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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Projekttitel

Kulturen der sozialen Teilhabe im Stadtteil (KUSTIS) - Integration, Prävention und Partizipation – niedrigschwellige Angebotsentwicklung für Migrantinnen und Migranten (BMBF Förderkennzeichen 17S15X11)

Projektleitung
Habermann, Monika, Prof. Dr.

Projektbeteiligte
Schäfer, Gabriele, Prof. Dr.
Freericks, Renate, Prof. Dr.
Brinkmann, Dieter, Dr.
Beutler, Lisa
Kart, Mehmet
Stagge, Maya

Projekttyp

Mittel- bzw. Auftragsgeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung Förderkennzeichen: 17S15X11

Laufzeit
10/2011 -  09/2014

Kooperationspartner
Das Projekt wird von zahlreichen Praxispartnern in den Stadtteilen und der Altenplanung wie auch von einem Expertenbeirat unterstützt.

MitgliederInnen des Expertenbeirates:

Frau Cengiz (Ehrenamtliche, Mevlana-Moschee)
Frau Cerna (Bremer Rat für Integration)
Frau Prof. Dr. Darmann-Finck (Uni Bremen, FB 11, IPP)
Herr Gomolka (Gewoba)
Frau Harth (Integrationsbeauftragte der Stadt Bremen)
Frau Prof. Dr. Karakasoglu (Uni Bremen, FB 12, Erziehungs- und Sozialwissenschaften)
Herr Krancke (Referat Ältere Menschen der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales Bremen)
Frau Dr. Mohammadzadeh (Bündnis 90/Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft)
Frau Nolte (VHS Bremen)
Frau Pfeiffer (Freiwilligenagentur Bremen)
Frau Prof. Dr. Quante-Brandt (Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa)
Herr Prof. Dr. Schmidt-Semisch (Uni Bremen, FB 11, IPP)
Herr Schnäpp (WISOAK Bremen Fachschule für Altenpflege)
Herr Sevecke (AfSD Gröpelingen Quartiersmanagement)
Herr Dr. Söffler (Referat Raumordnung, Stadtentwicklung und Flächennutzungsplanung des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen) zur Zeit vertreten durch Frau Annett Schroeder
Herr Stöver (AfSD Vahr Quartiersmanagement)

Kontakt
Prof. Dr. Monika Habermann
Zentrum für Pflegeforschung und Beratung
Hochschule Bremen
Neustadtswall 30
D-28199 Bremen
Tel. +49 (0)421 5905 3774
Fax +49 (0)421 5905 3789
E-Mail: zepb@hs-bremen.de

Weitere Projektinformationen

Fachtagung KUSTIS am 23.05.2014 an der HS Bremen
Kulturen der sozialen Teilhabe im Stadtteil (KUSTIS) -
Integration, Prävention und Partizipation – niedrigschwellige Angebotsentwicklung für Migrantinnen und Migranten
Projektleitung: Prof. Dr. Monika Habermann

Interdisziplinäres Vorhaben mit Verantwortlichen für Teilprojekte:
Prof. Dr. Gabriele Schäfer (Teilprojekt II),
Dr. Dieter Brinkmann, Prof. Dr. Renate Freericks (Teilprojekt I).
Prof. Dr. Monika Habermann (Teilprojekte III und IV)
Prof. Dr. Christian Spatscheck: Unterstützung mit Sozialräumlicher Expertise und Felderschließung

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Projekt: Lisa Beutler Soziologin M.A., Mehmet Kart Soziologe M.A. und Maya Stagge Diplomgerontologin

