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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Erste Hochschule mit Gemeinwohl-Bilanz in Deutschland

Das International Graduate Center (IGC) der Hochschule Bremen wurde vom „Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie“ mit Sitz in Wien nach der Gemeinwohl-Ökonomie zertifiziert. Damit bescheinigt der Verein dem IGC als erste deutsche Einrichtung seiner Art, sich „ intensiv mit sozialen und ökologischen Aspekten der Unternehmensführung auseinandergesetzt“ zu haben. Die das Gemeinwohl betreffenden Aktivitäten des IGC seien „überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Akteuren der Branche“ […] „Positiv herzuheben“ sei ferner „der sehr hohe und innovative Service für die Studierenden aus der ganzen Welt“. Mit dem Beitritt zum Verein Gemeinwohl-Ökonomie ist die freiwillige umfassende Überprüfung sämtlicher Aktivitäten verbunden. In zwei Jahren soll die Zertifizierung wiederholt werden.

Ausgangspunkt der positiven Bewertung war eine Abschlussarbeit aus dem konsekutiven Master-Studiengang „Business Management“. Deren Verfasserin Katharina Nowakowski regte an, für das IGC eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen zu lassen. Dank dem Engagement der Absolventin und dem aktiven Mitwirken aller im IGC Beschäftigten konnten die Gutachter überzeugt werden. Die Ergebnisse sind in einem 26-seitigen Bericht zusammengefasst.

Bei dem Gemeinwohl-Ökonomie e.V. steht das gemeinsame solidarische Wirtschaften im Fokus. Sie basiert auf den Werten Menschenwürde, Mitgefühl, Solidarität, Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und Demokratie. Wirtschaftlicher Erfolg wird durch den Beitrag zum Gemeinwohl aller neu definiert, und anhand der Gemeinwohl-Bilanz normativ messbar gemacht. Die Gemeinwohl-Bilanzierung wurde kürzlich von der „Financial Times“ als die umfassendste und vom Ansatz her wirkungsvollste Messmethode für nachhaltiges und verantwortliches Handeln vorgestellt.

„Ein sparsamer Umgang mit Ressourcen, faire Beziehungen zu Kunden sowie eine demokratische Organisationsstruktur sind schon immer ein zentraler Aspekt in Forschung, Lehre und Verwaltung. Daher ist das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie ein für das IGC logischer Schritt in Richtung Qualitätsentwicklung und Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen“, so Prof. Dr. Tim Goydke, Direktor des IGC.

Besonders gut abgeschnitten hat das IGC als Arbeitgeber bei den Themen Arbeitsplatzqualität und Gleichstellung. Auch im Bereich der ethischen Kundenbeziehungen wurde eine hohe Punktzahl erreicht. Entwicklungspotential gibt es hingegen noch beim ethischen Beschaffungsmanagement.

Auf seiner Homepage definiert der Verein den Begriff „Gemeinwohl-Ökonomie“ so: „Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohlfördernden Werten aufgebaut ist. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene - eine Brücke von Altem zu Neuem“ (www.gemeinwohl-oekonomie.de).

Das IGC ist die zentrale Einrichtung für postgraduale Studien und wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschule Bremen. Mit bisher über 1.000 Absolventen aus über 100 Nationen, 16 Masterprogrammen, darunter zwölf MBA-Programmen, davon wiederum fünf vollständig englischsprachig, zählt das IGC der Hochschule Bremen zu den führenden internationalen Graduate Schools in Deutschland. Viele Absolventinnen und Absolventen haben ihre berufliche Zukunft in Unternehmen in Bremen gefunden.

Das IGC ist außerdem Teil der International Business School Alliance (IBSA): Partner-Hochschulen weltweit bündeln darin ihre Kernkompetenz im postgradualen Bereich. Das innovative Studienkonzept führt zu einem doppelten Masterabschluss (Dual Degree) innerhalb eines Jahres. Die Studiengänge sind bei der „Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur“ (ZEvA), der „Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen“ (AQAS) und zum Teil bei der „American Assembly of Collegiate Schools of Business“ (AACSB) akkreditiert.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Goydke, Tim, Prof. Dr. +49 421 5905 4800  senden


veröffentlicht am 2014-12-18 11:28

 

 

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