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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

Hochschule Bremen
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Theaterwerkstatt der Hochschule Bremen

PEER GYNT
Wir spielen: PEER GYNT nach Henrik Ibsen

Kooperationsprojekt Hochschule Bremen und Martinshof/Werkstatt Bremen
Spielort ist der Schlachthof Bremen

Premiere: Mittwoch, 14. Juni, 19.30 Uhr

weitere Aufführungen am
Sonntag, 18. Juni,
Dienstag, 20. Juni,
Mittwoch, 21. Juni

jeweils 19.30 Uhr

Kartenreservierungen: 0421 – 5905 3094

Kontakt: Holger Möller, Tel.: 0174 663 0814 oder per mail: hbhmoeller@aol.com

Eintrittspreise: Erwachsene 14 €, ermäßigt 8 €, Schülergruppen 5 €

Regie: Holger Möller
Choreografie: Tim Gerhards
Livemusik: Florian Oberlechner (Akkordeon), Frederik Dobrinak (E-Gitarre), Lynda Ann Cortis und Pablo Ortega (Cello), Buddy Taco (Schlagzeug)
Warum dieses Stück?
Henrik Ibsen hat mit PEER GYNT eine zeitlose Figur geschaffen. Dazu gehört ebenso die eigens für dieses Stück komponierte Musik von Edvard Grieg.
Wir erleben den jungen Peer als Außenseiter, Querdenker und Geschichtenerzähler. Seine Freunde finden ihn faszinierend und abstoßend zugleich. Er ist auf sich fixiert, ein Egoist.
Diese Haltung wird besonders beim erwachsenen Peer deutlich. Er macht auf Kosten anderer Karriere. Ibsen sieht in ihm einen typischen Vertreter des Manchester-Kapitalismus; in unserem Stück vertritt Peer rücksichtslos die neo-liberale Position.
Mitspieler vom Martinshof und der Werkstatt Bremen spielen den Gegenpart zu Peer. Sie versuchen eine nachhaltige Antwort zu geben auf die zerstörerische Energie des Peer Gynt.

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KRIEG UND FRIEDEN - Neben uns die Sintflut -

KRIEG UND FRIEDEN - Neben uns die Sintflut -
frei von Lew Tolstoi
Mi. 24. Mai bis So. 28. Mai 2017 / 20.00 Uhr / Schwankhalle Bremen

Tickets: 0421 5905-3094

Die revolutionäre, formal ausufernde Vorlage von Lew Tolstoi mit über 250 Figuren auf 2000 Seiten, zeigt die Dekadenz russischer Adelsfamilien, die nach Sinn und nach ihrer Bestimmung suchen. Exzessives Fressen, überhöhte Kostümierungen, maßlose Gelage und philosophisches Gehirne. All das reicht letztendlich nicht, um sich selbst zu begegnen. Und die Einsicht darüber, dass der ganze Zinnober nur funktioniert, weil einige sich auf das Gewinnen und andere eben aufs Verlieren spezialisiert haben, macht den Alltag auch nicht heller.

Inmitten dieser Sinnsuche kommen nun einige daher und machen dem Leben ein radikaleres Angebot...

"Irgendwo werden Leiber zerbrochen, damit ich leben kann in meiner Scheiße" (Heiner Müller)

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Die Theaterwerkstatt der HSB zeigt:  Dogville
DOGVILLE

Die Zerstörung eines menschlichen Glaubens
Lars von Trier erregt mit seinen Filmen Aufsehen, irritiert und provoziert den Betrachter.
Das war so und wird so bleiben. „Dogville“ kommt 2003 mit Hollywood-Besetzung in die Kinos.
Nicolle Kidman glänzte in der Hauptrolle als GRACE.
Eine Theateraufführung im Kino. Das macht den Film schon in der Form so einzigartig.
Ein Experiment
Ein Film als Theateraufführung.
Dazu die skurrile Umgebung einer Maschinenhalle als Bühnenraum.
Die Theaterwerkstatt versucht die reflektierende Tiefe der Geschichte eines Dorfes und seine moralischen Abgründe zu erzählen.
Dogville ist überall
Auch wenn die Geschichte in ein hundsgemeines Dorf in den Rocky Mountains verortet wird, so ist Dogville doch ein universeller Ort. Eine zu Klängen von Vivaldi über allen Zeitläufen schwebende Allegorie in neun Kapiteln. Ihr Thema ist die Unmöglichkeit des Guten in einer verderbten Welt, ist der Mensch an sich, seine Ordnungssucht und Niedertracht, seine Angst vor dem Fremden.
Wer ist GRACE?
Sie ist etwas, was in die oben beschriebene Gemeinschaft eindringt, wenn auch vorsichtig, behutsam, tolerant, ja demütig, eine Person, die sich den Bedingungen, die diese Gemeinschaft an sie stellt, unterwirft. Sie ist fremd, die Fremde, das Fremde. Sie ist anders, sie kommt woanders her. Und sie kann sich noch so zurückhaltend und devot verhalten: Sie dringt ein.
Schon mit dem „Eindringen“ verändert sich die Gemeinschaft. Sie reagiert anders auf das Fremde als auf das Eigene. Es bezieht sich nicht nur auf „Ausländer“, sondern auf alles, was die Gemeinschaft zumindest potentiell „stören“ könnte. Relevant wird dies allerdings erst, wenn sich die Gemeinschaft in ihrer Existenz einem gewissen Risiko ausgesetzt sieht.
Die Menschen sind schlecht,
sie werden zu Bestien, wenn sie sich dazu „berechtigt“ fühlen
Kartenreservierung
Tel.: 0421 5905 3094
mail: hbhmoeller@aol.com
Aufführungstermine
Freitag, 03. Juni - Premiere
Samstag, 04. Juni
Sonntag, 05. Juni
Dienstag, 07. Juni
Mittwoch, 08. Juni
Donnerstag, 09. Juni
Freitag, 10. Juni

Beginn jeweils 20.30 Uhr

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Wir bedanken uns herzlich bei unseren Studenten für das letzte Studienjahr und freuen uns auf 2015/16
Unsere Inszenierungen „Schiff der Träume“ und Kafkas Spiderman sind erfolgreich mit 12 fast immer ausverkauften Aufführungen auf sehr gute Publikumsresonanz gestoßen.
Ab 10. November starten wir wieder mit 2 neuen Projekten. Wir sind gespannt.

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Kontakt
Wer Fragen hat kann sich gerne an uns wenden.
Holger Möller
E-Mail: hbhmoeller@aol.com
Tel.: 0174 663 0814
Roland Huhs
E-Mail: rolandhuhs@hotmail.com
Tel.: 0421 - 620 10 86

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