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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Einige Prüflinge und Prüfer 2017, links: Prof. Dr. Renate Freericks (Leiterin des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft, rechts: Dieter Gauf, Geschäftsführer des RDA
Hochschule Bremen zertifiziert Reiseleiterinnen und Reiseleiter
Bereits zum 16. Mal wurden an der Hochschule Bremen (HSB) die Reiseleiterprüfungen des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft, Berlin, und der HSB abgenommen. 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - Studierende der HSB aus den Internationalen Bachelor-Studiengängen Angewandte Freizeitwissenschaft und Tourismusmanagement und dem internationalen Master-Studiengang Master in Leisure and Tourism sowie Praktikerinnen und Praktiker aus Deutschland, Österreich und Italien - stellten sich der Prüfungskommission. Diese besteht aus Lehrenden der Internationalen Studiengänge sowie Expertinnen und Experten der Tourismuswirtschaft. Ziel der Prüfung ist die Erlangung des Reiseleiterausweises und des Reisleiterzertifikats, des ersten Qualifikationsnachweises für Reiseleiterinnen und Reiseleiter in Deutschland. Bereits über 520 dieser Zertifikate händigte die HSB „frischgebackenen“ Reiseleiterinnen und Reiseleitern aus.

Es gibt in Deutschland weder ein anerkanntes Berufsbild noch entsprechende Berufszugangsvoraussetzungen für den Bereich Reiseleitung. Mit dem Reiseleiterzertifikat des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft und der HSB wird die Qualität der Dienstleistung Reiseleitung gefördert, indem objektive Vorgaben für das Tätigkeitsfeld des Reiseleiters geschaffen werden. Das Reiseleiterzertifikat soll unter anderem deutschen Reiseleiterinnen und Reiseleitern im europäischen Ausland helfen, mögliche Behinderungen durch Behörden zu umgehen.

Um das Reiseleiterzertifikat zu erlangen, müssen Kenntnisse über Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Geschichte, Geographie und Politik des Reiselandes sowie über das Herkunftsland der Gäste nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Bereiche Organisation wie Qualitätssicherung und Kontrolle, Tourismuskunde, Recht und insbesondere Didaktik/Methodik der Reiseleitung.

Hinweise für Redaktionen:
Für Rückfragen: Prof. Dr. Renate Freericks, Hochschule Bremen, Fakultät Gesellschaftswissenschaften, Leiterin des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft, 0421-5905 3783, renate.freericks@hs-bremen.de.

Medieninformation
News intern, Facebook HSB
Dr. Dieter Brinkmann
Fakultät Gesellschaftswissenschaften

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Wissenschaft und Kunst im Dialog – Zwischenbilanz für das Wintersemester
Zum ersten Mal finden in diesem Wintersemester Lehrveranstaltungen an der Hochschule Bremen in Form einer Tandemlehre in Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern statt. Anfang Dezember zogen Lehrende und Studierende eine erste Zwischenbilanz und stellten ihre Teilprojekte aus den vier beteiligten Fakultäten vor:

• Entwurfs- und Planungsmethoden (Architektur)
• Strömungslehre (Bionik)
• Statistik (European Finance and Accounting)
• Wissenschaftliches Arbeiten und Einführung in die Freizeitwissenschaft (Angewandte Freizeitwissenschaft)

Lucia Kapicinska (School of Architecture) erläuterte die Arbeiten der Studierenden zum Thema „Körper“. Gemeinsam mit der Dramaturgin Anke Euler (step text dance project) wurde das Konzept für diese integrierte Lehrveranstaltung entwickelt und umgesetzt. Die erste Aufgabe für die Studierenden bestand darin, die Maße ihres Körpers zu erkunden (Finger, Hand, Fuß usw.) und mit dem eigenen Körper den Raum zu vermessen (Ort-Analyse). Entstanden sind u.a. beindrucktende „Aufsteller“ mit den Körperbildern der Beteiligten (Bilder1 und 2).


