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Hochschule Bremen mit Schwerpunktthema an BMBF-Projekt Nordwest 2050 beteiligt

Klimzug für Hafenwirtschaft und Logistik in der Nordwestregion und transatlantisch
24. Juli 2009 - Am Donnerstag, dem 23.07.09, fiel in Bonn im Rahmen einer Auftaktkonferenz der Startschuss zum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Hightech-Strategie zum Klimaschutz geförderten Projekt: "KLIMZUG - Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten". Bundesweit sollen in verschiedenen regionalen Netzwerken aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und gesellschaftlichen Bedarfsträgern die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Ansätzen zur Anpassung an die Klimafolgen vorgenommen werden. Mit der Koordination zur Durchführung der Klimzug-Begleitprojekte (u. a. workshops und Konferenzen) ist das Institut der deutschen Wirtschaft (IDW) in Köln beauftragt worden. Das BMBF-Cluster mit dem Projekt-Namen "Nordwest 2050" ist auf die Metropolregion Bremen - Oldenburg im Nordwesten ausgerichtet. Nordwest 2050 unterteilt sich in verschiedene Schwerpunkte, deren Koordination beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr angesiedelt ist. Den Nordwest 2050-Schwerpunkt: "Hafenwirtschaft/Logistik" betreut Prof. Dr. Winfried Osthorst von der Hochschule Bremen als einen der drei Focussektoren, auf die das Cluster-Projekt ausgerichtet ist. Eine transatlantische Zusammenarbeit mit der Universität Maryland ist geplant.

Innerhalb der drei Focussektoren, neben Hafenwirtschaft/Logistik noch verarbeitendes Gewerbe und Energiewirtschaft, und auf Grund der naturräumlich vorhandenen Gegebenheiten der Küstenregion, ergeben sich in der Nordwestregion besondere transatlantische Parallelen. Beteiligte an den Focussektoren können deshalb mit dem Center for Integrative Environmental Research (CIER) an der University of Maryland zusammen arbeiten und den transatlantischen Vergleich der beiden Küstenregionen vornehmen. Man will auf beiden Seiten des Atlantiks, ebenso wie in den engen Kooperationen mit den Parallelprojekten im BMBF-Förderprogramm, an einer Verallgemeinerbarkeit und Übertragbarkeit der Lösungsansätze arbeiten. Nordwest 2050 setzt hier daran an, dass es im Rahmen der Projektlaufzeit von zunächst fünf Jahren ausreichend Inspirationen für eine zukunftsfähige Gestaltung beider Küstenregionen dies- und jenseits des Atlantik im Umgang mit dem Klimawandel geben wird.

Zum Projektkonsortium Nordwest 2050 gehören neben der Hochschule Bremen auch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V., die Econtur gGmbH (Sustainability Center Bremen), die BioConsult Schuchardt & Scholle GbR, die Universität Bremen und die Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg.


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