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Landesgleichstellungsgesetz LGG

Der Grundsatz der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist seit 1949 rechtlich verankert.
Zu verdanken haben wir dies den "vier Müttern" des Grundgesetzes: Elisabeth Selbert, Friederike Nadig, Helene Wessel und Helene Weber, die über Parteigrenzen hinweg, erfolgreich für die Festschreibung der Formulierung "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" gekämpft haben.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands musste das Grundgesetz überarbeitet werden. Wiederum setzten engagierte Frauen unter dem Motto "Frauen und Männer in bester Verfassung" Frauenrechte durch. Artikel 3 des Grundgesetzes lautet seit 1994 "Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin". Mit dieser Formulierung wurde der Staat zur aktiven Frauenförderung verpflichtet und die Zulässigkeit von Frauenfördermaßnahmen ist seither garantiert. Das vom Senat der Freien Hansestadt Bremen beschlossene "Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau im öffentlichen Dienst des Landes Bremen" (LGG) gilt seit dem 20.11.1990 und findet Anwendung in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes, wie landeseigene Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie die Gerichte des Landes Bremen.

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100 Jahre Frauenwahlrecht: Dokudrama über den Kampf engagierter Frauen quer durch Europa für das Wahlrecht, der 1918, nach Ende des Ersten Weltkriegs, erste Erfolge erzielt.

Sie heißen Marie Juchacz, Emmeline Pankhurst, Anita Augspurg und Marguerite Durand. Für ihre politischen Ziele werden sie verspottet, eingesperrt und manchmal sogar gefoltert. Beirren lassen sie sich nicht. Sie stehen an der Spitze eines leidenschaftlichen Kampfes tausender Frauen um das Wahlrecht.


 

 

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