Die Konzeption, Umsetzung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote für ältere Menschen stellt eine derzeit dringliche Aufgabe von Ländern und Kommunen dar. Getragen von der Erkenntnis, dass für eine wachsende Population alter Menschen ein möglichst langer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gesichert werden muss, sollen mit entsprechenden Angeboten Beratungs-, Unterstützungs- und Betreuungsleistungen geschaffen werden mit dem Ziel, die soziale Teilhabe zu sichern, Vereinsamung entgegenzuwirken und gesundheitliche und psychosoziale Risiken für ältere Menschen und deren Angehörigen zu minimieren. Niedrigschwellige Angebote nutzen insbesondere das Engagement von geschulten, ehrenamtlichen Kräften und bestehende Strukturen der Nachbarschaftshilfe. Ihre Steuerung bedarf sozialraumbezogener, fachlicher Expertise und unterstützende Kooperationsstrukturen zwischen den beteiligten Organisationen, Professionen und Bürger und Bürgerinnen. Erarbeitet und verstetigt werden muss daher in der Kommune und den Stadtteilen das gelungene Zusammenwirken von Gesundheits- und Pflegedienstleistern, von Organisationen mit Sozialarbeitsexpertise unter Einbezug von anderen potentiellen Akteuren mit spezifischer Expertise, wie z.B. den Freizeitwissenschaften. Wesentlich für die konzeptionelle Entwicklung und deren Verstetigung ist darüber hinaus die Einbindung aller relevanten Bevölkerungsgruppen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Einbindung der Bürger und Bürgerinnen mit Migrationsgeschichte dar.

Hier knüpft das Projektvorhaben an.

Es prüft und befördert Möglichkeiten der Einbindung von älteren Migranten und Migrantinnen in die Angebotsentwicklung in den Bremer Stadtteilen Gröpelingen und Vahr in vierfacher Hinsicht:

(I) Migranten und Migrantinnen als (potentielle) Anbieterinnen und Anbieter ehrenamtlicher Arbeit

(II) Ältere Migranten und Migrantinnen, und gegebenenfalls deren Angehörigen, als (potentielle) Nutzerinnen und Nutzer der Angebote

(III) Hemmnisse und Treiber sowie erforderliche Strukturen und Qualifikationen auf Seiten

etablierter Einrichtungen und Netzwerke, die die Zielsetzung unter (1) und (2) beeinflussen.

(IV) Entwicklung qualitativer und quantitativerIndikatoren für eine regionale und bundesweite, integrative Entwicklung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote
Umsetzung des Projektes
Das Projekt ist für insgesamt drei Jahre veranschlagt (2011-2014) Für die Bearbeitung der unter 1-4 genannten Vorhaben werden Instrumente der Befragung und der Netzwerkanalyse genutzt.
Auf regionaler Ebene werden folgende Zielsetzungen und Ergebnisse angestrebt:
- Initiierung und Grundlagenbildung (Felderschließung = Information/Schulungskonzept) für die Arbeit Ehrenamtlicher im Altenhilfesektor mit Fokus auf die Nutzergruppe der
Migrantinnen und Migranten (Anbieter/Nutzer).
- Konzeptionierung und Erprobung von Freizeitgestaltung und Aktivierung im Rahmen einer interkulturellen Öffnung der Angebote
- Entwicklung einer Anleitung zur Prozessgestaltung für die Implementierung und Evaluation niedrigschwelliger Angebote im interkulturellen Setting
- Entwicklung qualitativer und quantitativer Indikatoren für ein Integrationsmonitoring.

Auf bundesweiter Ebene wird das Projekt einen Beitrag in folgenden Bereichen leisten:

- Es wird Anschluss gesucht und es werden Impulse gegeben für das in Überarbeitung befindliche, bundesweite Integrationsmonitoring.

- Schulen und Einrichtungen, die mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fachkräften zur Steuerung von Freizeit und Aktivierungsangeboten befasst sind (z.B. Ergotherapeuten) erhalten Anregungen zur Arbeit im interkulturellen Setting.

Auf wissenschaftlicher Ebene werden sich die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit nationalen und internationalen Beiträgen zum interkulturellen Setting in der gesundheits- und pflegerischen Versorgung beteiligen.



 

 

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