Bild 2
Roland Huhs (Theaterwerkstatt der HSB) bilanzierte das Konzept der „anderen Bibliothekseinführung“. Hierbei wurde eine Kernbotschaft der Bibliothek in Absprache mit den Kollegen dramaturgisch in eine Theaterszene umgesetzt. „ Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene“, lautete der einfache Text im Script. In verteilten Sprechrollen wurde diese Botschaft von den Studierenden der Freizeitwissenschaft in der ansonsten natürlich ganz leisen Umgebung laut vorgetragen, und die Darsteller nutzten den Raum zwischen den Regalen, um für Zuschauer und Beteiligte die Teilbibliothek am Neustadtswall einmal ganz anders zu erschließen. Ein kleines Gemeinschaftserlebnis war diese „Störung“ allemal (Bilder 3 und 4).


Bild 3

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Weitere Projekte fanden in Zusammenhang mit der Bremer Shakespeare Company statt (Umfrage zu den Schlafgewohnheiten der Erstsemester mit Geschichten zu den Matratzen). Die Strömungslehre in Bionik wurde durch moderne Tanz-Konzepte bereichert, und die Bewegung im Raum konnte durch aktive Körperarbeit nachvollzogen werden (step text dance project). Für die Berufsrollen in der Freizeit (z.B. Eventmanagerin) wurden schließlich kurze Theaterscenen erarbeitet und im Modul zur Aufführung gebracht.

Die Zwischenbilanz aller Projekte zeigt ein differenziertes Bild und verweist auf ganz unterschiedliche Studienkulturen in den technischen und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten. Teilweise hätten sich die Studierenden eine stärkere Verbindung zu ihren Lernaufgaben gewünscht. Sowohl eine starke, prüfungsrelevante Integration in Module erscheint machbar als auch die Entwicklung freiwillig wahrgenommener kulturell anregender Zusatzangebote. Die beteiligten Künstler und Institutionen betonten ihre Offenheit für eine Fortführung des Vorhabens. Eine abschließende Evaluation ist für Januar 2017 vorgesehen.
Auf dem 4. Bremer Freizeitkongress wurde der Preis für die beste Bachelorarbeit 2015/16 von der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Renate Freericks überreicht!

Preisträgerin: Janika Hintzsche
Titel der Bachelroarbeit: „Tourismus als Handlungsfeld von Nord-Süd-Städtepartnerschaften – Eine Analyse zur Bedeutung und des Potenzials des Handlungsfeldes Tourismus in der Arbeit von Städtepartnerschaften zwischen deutschen Städten und Städten in den Ländern des globalen Südens"

Wir danken dem Sponsor: Camp Adventure, Hamburg
25./26.11.2016 Hochschule Bremen
Der 4. Bremer Freizeitkongress schließt mit einer positiven Bilanz. Das Tagungsthema „Gesundheit in der entwickelten Erlebnisgesellschaft“ ist bei allen Beteiligten auf große Resonanz gestoßen. 25 Referentinnen und Referenten engagierten sich in vier Programmblöcken mit ihren Beiträgen und trugen zu einer kritischen Analyse von Hintergründen einer Gesellschaft mit dem „Fluchtpunkt Wellness, Fitness und Gesundheit“ und der Entwicklung von „nachhaltig-integrativen Perspektiven für Freizeit und Tourismus“ bei. In der abschließenden Plenumsdiskussion wurden vier Zukunftsaufgaben für eine „kritische Freizeitwissenschaft“ im Problemfeld Gesundheit und Erlebnis zum Ausdruck gebracht:
• das Individuum stärken und kollektive Antworten auf neue gesellschaftliche Zumutungen finden;
• den Wandel begleiten: offen bleiben für die Wahrnehmung und Analyse neuer Phänomene, Strukturen und Paradoxien der Erlebnisgesellschaft;
• Brücken schlagen zur touristischen Mobilität, zur Stadtentwicklung und betrieblichen Gesundheitsförderung und
• neue Modelle für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und gesundheitsförderliche Erlebnisgesellschaft entwickeln!
Prof. Dr. Renate Freericks dankte in ihrem Schlusswort im Namen der Veranstalter allen Förderern des Kongresses, insbesondere dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen und verwies auf die vielen Kontakte, die im Laufe der Tagung entstanden sind. Im anschließenden Arbeitstreffen des Netzwerks Freizeitwissenschaft wurde schon über mögliche Themen für den nächsten Freizeitkongress an der Hochschule Bremen im Jahr 2018 gesprochen. Mit dem Umbruch der Dienstleistungswirtschaft und einer weiteren Durchdringung des Alltags durch digitale Medien entstehen für gegenwärtige Generationen ganz neue gesellschaftliche Problemlagen: Verlust von Arbeit und Lebenssinn, Verfügbarkeit von mobilen Medien in ungeahntem Ausmaß sowie Erfassung und Überwachung immer weiterer Lebensaspekte. „Freizeit 4.0“ könnte daher das Thema für 2018 sein, so der Wunsch vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Dokumentation: Erstsemester-Einführungstage in Wilhelmshaven
Die Einführungstage im WS 2016/17 führten die Erstsemester im Studiengang ISAF in diesem Jahr nach Wilhelmshaven (12. bis 14. Oktober 2016). 37 Studierende, zwei studentische Hilfskräfte und die hauptamtlich Lehrenden des Studiengangs nahmen daran teil. Exemplarisch für die fachlichen Säulen des Studiengangs wurden das Nationalpark-Besucherzentrum und in Teilen die Stadt Wilhelmshaven erkundet. Der Leiter der Bildungsabteilung im Besucherzentrum, Roger Staves, sowie Jürn Bunje von der Wattenmeer Nationalparkverwaltung standen als Experten zur Verfügung. Fragen der nachhaltigen Entwicklung der Region und das Lernerlebnis für Besucher standen diesmal im Mittelpunkt der Einführungstage.

