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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Kultur(en) an der Hochschule Bremen

Was hat die Hochschule Bremen mit Kultur zu tun?
Auf den ersten Blick wenig. In Wahrheit aber ist Kultur – neben Internationalität und starkem Praxisbezug – ein Markenzeichen der Hochschule Bremen. Warum das?

Weil kulturelle Bildung zu den Schlüsselkompetenzen in einer modernen Gesellschaft gehört. Kreativität, Sensibilität, Intuition, Offenheit – in der Kunst seit langem zur Meisterschaft entwickelte Fertigkeiten und Haltungen – sind erforderlich, wenn es darum geht, die Probleme einer zunehmend komplexen Welt zu lösen. Wer lernen will, mit den sich immer schneller wandelnden Anforderungen im Beruf und Privatleben umzugehen, findet in Kunst und Kultur einen idealen Raum, um – am besten gemeinsam mit anderen - zu erleben, dass es auf die meisten Fragen mehr als nur eine richtige Antwort gibt, dass es sich lohnen kann, auch ungewöhnlichen Ideen Aufmerksamkeit zu schenken und dass es in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, nicht anders als in der Kunst, darum gehen sollte, die Zukunft offen zu halten. Deshalb gehört der Erwerb kultureller Kompetenzen zu den wesentlichen Bildungszielen der Hochschule Bremen.

Kultur braucht Spannung, Reibung, Gegensätze. Daher pflegt die Hochschule Bremen die kulturelle Vielfalt. Es gibt hier nicht „die Kultur“, sondern Spielräume für viele Kulturen - immer im Plural: Lernkulturen, Organisationskulturen, Fachkulturen, National-, Regional- und Lokalkulturen, Geschlechtskulturen, Alters- und Jugendkulturen, Kommunikationskulturen, Subkulturen aller Art… Zwar sind Grenzen nötig, um dem Eigensinn eine Heimat zu geben, Gastfreundschaft für Fremdes aber ebenso, um Impulse für Innovation aufzunehmen. Dabei gilt es, die individuelle Leidenschaft für Spiel und Improvisation immer weiter zu entwickeln. Kulturelle Bildung erweist sich in der Fähigkeit, sinnliche Erfahrungen zu machen, die über Wahrnehmungsroutinen hinausgehen. Daraus ergeben sich ein anderes Denken und eine andere Wissenschaft. Deshalb gehört kulturelle Bildung an die Hochschule Bremen.

Mehr über das vielfältige Angebot für kulturelle Bildung, das kulturelle Profil, die kulturelle Vielfalt in Studiengängen, Instituten und Verwaltungseinheiten der Hochschule Bremen sowie ihr kulturelles Netzwerk erfahren Sie hier:
In den Kultureinrichtungen der Hochschule Bremen entwickeln Studierende und Mitarbeiter für Beruf und Alltag wertvolle Schlüsselkompetenzen. Sie lernen, die Formensprache der Künste für sich zu nutzen, indem sie einen intersubjektiv verständlichen Ausdruck für ihre Subjektivität finden. In Konzerten, Aufführungen und Ausstellungen erfahren sie, was es heißt, Stimmungen zu gestalten, den richtigen Ton zu treffen oder ein Gefühl für das Timing eines spannenden Auftritts zu entwickeln, kurz: sie lernen, sich und andere zu begeistern und wirkungsvoll zu kommunizieren.
Die Kultureinrichtungen der Hochschule Bremen vermitteln die alltägliche lebendige kulturelle Vielfalt an der Hochschule Bremen in die Stadtöffentlichkeit. Sie leisten damit einen Beitrag zu der Entwicklung Bremens und der Region als „Open City“, in der kulturelle Differenzen als Bereicherung des urbanen Lebens geschätzt werden. In den Veranstaltungen von künstlerisch höchstem Niveau wird zugleich der Anspruch der Hochschule Bremen auf Exzel-lenz in Forschung und Lehre deutlich.
Die Hochschule Bremen orientiert sich an einem weiten Kulturbegriff, der Kultur als „Way of Life“ beschreibt. In nahezu allen Bereichen einer modernen Gesellschaft – der Produktion von Konsumgütern, der Gestaltung von öffentlichen Infrastrukturen im Bereich Verkehr, Gesundheit, Umwelt, - bringen kulturelle Symbole die Identität von sozialen Gruppen zum Ausdruck und entwerfen ein Bild des „guten Lebens“ als Orientierung für das gemeinsame Handeln. Diese Zukunftsbilder der Kultur theoretisch und praktisch wirksam werden zu lassen ist der Bezugspunkt vieler Studiengänge, Institute und Verwaltungseinheiten der Hochschule Bremen.
Die Hochschule Bremen arbeitet seit langem mit vielen Kultureinrichtungen in Bremen zusammen, entweder im Rahmen von gemeinsamen Forschungsprogrammen oder in Ausbildungskooperationen. Um nur einige von vielen Beispielen zu nennen: An der „Weserburg – Museum für moderne Kunst“ bilden Lehrende der Hochschule die Mitarbeiter der bremischen Verwaltung in „Offenheit, Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität“ aus; das Institut „markt.forschung.kultur“ begleitet die international erfolgreichen Ausstellungen der Kunsthalle mit Besucher-Befragungen, der Studiengang „Internationale Freizeitwissenschaft“ erarbeitet mit dem Stadtteilmanagement der Bremer Neustadt ein Konzept für die Entwicklung des Quartiers.

Vor allem diese Aktivitäten wird die Hochschule Bremen weiter ausbauen und ihre Kompetenzen für das Netzwerk einer lokalen Bildungslandschaft zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die kulturelle Diversität, die an der Hochschule Bremen wegen der Studierenden aus aller Welt kontinuerlich weiter entwickelt wird, in der Zusammenarbeit mit Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen des Stadtteils zu einem Modell des urbanen Zusammenlebens zu machen.

 

 

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