der HSB immer der persönliche Austausch“, so die Rektorin. Dies zeige sich auch beim Neujahrsempfang, der nach einer zweijährigen Auszeit durch die Pandemie endlich wieder stattfinden könne. „Wir sind eine Hochschule, die sehr nah dran ist an ihren Studierenden. Unsere Lehrenden arbeiten in Kleingruppen und begleiten ihre Studierenden individuell. „Die HSB ist eine weltoffene und tolerante Hochschule, jede 5. Person unter den Studierenden kommt aus einem anderen Land. Und wir können noch mehr.“ So müsse das Thema internationale Mobilität und Partnerschaften weitergedacht werden. Dafür hat sich die HSB vor rund drei Jahren auf den Weg gemacht: Seit 2020 engagiert sich die HSB in einem europäischen Netzwerk. Die STARS EU (Strategic Alliance for Regional Transition European University) vereint die Stärken von acht traditionsreichen, sich ergänzenden europäischen Hochschulen. Gemeinsam wollen sie Hochschuleinrichtungen neu konzipieren – mit dem Ziel, eine neuartige Europäische Universität zu schaffen.

Urkunden, neue Mitarbeitende und musikalisches Programm

Zur Tradition des Neujahrsempfangs der HSB gehört die Würdigung der Studiengänge, die sich seit dem letzten Neujahrsempfang reakkreditiert haben. Und so vergab die Rektorin zahlreiche Urkunden an Vertreter:innen der Fakultäten. Zudem wurden alle neuen Mitarbeitenden begrüßt und vorgestellt, die seit 2020 an der HSB angefangen haben.

Das musikalische Programm gestaltete der Leiter des Hochschulchors IntoNation Julio Fernandez (Gesang) mit Kristina Legosteiva am Klavier.

 

 

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