Aktuelles aus der Fakultät 1
Prof. Dr. Joachim Prätsch verstorben
Am Montag, den 23. August 2010, ist Prof. Dr. Prätsch in Hamburg verstorben. Er hat einen langen, immer wieder erfolgreich bestandenen Kampf um seine Gesundheit am Ende doch nicht gewinnen können.
Prof. Dr. Prätsch war seit 1991 als Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Finanzwirtschaft und Controlling am Fachbereich Wirtschaft bzw. an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bremen tätig. Zuvor hatte er leitende Funktionen bei der Hamburger Sparkasse und beim privaten Hamburger Bankhaus M.M. Warburg & Co inne.
Als stark forschungsorientiertem Hochschullehrer gelang es ihm, mit dem von ihm gegründeten Institut für Finanz- und Dienstleistungsmanagement (ifd), dessen Vorstandssprecher er war, intensive Verbindungen mit der regionalen Finanzwelt aufzubauen. Das Institut hat zahlreiche anwendungsorientierte Forschungs- und Beratungsprojekte durchgeführt und damit zum Profil auch der Fakultät Wichtiges beigetragen.
Als Fachvertreter im Bereich der Finanzwirtschaft hat er die entsprechenden Schwerpunkte in den Studiengängen der Fakultät, insbesondere "European Finance and Accounting" (EFA) entscheidend mitgestaltet, ebenso den Masterstudiengang "Business Management", der von ihm geleitet wurde.
Prof. Dr. Prätsch wurde 59 Jahre alt. Wir werden ihn und seine Initiative, seinen wachen Geist und seine kreativen Diskussionsbeiträge vermissen und ihm unser ehrendes kollegiales Andenken bewahren.

Aufruf zum ersten Bremer Diversity Wettbewerb
Zum ersten Mal vergibt die Hochschule Bremen den Bremer-Diversity-Preis "Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!" als Auszeichnung für Good-Practice-Beispiele in Bremen. Als eine "Bremer-Variante" des bundesweiten Wettbewerbs "Vielfalt als Chance!" wird der Preis "Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!" von einem Kuratorium renommierter Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft der Stadt Bremen getragen.
Im Zuge der Ausschreibung erhalten Unternehmen, Institutionen und Projekte die Möglichkeit, ihre Aktivitäten zur Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und Weltoffenheit nach Außen zu tragen. Der Bremer Wettbewerb will ein weites Spektrum von Vielfalt berücksichtigen, d.h. Einbeziehung von Nationalität, Ethnizität, Geschlecht, Alter, Religion. Unser Ziel ist es, Bremer Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Institutionen der öffentlichen Verwaltung eine innovative Plattform zu bieten, ihre Diversity-Aktivitäten auf unterschiedlichen Ebenen konstruktiv zu gestalten.
Die Auszeichnung wurde entwickelt im Rahmen des ESF geförderten Projektes BremerForum:Diversity, das unter der Leitung des Paritätischen Bildungswerkes (PBW) gemeinsam mit dem Zentrum für Interkulturelles Management (ZIM) der Hochschule Bremen und dem Bremer Institut für Kulturforschung (bik) der Universität Bremen umgesetzt wird. Das BremerForum:Diversity steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen.
Bremer Unternehmen und Organisationen, die die vielfältigen Potenziale und Ressourcen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und gezielt nutzen, haben die Chance, sich bis zum 15. September 2010 zu bewerben. Der Preis wird überreicht von einem Mitglied des Bremer Senats (Bürgermeister Jens Böhrnsen wurde angefragt) und einem Vertretenden der Charta der Vielfalt (Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, wurde angefragt). Die feierliche *Preisverleihung* findet am 2. Dezember 2010 statt im Rahmen der Tagung "Türen öffnen mit Diversity-Management: Bremer Schlüssel zur Gestaltung von Vielfalt" auf einem Senatsempfang im Bremer Rathaus.
Informationen und Anmeldung unter:
zim@hs-bremen.de oder 0421 / 59054284
siehe auch www.zim-bremen.com
_______________________________________________________________Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow ist zum neuen wissenschaftlichen Leiter der LIMAK Austrian Business School berufen und dafür für fünf Jahre von der Hochschule Bremen beurlaubt worden. Die LIMAK mit Sitz in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz ist seit Jahren in der postgradualen Management-Ausbildung aktiv und soll ein stärkeres internationales Profil erhalten. Im Vollausbau werden jährlich rund 200 Masterstudentinnen und -studenten aus dem In- und Ausland an der Austrian Business School studieren.

