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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Felix Erbert

Harte Schale – Weicher Kern
Wohn- und Geschäftsbau am Geesteufer (Bremerhaven)
Nachdem die herkömmliche Hafenindustrie in Bremerhaven zusammengebrochen ist, orientiert sich die Stadt neu. Der Bau von touristischen Magneten, wie dem Klimahaus, ist ein Ansatz für die Stadt ein neues Bild zu entwickeln. Trotzdem zählt Bremerhaven zu den „shrinking cities“ und sucht nach einer Identität in postindustriellen Zeiten. Besonders der Stadtteil Lehe, einst pulsierendes Zentrum für Hafenarbeiter und Fabriken, tut sich schwer seinen teilweise großstädtischen Charme auszuspielen und Bewohner anzulocken, die in den Stadtteil investieren.

Wie können brach gefallene Strukturen, wie alte Industriegelände und Gewerbehöfe glaubwürdig in die Stadt integriert werden? Wie sollten potenzielle Wohn- und Arbeitsräume in solchen Gebieten aussehen, um den anliegenden Stadtteil zu revitalisieren?

In dieser Arbeit versuche ich beispielhaft für das ehemalige Gelände der Kalksandsteinfabrik der Firma Kistner am oberen Geestebogen, eine neue Nutzung und Gestaltung zu entwickeln. Mit Hilfe einer städtebaulichen Öffnung und Anbindung an den Stadtteil Lehe werden die Potenziale der günstigen Lage an der Geeste aufgezeigt. Die „Setzung“ von neuen Bausteinen am Geesteufer soll impulsgebend für weiteres Wohnen und Arbeiten in dieser Lage sein. Die entworfenen Wohn- und Geschäftsbauten bilden nach Außen eine städtische – harte – Schale, die an den Charakter Lehes anknüpft. Im Inneren der Bauten definiert ein von einem Kreuzgang umstandener Hof den kommunikativen – weichen – und privaten Kern.
Supervisor
Name Telefon E-Mail
Schäfer, Klaus, Prof. +49 421 5905 2757  senden

Felix Erbert
Absolvent des Studiengangs Architektur, 2010
Abschluss: Bachelor of Arts

Heute:
Student im Studiengang Architektur / Environmental Design M.A.
 

 

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