In Rahmen der Begrüßungsveranstaltung gaben Frau Rosenboom (Wilhelmshaven Touristik) und Herr Gerdes (Wangerland Touristik) einen ersten Einblick in die Angebotsstrukturen, das touristische Marketing und die Entwicklungsperspektiven der Region. Der Besuch im Nationalparkzentrum umfasste eine Erlebnisfahrt mit dem Schiff in den Jadebusen hinein. Die Umweltbildung im Rahmen der Zugvogeltage konnte so aktiv miterlebt und nachvollzogen werden. Die Einheit zur „Erlebnispädagogik“ mit Robin Salgado vermittelte Erfahrungen mit Vertrauensübungen und Kommunikationsspielen. Ebenfalls sehr gut angenommen wurde das Abendprogramm mit Aktionen zum Kennenlernen unter Anleitung der studentischen Hilfskräfte.

Die gesamte Gruppe war in der CVJM Gästehaus untergebracht. Das positive Feedback der Studierenden am Ende dieser zehnten Erstsemesterfahrt im Studiengang ISAF zeigte wieder einmal: Für den Studieneinstieg und das Kennenlernen am Anfang der gemeinsamen Lernzeit in der Hochschule sind die ISAF-Einführungstage eine gute Sache.
8. Juni, 14 Uhr: Praxisprojekte aus Freizeit und Tourismus: Studierende präsentieren Ergebnisse
„Trendanalyse Ferienhausurlaub für 18- bis 30-Jährige für Traum – Ferienwohnungen Bremen“, „Entwicklung einer Multi-Media-Strategie für die Erlebnis Bremerhaven GmbH“ - das sind nur zwei von mehreren Vorhaben, die Studierende im 4. Semester der beiden Internationalen Studiengänge Angewandte Freizeitwissenschaft und Tourismusmanagement der Hochschule Bremen in Kooperation mit Freizeit- und Tourismusunternehmen aus der Region seit März diesen Jahres in Kleingruppen von maximal zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern bearbeitet haben. Am Mittwoch, dem 8.Juni 2016, stellen sie von 14 bis 18 Uhr ihre Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit vor. Veranstaltungsort: Hochschule Bremen, Neustadtswall 30, SI-Gebäude, Raum SI 364. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Projektthemen sind in diesem Jahr:
• Trendanalyse Ferienhausurlaub in der Zielgruppe 18– 30Jährige für Traum- Ferienwohnungen Bremen
• Entwicklung einer Qualitäts- und Wettbewerbsstrategie für kleinere und mittlere Beherbergungsbetriebe in Lübbenau/Spreewald
• Entwicklung einer Multi-Media-Strategie für die Erlebnis Bremerhaven GmbH
• Evaluation des neuen Entdeckerzentrums der botanika in Bremen
• Markt- und Potentialanalyse der Nutzung der Nienburger Heilquelle zu touristischen Zwecken
• Entwicklung des Bedarfs und der Anforderungen für eine Buchungsplattform im Bereich Camping
• Entwicklung eines nachhaltigen Tourismusprodukts in Durban/Südafrika
• Planung und Organisation des Messeauftritts auf der ITB Berlin 2016

