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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Die Theaterwerkstatt

Die Theaterwerkstatt besteht seit 1999 und setzt sich zusammen aus StudentInnen aller Fachbereiche. Die Projekte sind auf die Dauer eines Studienjahres konzipiert und sollen am Ende eines erfolgreichen Arbeitsprozesses der Öffentlichkeit in einer oder mehreren Aufführungen vorgestellt werden. Die Präsentation ist aber nur ein Aspekt. Der Prozeß ist wichtig. Die StudentInnen haben in der wöchentlichen Probenarbeit die Möglichkeit, ihre eigene Ausdruckskraft von Körper und Sprache kennen zu lernen und weiter zu entwickeln. Dieser Prozeß ist untrennbar verbunden mit der Entwicklung von emotionaler und sozialer Kompetenz. Es geht um Selbsterkenntnis und das Hineinfühlen in andere Menschen und Situationen. Der theatrale Prozeß innerhalb einer Gruppe erfordert immer wieder das Aufspüren und Überwinden persönlicher Grenzsituationen.
Das macht Theaterspiel zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Mit der Theaterwerkstatt sieht sich die Hochschule Bremen - wie schon mit dem Musikforum und dem Literaturforum – in der Tradition des Studium generale. Allgemeinbildende und kulturelle Veranstaltungen tragen in besonderem Maße zur Entwicklung der Persönlichkeit bei, sie öffnen den Blick für das Aussergewöhnliche und fördern Kreativität und Schaffenskraft. Das Angebot der Theaterwerkstatt richtet sich an Studierende aller Fachbereiche. Speziell an solche Studierenden, die einen Teil ihres Studiums im Ausland absolvieren und darüber hinaus auch an die wachsende Zahl ausländischer Studierender der Hochschule, für die kulturelle Angebote an der heimischen Alma mater oft eine lange Tradition haben. Insofern fördert die Kultur an der Hochschule Bremen interkulturelle Kompetenz und schafft gemeinschaftsfördernde Identität.

Im Rahmen der Theaterwerkstatt hat jede/r Student/in die Möglichkeit sich die erworbenen Fertigkeiten von dem Rektorat der Hochschule Bremen zertifizieren zu lassen.
Das Zertifikat wird zum Ende eines jeden Sommersemesters ausgestellt und bescheinigt u.a. folgende Kompetenzen:

Projektziele

1. Die theaterpraktischen Erfahrungen schaffen durch die Auseinandersetzung mit ästhetischen Fragestellungen eine Dimension von Wissen und Können im Sinne einer handlungs-orientierten, kreativen und intersubjektiven Aneignung von Wirklichkeit und leisten durch die Förderung sozialer Kompetenz einen wesentlichen Beitrag für die Berufspraxis.

2. Die aktive Teilhabe an der konzeptionellen Theaterarbeit fördert die Bereitschaft zu verantwortlicher Mitbestimmung der Ziele, Inhalte und Methoden des künstlerischen Prozesses in seiner Gesamtheit.

3. Die Studierenden entwickeln die Bereitschaft, sich im gesamten theatralischen Prozess einzuordnen, sich als Bestandteil eines Ensembles zu begreifen und ihr darstellerisches Können für das Publikum und in Wechselwirkung mit diesem einzusetzen.

Projektinhalte

1. Entwicklung der darstellerischen Fähigkeiten durch Improvisation, Rollenarbeit und Szenenstudium.

2. Entwicklung des körperlichen, stimmlichen und sprachlichen Ausdrucksvermögens.

3. Entwicklung von Beobachtungsfähigkeit, Vorstellungskraft und sozialer wie darstellerischer Phantasie

4. Aneignung von Grundkenntnissen und methodologischen Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten in der Dramaturgie und der Schauspielästhetik.

5. Entwicklung sog. soft skills wie z.B. Konzentrationsfähigkeit, Durchsetzungskraft, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit.

6. Die Präsentation vor öffentlichem Publikum zeigt den Studierenden, ob ihr ästhetisches Produkt Aufmerksamkeit und Akzeptanz gefunden hat; die Analyse des erarbeiteten Produkts fördert Kritikfähigkeit der eigenen Leistung bzw. die der Gruppe.


 

 

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