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“Get together“ - Interdisziplinärer Projekttag der Fakultät 3 als erfolgreiches Modellprojekt durchgeführt

Mit dem ersten fakultätsübergreifenden Projekttag betrat die Fakultät 3 Neuland in Lehre und interdisziplinärer Kooperation. Am 14. April 2010 wurden von Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden neun ganztägige Workshops für alle Zweitsemester aus den fünf Bachelor-Studiengängen der Fakultät Gesellschaftswissenschaften angeboten. Das Tagesprogramm endete mit gemeinsamen Präsentationen und einem gemeinsamen Grillen auf dem Vorplatz der Mensa, beim dem das Dekanat und die Studiengangsleiter als prominentes Personal am Grill- und Getränkestand tätig waren. Primäre Ziele der Veranstaltung waren die interdisziplinäre Zusammenarbeit an gesellschaftswissenschaftlichern Fragestellungen sowie die Pfleger einer gelebten Campus-Kultur in der Fakultät.
Erst die Arbeit, dann das Grillen
Ein Bericht von Burcu Arslan und Meike Ahlers (Studierende aus dem Studiengang Fachjournalismus der Hochschule Bremen)
Ist es möglich, gelebte Campuskultur an der Hochschule Bremen zu etablieren? Können Dozenten mehrerer Studiengänge an einem Tag zusammen arbeiten und kann es einen Austausch zwischen Studierenden verschiedener Studiengänge geben? Diese Fragen und mehr konnten am Mittwoch, 14. April 2010, von der Fakultät 3 der Hochschule Bremen eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden.
Zum ersten Mal fand ein fakultätsübergreifender Projekttag statt. Unter dem Motto der Veranstaltung “Get Together” kamen Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und Angestellte aus unterschiedlichen Studiengängen zusammen, um sich kennen zu lernen und “über den Tellerrand zu schauen”, wie Dekanin Prof. Dr. Renate Freericks bei der Begrüßung betonte.
Studierende und Dozenten boten zu Themen wie “Trauma und Gesellschaft”, “Nachhaltiger Konsum am Lernort Hochschule” oder “Interviewtraining für Wissenschaftler” insgesamt neun Workshops an. Im Workshop “Kreativ ins Schreiben kommen”, der von Heike Theile aus der Schreibwerkstatt der Hochschule angeboten wurde, übten die Studierenden, einen Einstieg ins Schreiben zu bekommen und Kreativitätstechniken zu entwickeln. „Ich fand den Workshop wirklich gut, auch wenn für mich als Fachjournalistik-Studentin nicht alles neu war. Trotzdem war es sehr lustig und ich würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr wieder einen Projekttag geben würde“, sagte Viola Diem, eine der Teilnehmerinnen.

„Als Veranstaltungsteam sind wir sehr zufrieden und wir sehen den ersten Fakultätsprojekttag als sehr wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer Fakultäts- und Campuskultur“, sagte Prof. Dr. Christian Spatscheck vom Studiengang Soziale Arbeit und Hauptorganisator des Projekttages an der Hochschule. Der Projekttag trug zur „persönlichen Begegnung zwischen den Studierenden und Dozenten verschiedener Studiengänge“ bei, betonte Spatscheck. Abschließend stellten die knapp neunzig Teilnehmer der Workshops ihre Ergebnisse dem Plenum vor und stellten unter Beweis, dass Lernen und Lehren auch anders geht, als es in den üblichen Modulen der Fall ist. „Wir glauben, dass insbesondere die Aspekte der persönlichen Begegnung von Studierenden und Lehrenden aus den unterschiedlichen Studiengängen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit sehr gut zur Geltung kamen“, fasst Spatscheck zusammen.
„Get together“ hieß es nach dem Ende des arbeitsreichen Tages dann auf den Holzbänken auf dem Campus vor der Mensa. Mit Bratwurst, Bier und Säften klang der Projekttag aus. Und wer bis dahin in seinem Workshop noch keine Bekanntschaft mit anderen Studiengängen, Lehrenden und Studierenden gemacht hatte, der kam spätestens in der Schlange vor dem Grill nicht mehr darum herum, mit den anderen zusammen zu kommen.
Ansprechpartner
Name Telefon E-Mail
Spatscheck, Christian, Prof. Dr. +49 421 5905 2762  senden


veröffentlicht am 04. Mai 2010

 

 

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