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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
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Berufsaussichten

Die praktischen Anforderungen im Freizeitsektor zeichnen sich weniger durch Arbeitsteiligkeit als vielmehr durch eine große Bandbreite von Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten aus. Gefragt sind qualifizierte Fachkräfte, die interdisziplinär arbeiten und verschiedene Kompetenzen in sich vereinigen.

Daraus leiten sich folgende Tätigkeitsanforderungen im Freizeitsektor ab:

* Organisations-, Planungs- und Verwaltungskompetenz: Kenntnisse der betrieblichen Grundlagen, vertiefte Kenntnisse über Management, Marketing-Strategien, Produktwissen und –entwicklung sowie Personalstrategien und Kenntnis der Rechtslage

* Soziale Kompetenz: zielgruppenorientiertes Denken und Handeln, Sensibilität und Empathie, gruppendynamische Kenntnisse und Fähigkeiten, Konfliktlösungsfähigkeit, Kreativität und Ideenreichtum, Aufgeschlossenheit und Toleranz etc.

* Pädagogisch-methodische Kompetenz: freizeitdidaktische Fähigkeiten, Fähigkeiten zur Programmgestaltung, Moderation, Diskussion, Informationsvermittlung, Präsentation etc.

* Zusätzliche Kompetenz: beispielsweise in den Bereichen Fremdsprachen und Landeskunde, Kunst und Kultur, Sozialmedizin, Umweltschutz, künstlerisch kreative Techniken, EDV

* Praxisbezug/Feldkompetenz: Hospitationen, Praktika, berufs-/fachpraktische Trainings, Exkursionen, Praxisseminare

Je nach speziellem Berufssegment (Eventmanager, Wellnessberater, Tourimusplaner etc.) werden diese Qualifikationsbereiche unterschiedliche Gewichtungen aufweisen. Generell gewünscht werden in der Berufspraxis motivierte Mitarbeiter mit einem breiten Verstehenshorizont im Sinne einer Querschnittskompetenz mit der Fähigkeit zu systematischem Denken und Arbeiten in Zusammenhängen.
Positionierung der Absolventen am Arbeitsmarkt
Wegen der in dem Freizeitsektor immer komplexer werdenden Aufgaben sind die Anforderungen an Mitarbeiter in einem Ausmaß gestiegen, dass eine zwar praxisbezogene aber doch akademische Ausbildung benötigt wird. Eine fundierte wissenschaftliche Qualifikation in internationaler Dimension ist am Bedarf der Freizeit- und Tourismusbranche orientiert und eröffnet den Absolventen Beschäftigungsmöglichkeiten im weltweiten Freizeitmarkt. Dies zeigen die Erfahrungen mit den ersten Abschlussjahrgängen des ISAF-Diplom-Studienganges, für die sich nicht nur der nationale, sondern auch der internationale Arbeitsmarkt eröffnet. Damit ist der Bedarf an Absolventen des ISAF-Bachelor-Programms geradezu "grenzenlos", denn der Freizeit- und Tourismussektor ist nachgewiesenermaßen der weltgrößte Arbeitgeber. Potentielle Arbeitgeber sind u.a.:

*Fremdenverkehrsämter, Touristikagenturen, Stadtmarketing/-planungsämter
*Reiseveranstalter, Reisevermittler, Clubanlagen
*Tourismusreferate in Bundes- und Landesministerien bzw. deren nach geordnete Behörden und Ämter
*Eventagenturen, Messe- und Kongressveranstalter
*Freizeitparks und -bäder, Wellness-Center
*Planungsbüros / Consulting-/Beratungsfirmen mit Projektschwerpunkten im Bereich der Freizeit-/ Tourismusentwicklung
*Sporteinrichtungen, Kur- und Erholungszentren, Heilbäder
*Kultureinrichtungen (Theater, Museen, Musicals etc.)
*Freizeit-/Kulturzentren, Bürgerhäuser,Jugendzentren
*Schutzgebietsverwaltungen, insb. Besucherinformationszentren in Natur-/Nationalparks
*Nationale und internationaleTourismusorganisationen
*Nicht-Regierungsorganisationen engagiert im Bereich Freizeit/Tourismus und Naturschutz
*Organisationen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit (z.B. GTZ, DED)
*Fachverlage, Medien mit Schwerpunkt Freizeit/Tourismus (z.B. Reisejournalist)
*Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, Volkshochschulen
*Feizeit- und Tourismusforschungsinstitute, Hochschulen, Marktforschungsinstitute, Zertifizierungsagenturen

Das Studium bereitet infolgedessen mit dem "Bachelor of Arts" im Internationalen Studiengang Angewandte Freizeitwissenschaft auf ein breites Berufsfeldspektrum vor, wobei die spezielle Ausrichtung der Hochschule Bremen auf Internationalisierung, Interdisziplinarität der Fachbereiche, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und kultureller / interkultureller Kompetenz als Voraussetzungen für lebenslanges Weiterlernen die Berufschancen und die nachhaltige Berufsfähigkeit maßgeblich positiv beeinflussen.


 

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