Hinweis für Redaktionen: Für Rückfragen: Prof. Dr. Renate Freericks, Hochschule Bremen, Professorin für Pädagogische Freizeit- und Tourismuswissenschaft, 0421-5905 3783, renate.freericks@hs-bremen.de.
Gerne können auch wieder neue Projektthemen für 2017 eingereicht werden!
Bremer Kompetenzzentrum Freizeit und Tourismus erfolgreich auf der ITB 2016 in Berlin
Erstmals präsentierte sich das Kompetenzzentrum Freizeit und Tourismus der Hochschule Bremen gemeinsam mit neuem Corporate Design erfolgreich auf der ITB, der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin, der Leitmesse der globalen Reisebranche. Die internationalen Bachleorstudiengänge Angewandte Freizeitwissenschaft und Tourismusmanagement, der Masterstudiengang International Studies in Leisure and Tourism und die beiden weiterbildenden Studiengänge Master of Tourism Management, MBA, Masterstudium Kulturmanagement demonstrieren eindrucksvoll mit den Forschungsinstituten Freizeitwissenschaft und Kulturarbeit e.V. , Zentrum für Interkulturelles Management, Institut markt.forschung.kultur, Institute for Transport and Development, Informations- und Dokumentationszentrum für Freizeitwissenschaft das Kompetenzspektrum der Hochschule Bremen.
Am Messestand der Hochschule Bremen in Halle 11.1, der so genannten »Hochschulhalle«, führten Professor_Innen und Studierende mehr als 300 Beratungsgespräche zu den Freizeit-, Kultur- und Tourismusstudiengängen der Fakultäten Gesellschaftswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und des International Graduate Center. Der ITB Stand bot Fachbesuchern und Tourismus-Interessierten aus aller Welt eine gute Gelegenheit sich über die Studienangebote einschlägig zu informieren. Das größte Interesse galt dabei, wie schon in den Vorjahren, dem konsekutiven Masterstudiengang „International Studies in leisure and tourism“.
Für Professor_Innen und Geschäftspartner_Innen war es ein guter Anlass Networking zu betreiben und Kontakte zu Branchenvertreter_Innen zu knüpfen oder bei erstklassigen Beiträgen über aktuelle Themen der Touristik, mitzuwirken. Die Kollegen Prof. Dr. Hartmann und Prof. Dr. Stecker referierten beispielsweise auf der Bühne in Halle 11.1 über die ‚nachhaltige Entwicklung des Kulturtourismus im internationalen Vergleich‘. Einer unserer Absolventen, Oliver Puhe (tourimusdesign.com), referierte am Stand über ‚Innovationen und Informationssysteme im Tourismus‘. Und Prof. Dr. Renate Freericks referierte beim Youth incoming Germany Programm über das Thema ‚Kann man Jugendreisepädagogik verkaufen? vor interessiertem Fachpublikum.
Beim traditionellen Alumni-Gettogether am Stand waren in diesem Jahr wieder über 120 ehemalige Studierende oder Geschäftspartner zu Gast und konnten sich bei einem Glas Becks oder Sekt in willkommener Atmosphäre austauschen.
Es war in vielerlei Hinsicht ein Rekordjahr für die ITB Berlin. Mit dem diesjährigen Partnerland Malediven präsentierten sich 11.000 Aussteller aus 186 Ländern in 26 ausgebuchten Hallen. Der ITB-Kongress hatte mehr als 400 Keynotes, Interviews und Podiumsdiskussionen zu bieten ̶ insgesamt reisten rund 180.000 Besucher nach Berlin. Somit hat sich die ITB als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Touristiker aus aller Welt behauptet.

