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Kinder im Vorschulalter experimentierten in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik

Kinder im Vorschulalter experimentierten in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik
23. Februar 2010 - Die Räume der Fakultät Elektrotechnik und Informatik - genauer: des Instituts I3M - verwandelten sich am 23. Februar vorübergehend in ein Experimentierfeld für Vorschulkinder: 20 Kinder der Kindertagesstätte Hünefeldstraße e. V., begleitet von vier Erzieherinnen, probierten und spielten nach Herzenslust und unter fachkundiger Anleitung. Studierende der Elektrotechnik und der Physik hatten zuvor gemeinsam mit der Erzieherin Elke Suer unter dem Motto „Entdeckendes Lernen“ ein ebenso spannendes wie altersgerechtes Programm rund um das Phänomen Licht vorbereitet. Insgesamt fünf Experimente standen den Kindern zur Verfügung. Themen sind der Lichtstrahl, der Regenbogen, das Farbenmischen und die Lichtgravur.
Kinder im Vorschulalter experimentierten in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Prof. Dr. Thomas Henning, der gemeinsam Dipl.-Ing. Ralf Lüning das Projekt betreute, freute sich über das Engagement: „Die Studierenden konnten bei den Kleinen die Freude am Forschen wecken und dabei etwas von der Begeisterung über ihr Studium in der Elektrotechnik und der Physik weitergeben.“ Befragt nach dem Motiv für das Angebot, gab Henning unumwunden zu, dass die Hochschule Bremen schon heute an den zukünftigen Bedarf hochqualifizierter Ingenieurinnen und Ingenieure denke. „Seit längerem bietet die Hochschule Bremen Aktionen für Kinder im Schul- und Vorschulalter an. Gerade in den so genannten MINT-Fächern (MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind wir aufgefordert, für ausreichenden Fachkräfte-Nachwuchs zu sorgen. Und damit kann man nicht früh genug beginnen“, wie Thomas Henning augenzwinkernd hinzufügt.

Bei dem Experiment „Der Lichtstrahl“ fädelten Kinder mit mehreren Spiegeln verschiedene Laserstrahlen um Hindernisse herum ins Ziel. Dabei ging der Strahl auch durch Nebel hindurch. - Beim Versuch mit dem „Regenbogen“ wurde zunächst mit einem Prisma weißes Licht in Farben zerlegt. Dann probierten die Kinder aus, mit welchen Gegenständen das noch funktionierte. - „Das Farbenmischen“ war das nächste Experiment betitelt. Durch das Überlagern von Farben entstanden neue Farben. Wie kann man Gelb, Grün oder gar weiß erzeugen? - Wie entstehen „Mondphasen“? In einem weiteren Versuch wurden durch Beleuchtung eines Mondmodells in einem abgedunkelten Raum die Mondphasen nachgebildet. - Schließlich wurde von jedem Kind ein Foto gemacht, digitalisiert und mit Laserstrahlung auf eine Plakette gebrannt („Lasergravur“), die sie als Andenken mit nach Hause nehmen konnten.
Kinder im Vorschulalter experimentierten in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Der Besuch der Kita-Kinder geht auf die Aktion „Bremens Kinder greifen nach den Sternen“ zurück. Hintergrund ist der internationale Weltraumkongress, der im Sommer in Bremen stattfinden wird. Im Rahmen dieser Aktion interessierte sich die Kindertagesstätte Hünefeldstraße e. V. für das Thema „Licht“. Den Ausschlag dafür gaben Fragen der Kinder wie „Warum ist der Himmel blau?“, „Warum ist der Mondhimmel schwarz?“, „Woher kommt der Regenbogen?“, „Warum sind der Himmel und die Sonne abends rot?“, „Woher kommt der Abendstern?“.


Hinweise für Redaktionen:
Für Rückfragen: Prof. Dr. Thomas Henning, FB Elektrotechnik und Informatik, 0421-5905-3486, thomas.henning@hs-bremen.de
Das Bildmaterial der Hochschule Bremen ist bis 22. März 2010 herunterladbar von: http://exchange.hs-bremen.de/exchange?g=w6nqzh. - Die Veröffentlichung der Fotos ist bei Nennung der Quelle „Hochschule Bremen" kostenfrei gestattet. Das Bildmaterial darf nur in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung verwendet werden.
Bild 1 und Bild 2 auf dieser Seite, Quellennachweis: Philipp Guelland / ddp images, sind auf Anfrage erhältlich.

 

 

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