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"Junge Wissenschaft": Drei Absolventinnen des Studiengangs Soziale Arbeit stellen Ihre Abschlussarbeiten vor

Die drei Referentinnen nach der Präsentation ihrer Bachelor-Abschlussarbeiten (von links): Friederike Lorenz, Marie Seedort und Katharina Blickle.
Die drei Referentinnen nach der Präsentation ihrer Bachelor-Abschlussarbeiten (von links): Friederike Lorenz, Marie Seedort und Katharina Blickle.
Am 22. Juni fand von 16:00 – 18:00 die Vorstellung dreier ausgewählter Bachelorarbeiten des Studiengangs Soziale Arbeit statt. Prof. Dr. Sabine Wagenblass, Initiatorin der Veranstaltung, begrüßte die mehr als 50 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer, die sowohl von der Hochschule als auch aus der Praxis gekommen waren. Alle drei Referentinnen wurden von Studierenden aus dem 4. und 6. Semester kurz persönlich vorgestellt.

Der erste Vortrag von Marie Seedorf drehte sich um das Thema „Der Sozialdatenschutz nach dem SGB und sein Einfluss auf Kooperationsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit – Am Beispiel des Bremer Handlungskonzepts ,Stopp der Jugendgewalt’“. Mit Hilfe des vorgestellten Handlungskonzeptes veranschaulichte Marie Seedorf Grenzen im Spannungsfeld des Sozialdatenschutzes und legte eigene Lösungsansätze dar.

Anschließend stellte Friederike Lorenz das gewählte Thema „Der Anti-Bias-Ansatz – ein Weg zur Verwirklichung der Antidiskriminierungslinie in der Sozialen Arbeit“ vor. Dieser Ansatz widmet sich der Komplexität von passiv erfahrenen und aktiv gemachten Diskriminierungsformen. Friederike Lorenz zeigte abschließend Handlungsmöglichkeiten für die Praxis der Sozialen Arbeit auf, welche helfen, Diskriminierungen bewusst wahrzunehmen und ihnen entgegenzuwirken.

Zum Abschluss präsentierte Katharina Blickle mit ihrer Bachelorarbeit „Eskalation und Deeskalation von Konflikten in Einrichtungen der Jugendhilfe – Ansätze zu einem professionellen Konfliktverständnis“ ein aktuelles Thema, in dem sie die Bedeutung von Konflikten in der Sozialen Arbeit schilderte und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten aufzeigte.
Nach jeder Präsentation tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Erfahrungen mit den dargestellten Themen aus und bekräftigten diese durch Beispiele aus der Praxis.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung wurden die ausgelegten Materialien studiert und in Gesprächen mit den drei Absolventinnen noch einmal die Themenbereiche vertieft.


veröffentlicht am 30. Juni 2010

 

 

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