Wir danken an dieser Stelle allen Sponsoren, Spendern, Studierenden und Lehrkräften, die an dem erfolgreichen Messeauftritt 2016 mitgewirkt haben!
Reiseleiterprüfung 2016
Zum 15. Mal fanden in diesem Jahr (1. und 2. Februar 2016) in der Hochschule Bremen die Reiseleiterprüfungen des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft, Berlin, und der Hochschule Bremen statt. 20 Teilnehmer_innen– Studierende der Internationalen Bachelorstudiengänge Angewandte Freizeitwissenschaft und Tourismusmanagement, des internationalen Masterstudiengangs Master in Leisure and Tourism; Praktiker_innen aus Deutschland, Schweiz und Italien- stellten sich der Prüfungskommission, bestehend aus Hochschullehrer_innen des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft B.A. sowie Expertinnen und Experten der Tourismuswirtschaft. Ziel ihrer Bemühungen ist die Erlangung des Reiseleiterausweises und des Reisleiterzertifikats, des ersten Qualifikationsnachweises für Reiseleiterinnen und Reiseleiter in Deutschland. Bereits über 495 dieser Zertifikate händigte die Hochschule Bremen „frischgebackenen“ Reiseleiterinnen und Reiseleitern aus.

Es gibt in Deutschland weder ein anerkanntes Berufsbild noch entsprechende Berufszugangsvoraussetzungen für den Bereich Reiseleitung. Mit dem Reiseleiterzertifikat des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft und der Hochschule Bremen wird die Qualität der Dienstleistung Reiseleitung gefördert. Objektive Vorgaben für das Tätigkeitsfeld des Reiseleiters werden geschaffen. Das Reiseleiterzertifikat soll unter anderem deutschen Reiseleiterinnen und Reiseleitern im Ausland helfen, mögliche Behinderungen durch Behörden zu umgehen.

Um das Reiseleiterzertifikat zu erlangen, müssen Kenntnisse über Sehenswürdigkeiten, Kunst, Kultur, Geschichte, Geographie und Politik des Reiselandes sowie über das Herkunftsland der Gäste nachgewiesen werden. Hinzu kommen die Bereiche Organisation wie Qualitätssicherung und Kontrolle, Tourismuskunde, Recht und insbesondere Didaktik/Methodik der Reiseleitung.
Neuerscheinung 2015 – Freizeitsoziologie
Handbuch Freizeitsoziologie

Herausgeber: Renate Freericks/Dieter Brinkmann

Mit diesem Handbuch erfolgt nach langer Zeit endlich wieder eine breit aufgestellte soziologische Auseinandersetzung mit dem Thema Freizeit, wenngleich nicht der Anspruch erhoben werden kann, alle relevanten Themen in einem Band umfassend zu bearbeiten. Zuletzt wurde 2002 mit dem Werk von Hans Werner Prahl ein grundlegender Beitrag zur Soziologie der Freizeit vorgelegt. Die Entstehung und strukturelle Bedeutung von Freizeit sowie die Entwicklung der Freizeit im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen und Umbrüche wurde thematisiert. Der Eindruck der Vernachlässigung des Freizeitthemas in der Soziologie in den letzten Jahren, angesichts der nach wie vor wachsenden ökonomischen und strukturellen Bedeutung, mag den wenigen explizit freizeitbezogenen Studiengängen in Deutschland und damit fehlenden Freizeitexperten auf Hochschulebene geschuldet sein. Ganz anders sieht es mit den sog. „leisure studies“ im europäischen und weltweiten internationalen Kontext aus. Die Soziologie ist jedoch eine zentrale Bezugsdisziplin der Freizeitwissenschaft. Soziologische Erkenntnisse zum gesellschaftlichen Wandel wie u. a. zur Individualisierung und Pluralisierung in postmodernen Gesellschaften oder zum demografischen Wandel sind von hoher Relevanz für die Gestaltung von Freizeit. Richten wir den Blick auf Teildisziplinen wie die Konsum-, Kultur- oder Sportsoziologie wird zudem implizit Freizeit thematisiert.

Springer VS Verlag,
740 Seiten,
ISBN: 978-3-658-01519-0,
Ebook ISBN: 978-3-658-01520-6
24.07.2015: Exkursion zum RDA-Workshop nach Köln
Unter dem Motto „Mach Dich schlau“ folgten wir am 22. Juli 2015 der Einladung des RDA zum RDA-Workshop in Köln – der internationalen Leitmesse für Bus- und Gruppentouristik.
Mehr als 1.000 Aussteller präsentierten in diesem Jahr ihr umfangreiches Leistungsspektrum. Wir lernten viele Aussteller kennen, die großes Interesse an Nachwuchskräften haben und konnten spannende Kontakte knüpfen. Zudem durften wir am RDA-Abendevent am Mittwochabend teilnehmen und führten auch hier interessante Gespräche mit nationalen und internationalen Ausstellern.
Wir danken dem RDA vielmals für den kostenlosen Messeeintritt, die vergünstigte Anreise mit MeinFernbus / Flixbus sowie die kostenfreie Übernachtung in der DJH Köln Deutz - es war eine tolle Erfahrung, mit dabei sein zu dürfen!