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Abschaltung Skriptenserver
Nach vielen Jahren "treuer Dienste" wurde im Juli der Skriptenserver der Fakultät abgeschaltet.
Alle Unterlagen sind in Zukunft in AULIS zu erhalten, Sie sollten jeweils beim Studiengang suchen - oder die Suchfunktion mit dem Namen des/der Lehrenden benutzen.
Neuorganisation der Prüfungsangelegenheiten
Liebe Studierende,
wir möchten Sie hiermit über die neue Organisation der Prüfungsangelegenheiten ab Sommersemester 2010 informieren:
Klausuren werden aus Gründen der Rechtssicherheit bei evtl. Widersprüchen grundsätzlich nicht mehr ausgegeben. Selbstverständlich können Sie jedoch bei Klausuren und anderen schriftlichen Prüfungsformen, deren Ergebnisse nicht während der Lehrveranstaltungen besprochen werden konnten, Einsicht nehmen. Bei den hauptamtlich Lehrenden nutzen Sie hierzu bitte die Sprechstunde. Die Lehrbeauftragten geben einen Einsichtnahmetermin bekannt, für den Sie sich per E-Mail verbindlich anmelden können. Danach, spätestens jedoch 3 Monate nach dem Prüfungsdatum, werden die Prüfungsunterlagen in der Hochschule eingelagert. Falls Sie dann noch einen Einsichtnahmetermin benötigen, wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Die Prüfungsunterlagen werden 2 Jahre aufbewahrt.
Die Noten werden in Zukunft von den Dozentinnen/Dozenten direkt auf Aulis veröffentlicht. Falls dies nicht geschehen sollte, wenden Sie sich bitte direkt an die/den betreffende/n Dozentin/Dozenten. Außerdem werden die Noten weiterhin vom Prüfungsamt ausgehängt.
_______________________________________________________________Neues Informationsblatt für Studierende an der Fakultät
Wie läuft das eigentlich mit den Modulanmeldungen, wie kommt man auf den Parkplatz, wer ist wofür zuständig?
Das Dekanat hat in einem längeren Informationsblatt vieles Wissenswerte zusammengestellt.
--> Link
_______________________________________________________________"Master in European Studies" von EU-Kommission als stipendienwürdig angesehen
Die Europäische Kommission - Directorate-General for Education and Culture - hat den Master-Studiengang der Fakultät Wirtschaftswissenschaften 'Master in European Studies' (MES) hinsichtlich seines Lehrangebots, seiner wissenschaftlichen Qualität und seiner Betreuungsleistungen überprüft und für geeignet befunden, um EU-Stipendiaten des ENP Programms (Pilot Project Scholarships to university graduates from European Neighbourhood Policy countries and Russia to follow courses in the EU leading to a Master Degree in European Integration Studies) aufzunehmen.
Im akademischen Jahr 2010/2011 schickt die EU drei ENP Stipendiaten aus Armenien, Moldavien und der Ukraine zum MES-Studium nach Bremen.
Das englisch-sprachige MES-Programm besteht seit 1999 und ist kürzlich erfolgreich reakkreditiert worden. Die aktuelle MES-Studiengruppe umfasst 28 Studierende aus 18 Nationen. Darunter befinden sich 9 Stipendiaten unterschiedlicher Stipendienprogramme der EU, des DAAD und anderer Institutionen. Seit zwei Jahren studieren die ersten Absolventen von Bachelor Programmen der Hochschule Bremen in diesem Masterprogramm
http://www.mes.hs-bremen.de
http://www.mes.graduatecenter.de
Zukunft der Discounter und Konsumklima
Gleich zwei Mal war Prof. Dr. Peter M. Rose, Leiter des Studiengangs Management im Handel (MiH), als Experte gefragt. Der Weser-Kurier, Bremens größte Tageszeitung, nahm seine Positionen in zwei Artikeln auf. Im ersten geht es um das aktuelle Konsumklima in Deutschland, im zweiten um die Zukunft der Discounter. Nach dem Tod des ALDI-Mitbegründers Theo Albrecht wird vielerorts über die Erfolgsgeschichte des Konzerns, aber auch über Grenzen des Wachstums dieser Einzelhandelsform diskutiert.
Beide E-Papers des Weser-Kurier können hier heruntergeladen werden:
_______________________________________________________________| Name | Telefon | |
|---|---|---|
| Dey, Günther, Prof. Dr. | +49 421 5905 4095 | senden |
| Sonderhuesken, Bernhard, Dipl.-Betriebswirt | +49 421 5905 4906 | senden |