In diesem Jahr waren wir mit zwei Studentinnen des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft (ISAF) und einem Studenten des Internationalen Studiengangs Tourismusmanagement (ISTM) sowie der ISAF-Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Renate Freericks und der ISTM-Projektkoordinatorin Simone Biederbeck vor Ort, um uns einen Überblick zu verschaffen und den Workshop kennenzulernen. Da wir begeistert waren, werden wir im nächsten Jahr kräftig die Werbetrommel rühren und bestimmt viele weitere Nachwuchskräfte der beiden Studiengänge für diese Veranstaltung begeistern können.

Save the Date für das nächste Jahr: 05. – 07. Juli 2016 in Köln

Weitere Informationen zum RDA Workshop: http://www.rdaworkshop.de/

Projektsteller und Projektbetreuer
Startschuss der Learners´ Company
Am Freitag, den 13.02.2015 war es wieder soweit und an der Hochschule Bremen in der Werderstraße fiel der offizielle Startschuss für die diesjährige Learners´ Company der beiden Studiengänge „Internationaler Studiengang Tourismusmanagement“ (ISTM) und „Internationaler Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft“ (ISAF) der Hochschule Bremen.
Acht spannende Theorie-Praxisprojekte im Themenfeld Freizeit, Kultur und Tourismus standen den mehr als 80 Studierenden des 4. Semesters für das Sommersemester 2015 zur Auswahl, so dass bereits während des Studiums praktische Erfahrungen gesammelt werden können und ein projektorientiertes Lernen ermöglicht wird.
Die Studierenden konnten aus folgenden Themen ein Projekt auswählen, so dass in Kleingruppen von max. 12 Teilnehmern gearbeitet wird:
- Planung und Organisation des Messeauftritts auf der ITB Berlin 2015
- Markt- und Potentialanalyse zu den Freizeitangeboten im Stadtteil Bremen-Hemelingen
- Nachhaltiger Jugendtourismus – vom Status quo in die Zukunft, RUF Reisen Bielefeld
- Entwicklung eines Vermarktungskonzeptes für das Historische Museum Bremerhaven
- Öffentlichkeitsarbeit rund um den Diversity Day in Bremen am 09.06.2015
- Lübbenau / Spreewald: Marketingkonzept für Familien mit Kindern
- Bow Line Maritime GmbH als Bremer Lokalmatador
- Entwicklung eines Marketingkonzeptes für die erste Social Travel Agency
Die Ergebnisse dieser Theorie-Praxisprojekte werden in der Abschlussveranstaltung am Mittwoch, den 24.06.2015 von 14 bis 18 Uhr in der Hochschule Bremen am Neustadtswall in Raum SI 364 durch die Studierenden des 4. Semesters präsentiert. Merken Sie sich den Termin bereits vor! Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Wenn auch Sie als Unternehmer, kommunaler Anbieter, Vereins- oder Verbandsvorsitzender Interesse haben, ein spannendes Projekt gemeinsam mit den Studierenden der beiden Studiengänge der Hochschule Bremen durchzuführen, dann melden Sie sich gerne bei den beiden Organisatoren der Learners` Company Claudia Freimuth (0421/5905-48 52 / istm@hs-bremen.de) oder Prof. Dr. Renate Freericks (renate.freericks@hs-bremen.de, 0421/5905-3783)
Praxisbörse 2014 „Facetten der Freizeit“ erfolgreich durchgeführt!
Zahlreiche Besucher angezogen!
An über 50 Ständen präsentierten
Studierende des 7. Semesters Berufsfelder
und Praxiseinrichtungen aus dem Bereich
Event, Kultur, Bildung und Tourismus im In- und Ausland.
Zudem waren einige Gäste und
Referenten aus der Praxis mit Vorträgen oder einem eigenen Stand vertreten.
So berichteten u.a. Anke Truscheit von BRIDGE und Frau Dr. Monika Blaschke vom Career Service von den Berufsperspektiven als eigene UnternehmerIn und den Beschäftigungswegen,
Katharina Hendry von PraktiGo stellte diverse Praktikumsmöglichkeiten im Ausland und Lena Lorenz Praktika im internationalen Jugendbegegnungsbereich und Jugendreisen vor.
In einer Talkrunde berichteten mit Sebastian Wessels (JOKE Eventagentur), Antonia Koch (Naturfreundejugend/Jugendhaus Buchte), Andre van Waegeningh (Freilichtmuseum am Kiekeberg) und Corinna Kolb (Cityinitiative Bremen Werbung e.V.) vier Absolventen des Internationalen Studiengangs Angewandte Freizeitwissenschaft von den eigenen ersten beruflichen Erfahrungen und den Anforderungen in der Berufspraxis. Sie gaben den Studierenden wertvolle Tipps für ihre ersten Schritte in die Berufswelt.

Prof. Dr. Renate Freericks Preisträgerin Miriam Kaiser
Preisverleihung 2014
Beste Bachelor-Thesis

Titel der Bachelorarbeit: Auslandsmarketing von deutschen Städtedestinationen. Analyse und Entwicklungsmöglichkeiten der Vermarktung Hamburgs als Shoppingdestination in Russland

Sponsor: Offaehrte Sprachreisen, Bremen

 

Erstsemesterfahrt nach Bremerhaven
Die Einführungstage im WS 2014/15 führten die Erstsemester im Studiengang ISAF in diesem Jahr in die Seestadt Bremerhaven. Exemplarisch für die fachlichen Säulen des Studiengangs wurden das Produkt „Havenwelten“, das Besuchserlebnis im „Klimahaus 8° ost“ und die Nachhaltigkeit im „Zoo am Meer“ erkundet. Der Geschäftsführer des Klimahauses, Arne Dunker, und die Direktorin des Zoos, Dr. Heike Kück, standen für Fragen zum Konzept und zu den Perspektiven des Berufsfeldes zur Verfügung. Jan Rohrbach von der Bremerhaven-Touristik brachte zu Beginn alle mit seinem einführenden Vortrag zu „Kommunikation und Vertrieb“ auf den richtigen Kurs, und in einer Einheit „Erlebnispädagogik“ mit Andree Schinke konnten spannende Erfahrungen mit Vertrauensübungen und Kommunikationsspielen gesammelt werden. Das positive Feedback der Studierenden zeigte wieder einmal: Für den Studieneinstieg und das Kennenlernen am Anfang der gemeinsamen Lernzeit in der Hochschule sind die ISAF-Einführungstage eine super Sache. (Dieter Brinkmann)
Die Stadt als Kultur- und Erlebnisraum
3. Bremer Freizeit.kongress
Am 31.10./1.11. 2014 fand der 3. Bremer Freizeitkongress unter dem Motto "Die Stadt als Kultur- und Erlebnisraum" statt. Der Kongress richtetete sich an Wissenschaftler/innen, Praktiker genauso wie an Studierende und Alumni der Freizeitwissenschaft. Auch in diesem Jahr standen informative Vorträge, spannende Workshops und ein buntes Rahmenprogramm auf der agenda. Daneben gab es Raum zum Netzwerken in der Freizeitwissenschaftler-Community.
Der diesjährige Bremer Freizeitkongress hatte drei Themenschwerpunkte, in denen Fragen der Stadtkultur und
der Lebensqualität aufgegriffen wurden:
Freizeitbildung und Erlebnis
Freizeitmanagement und Kultur
Freizeitplanung für die Stadt.


Bildimpressionen des 3. Bremer Freizeitkongresses
Weserkurier Interview mit Dr. Dieter Brinkmann zum Thema Kulturtourismus
2. Bremer Freizeitkongress
Kongressband erschienen
Weserkurier online-Interview mit Prof Dr. Renate Freericks
Frage der Woche: Wir wirkt sich anhaltendes Schmuddelwetter auf das Freizeitverhalten und das Wohlbefinden von Menschen aus?
Werserkurier Interview mit Dr. Dieter Brinkmann zum Thema Erhalt des Universum Science Center Bremen- Das Erlebnismuseum ein Lernort und Tourismusmagnet
Praxisbörse 2013 erfolgreich durchgeführt!
Zahlreiche Besucher angezogen!

Praxisbörse 2013
An über 50 Ständen präsentierten
Studierende des 7. Semesters Berufsfelder
und Praxiseinrichtungen aus dem Bereich
Event, Kultur und Tourismus im In- und Ausland.
Zudem waren einige Gäste und
Referenten aus der Praxis vertreten.
So berichtete u.a. Edna Luettmann
von den Berufsmöglichkeiten im Bürgerhaus Hemelingen,
Anke Truscheit (bridge Bremen) von der Berufsperspektive als eigene UnternehmerIn,
und Anna Schnekker von den Praktikumsmöglichkeiten im Musicaltheater Bremen.
Das Theaterschiff Bremen, der Bremer Sportverein 1860, der Verein Jordsand zum Schutze der Natur (Hamburg) und transfer e.V. (Köln) waren sogar mit einem eigenen Stand vertreten.


ISAF-Erstsemester-Gruppe 2013
Erstsemestertage 2013 im Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft
In diesem Jahr stand die Entwicklung des Künstlerdorfs Worpswede im Mittelpunkt der Einführungstage. Exemplarisch für die Herangehensweise im Studiengang wurden gemeinsam die Infrastruktur für den Kulturtourismus im Ort, die Besucherstrukturen und die Verknüpfungen mit ökologischen Problemstellungen in der Region erkundet. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Worpsweder Museumsverbund und die örtliche Touristinformation. Die Jugendherberge Worpswede bot angenehme Arbeitsmöglichkeiten und eine freundliche Unterkunft.
Preisverleihung 2012
Beste Bachelor-Thesis

Prof. Dr. Renate Freericks, Preisträgerin Annika Müller

Titel der Bachelorarbeit: Backpacking - Wandel einer individuellen Reiseform zu einem kommerziellen Massenphänomen

Sponsor: IFKA e.V. Bremen

Animation auf der Breminale im Juli 2012 - Studierende der Freizeitwissenschaft aktiv
Richtig entspannen in den Ferien
Die Sommerferien sind da: Für die meisten Familien die Zeit, um gemeinsam Urlaub zu machen. Doch wie schaltet man auf Ruhe um? Nordwestradio-Moderator Hans-Heinrich Obuch sprach darüber mit der Freizeitwissenschaftlerin Professor Dr. Renate Freericks.
Weserkurier Interview mit Dr. Dieter Brinkmann und Prof. Dr. Renate Freericks zum Thema Freiwilligen Engagement in der Freizeit
Artikel in der NWZ-Online
Zeitungsartikel zur Buchpräsentation
8. März - Buchpräsentation
Der Einladung zur Buchpräsentation „Freizeitwissenschaft – Handbuch für Pädagogik, Management und nachhaltige Entwicklung“, am 8. März folgten reichlich Besucher aus den Bereichen Presse, Fachpublikum sowie Studierende des Studienganges.

Mit diesem Buch werden Grundlagen und Perspektiven der Freizeitwissenschaft aufgezeigt: Freizeitwissenschaft versteht sich als eine "Spektrumswissenschaft". Im Fokus steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Freizeit als einem zentralen Lebensbereich in unserer Gesellschaft. Freizeit ist ein wesentlicher Ausdruck von Lebensqualität. Sowohl aus sozialwissenschaftlicher, pädagogischer, soziologischer und psychologischer als auch aus geografischer und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive wird Freizeit in ihren verschiedenen Handlungsfeldern analysiert und diskutiert. Die zentralen Handlungsfelder der Freizeit wie Kultur, Konsum und Erlebnis werden im Überschneidungsbereich von Freizeit im Wohnumfeld und Tourismus erörtert.
Das Buch gibt insbesondere Studierenden und Lehrenden, aber auch allen Interessierten einen vielseitigen Einblick in die Freizeit und die Freizeitwissenschaft.

Die maßgeblichen Autoren des Werkes sind die drei Studiengangs Professoren: Prof. Dr. Renate Freericks, Prof. Dr. Rainer Hartmann und Prof. Dr. Bernd Stecker.

Buchdeckel - Freizeitwissenschaft
Bildungsprojekt im Tourismus erhält zwei Auszeichnungen


Für Rückfragen:
Randy Haubner, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung
Tel.: 0421-171910, r.haubner@bizme.de
Prof. Dr. Renate Freericks, Hochschule Bremen, 0421-5905-3783, renate.freericks@hs-bremen.de.

Absolventenball Februar 2012


 

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